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Redaktionsübersicht

Katja Herzberg

Katja Herzberg ist Politikwissenschaftlerin und volontierte beim "nd". Anschließend gehörte sie erst dem Ressort »Ausland« an, bevor sie die Abteilung "ndaktuell" leitete. Seit September 2019 leitet sie zusammen mit Aert van Riel das Politikressort und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Westeuropa und der EU.

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Aktuelle Beiträge von Katja Herzberg

Geschlossene Gesellschaft

Die Grenze ist dicht, lautet das Mantra der EU-Spitzen dieser Tage. Weder der Umstand noch seine wiederholte Bekräftigung dienen jedoch zur Lösung der sogenannten Flüchtlingskrise - die keine der Geflüchteten ist, sondern eine jener Politik, die zu Krieg, Gewalt und Arm...

Geflüchtete Kinder suchen Schutz auf der griechischen Insel Lesbos.

Jegliche Rechtsstaatlichkeit aufgegeben

Die Europäische Union spricht gern und viel von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität. Doch das scheint für Griechenland und sein Vorgehen gegen Schutzsuchende an der Grenze zur Türkei nicht zu gelten. Ein Interview mit Karl Kopp von Pro Asyl.

Konsequenter Asylrechtsbruch

Die griechische Regierung setzt das Recht auf Asyl faktisch aus und geht gewalttätig gegen die Flüchtlinge an der Grenze zur Türkei vor. Mit der Ankündigung, Athen bei der »Grenzsicherung« zu unterstützen, macht sich die EU an der Tragödie auf Lesbos und Edirne mitschuldig.

Enthemmung auf Lesbos und in Edirne

Wenige der 3,6 Millionen Flüchtlinge aus der Türkei erreichen Griechenland. Doch sowohl an der Festlandgrenze als auch auf den Ägäisinseln spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Mitgefühl über Bord

Der türkische Präsident Erdogan kann beim Erpressen von Geld und Einfluss mit der Geisel Mensch erneut auf Erfolg hoffen. Die EU muss sich fragen, wie weit sie zu gehen bereit ist.

Gefangen auf der Flucht

Mehr Schlauchboote auf den Inseln, Tausende wartende Menschen an Grenzübergängen auf dem Festland - Ankara setzt mit der Maßnahme, Geflüchtete nach Europa zu schicken, Griechenland unter Druck.

Grenzfall Griechenland

Die Regierung unter Mitsotakis hat es mit mehr Neuankömmlingen zu tun als die vorige unter Alexis Tsipras. Sie muss auch das Versagen bei der Flüchtlingsverteilung auf EU-Ebene ausbaden.

Irisches Umdenken

Mit diesem Erfolg hat Sinn Féin nicht einmal selbst gerechnet. Zur Parlamentswahl stellte die irische Linkspartei zu wenige Kandidaten auf, um nun alle gewonnenen Mandate übernehmen zu können. Wie viele es genau sind, wird angesichts des komplizierten Wahlsystems erst i...

Brüssel fordert, Johnson beschwichtigt

Beide wollen ein Abkommen über die künftige Zusammenarbeit, um den No-Deal-Brexit zu vermeiden. Doch die EU und Boris Johnson stehen sich vor den neuen Verhandlungen diametral gegenüber.

Der Anfang vom Austritt

Formal ist der Brexit vollzogen. Doch passiert ist erst einmal nichts - kein Schlagbaum ist gefallen, keine Zollkontrolle hinzugekommen, nicht einmal der gewaltige Big Ben erklang.

Streit bleibt

Die Frage nach Gewinner und Verlierer erübrigt sich, wenn es um den Brexit geht. Das politische Gezerre hat die Wirtschaft verunsichert, die im Ausland lebenden EU-Bürger*innen sowieso. Auch die Demokratie in Großbritannien wurde arg strapaziert.

Menschenfeindlicher Aktionismus

Schwimmende Zäune in der Ägäis? Die vage, dilettantisch anmutende Idee der griechischen Regierung, die von der Türkei kommenden Flüchtlingsboote mit Barrieren im Meer zu stoppen, könnte Steilvorlage für jeden Komiker sein. Aus Kunststoff sollen sie bestehen, einen halbe...

Salvinis Bann gebrochen - vorerst

Der rechtsradikale Matteo Salvini hatte die Regionalwahlen in Italien zur »Schicksalswahl« und zum »Wendepunkt« erkoren. Damit ist der Lega-Chef gescheitert. Sein Bann ist gebrochen - vorerst.

Festival ohne Feier

Das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos ist hoffnungslos überbelegt. Drumherum hat sich ein Slum gebildet, in dem Kälte und Dunkelheit herrschen - es aber auch viel Aktivität gibt.

Scheinverzicht

Frankreichs Premier Édouard Philippe ist ein kluger Schachzug gelungen. Er hat mit dem Verzicht auf eine indirekte Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre die von seiner Regierung und Präsident Emmanuel Macron geplante Rentenreform im Wesentlichen nicht angetast...

Trennung auf Raten

Noch drei Wochen bis zum Brexit! Also fast. Am 31. Januar soll Großbritannien zwar formal aus der Europäischen Union austreten. Am Tag darauf beginnt - sofern nun das britische Parlament (neben dem Unter- auch das Oberhaus) und anschließend die EU-Volksvertretung dem Au...

Türkises Feigenblatt

Ein Ministerium macht noch keine Integration. Dass es in der neuen österreichischen Regierung unter Sebastian Kurz ein Ressort geben soll, das sich um die Aufnahme und Eingliederung von Menschen aus anderen Ländern sowie Kulturen kümmern soll, bedeutet noch lange nicht,...

Anzeige wegen Beweisvernichtung

Wer Nachrichten verschickt und später löscht, sollte bedenken, dass die Empfänger der Botschaften immer noch Zugriff darauf haben. Dies kann dem Schreddernden auf die Füße fallen - wie nun in der sogenannten Berateraffäre Ursula von der Leyen.

Schnitt ins Leben

Weltweit ist die Zahl der Schnittentbindungen in den vergangenen Dekaden in die Höhe geschnellt. Doch regional gibt es große Unterschiede - nicht überall kommt die vermeintlich fortschrittliche Geburt an.

Mit dem Po voran

Liegt das Kind kurz vor der Geburt mit dem Kopf nach unten, ist das ideal. Doch auch mit dem Po oder Fuß voran können Babys natürlich entbunden werden. Ein Kaiserschnitt ist nur eine von mehreren Optionen.