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Uwe Kalbe

Uwe Kalbe

Uwe Kalbe, Jahrgang 1955, studierte an der Leipziger Karl-Marx-Universität Journalistik, arbeitete seit 1981 als Redakteur der "Volkswacht", der damaligen Bezirkszeitung in Gera, heute die "Ostthüringer Zeitung", seit 1988 beim "nd"

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Aktuelle Beiträge von Uwe Kalbe

Demut hilft

Die Sonderrechte, die die Kirche in Deutschland für sich beansprucht, kümmern trotz sinkender Zahlen von Gläubigen erstaunlich wenige Menschen. Regelmäßig aber gibt es Gelegenheiten, jene Alleinstellung in Zweifel zu ziehen.

Kleinlauterkeit

Die Bundesregierung hält mit unschuldiger Miene am letzten Rest einer vermeintlichen internationalen Lauterkeit fest, die ohnehin paradox ist: Rüstungsexporte nach strengen Richtlinien. Der Menschlichkeit, falls es jemand glaubt. Ob nun in einem Geheimabkommen oder nich...

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht beim Festakt 100 Jahre Weimarer Verfassung.

Verunnüchterter Blick

Rührung und hehre Worte begleiteten die Erinnerung an 100 Jahre Weimarer Nationalparlament in dieser Woche. Doch wer Demokratie will, darf über kapitalistische Widersprüche nicht schweigen.

In der Herderkirche, erste Reihe von links: Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Elke Buedenbender – Ehefrau von Frank-Walter Steinmeier, rechts neben ihr

Verfassungstag in Weimar

Am Mittwoch trafen die deutschen Verfassungsorgane in Weimar zusammen, um der Nationalversammlung zu gedenken, die vor 100 Jahren erstmals tagte. Gelegenheit zu feierlicher Selbstbestätigung.

Seehofers Welt: Mitwirkungspflicht – Abschiebehaft – Ausreise

Seehofer duldet Geduldete nicht

Horst Seehofer will abgelehnte Asylbewerber offenbar massenhaft abschieben. Geduldete sollen ihren ohnehin unsicheren Status bei fehlender Mitwirkung verlieren.

Preissteigerung

Da wird die Bundesregierung wohl einen externen Rechnungsprüfer beauftragen müssen, um sich Überblick zu verschaffen. Die Verwaltungsvorschriften erlauben ein sauberes Nachvollziehen der Beraterverträge mit Externen erst ab 2014. Wie es aussieht, haben die Bundesministe...

Demonstration gegen das drohende Aus des INF-Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA in Berlin

Die Ankündigung

Die USA kündigen den INF-Vertrag, wie befürchtet. Absehbar ist nun auch: Die Europäer werden sich darüber in die Haare kriegen. Womöglich ist dies ein bezweckter Nebeneffekt für die USA.

Der damalige US-Präsident Ronald Reagan und der damalige sowjetische Parteichef Michail Gorbatschow unterzeichnen den INF-Vertrag zur Vernichtung der atomaren Mittelstreckenraketen.

Der Vertrag fällt

Die USA machen ihre Drohung wahr und kündigen den INF-Vertrag, verbunden mit einem Ultimatum an Moskau. In Deutschland setzen derweil Debatten ein wie die vor 32 Jahren. Die NATO eilt an die Seite Washingtons.

NS-Opfer erhalten auch im Heim Rente

Ludwig Baumann und seiner Familie hilft es vielleicht nicht mehr. Doch immerhin 26 anderen. Die Bundesregierung hat die diskriminierende Regelung korrigiert, nach der Beziehern einer NS-Opferrente diese auf ein Taschengeld gekürzt wurde, wenn sie in ein Pflegeheim umzie...

Trump mit Tauschbörse foppen

Deutschland, Frankreich und Großbritannien folgen der US-Sanktionspolitik nicht. Sie haben eine Gesellschaft gegründet, die Unternehmen helfen soll, ihr Irangeschäft abzuwickeln.

Feilschen um Schiffbrüchige beendet

Möglichst wenig wollte jedes der beteiligten Länder von der »Fracht« abhaben. Es ging um 47 Menschen an Bord der »Sea-Watch 3«, die seit über zehn Tagen vor Sizilien ausharrten, weil ihnen die Regierung in Rom verbot, an Land zu gehen. Menschen, die die Mannschaft als S...

Teilnehmer des Treffens der ostdeutschen Sozialdemokratie vor dem Schloss in Schwante. Der Ort in Brandenburg hat für die Partei eine große historische Bedeutung.

Vom Osten abgehängt

Die Parteien der Großen Koalition würden immer verwechselbarer, heißt es gern - ein Profilierungsproblem. Am Montag stellten SPD und CDU neue Konzepte für den Osten vor. Gelegenheit zum Vergleich.

Respektlos

Die Strategen der sogenannten Volksparteien haben ein Problem: Sie haben keine Ahnung, wie sich ihr Volk fühlt. Jedenfalls muss man das aus den wortreichen Ostkonzepten von SPD und CDU lesen. Im Kern beinhalten die Papiere, was die Große Koalition an Aufgaben ohnehin er...

»Wir brauchen Druck auch in Deutschland«

Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sehen den monatelangen Streit in der Linkspartei beigelegt. In über 90 Prozent der Positionen herrsche in der Partei Übereinstimmung, sagte Bartsch im »nd«-Interview.

Auf dem Walk of Fame in Hollywood haben Anhänger schon einen Ehrenplatz für ihren Favoriten Juan Guaidó reserviert.

Verdruckst solidarisch mit Trump

Die USA greifen in Venezuela auf ihre Hinterhofpolitik für Lateinamerika zurück. Und der Rest der Welt ist zum Zuschauen verdammt. Die EU nimmt rasch ihren gewohnten Platz an der Seite Washingtons ein.

Abschiebungsalltag für besondere politische Erfolgsbilanz

Seehofers Erfolgsrezepte

Seehofers Ziel: Migrationskontrolle durch gedrosselte Zuwanderung von Geflüchteten, beschleunigte Asylverfahren und konsequente Abschiebung. Am Mittwoch legte er die Ergebnisse schriftlich vor.

Rechtskoordinaten

Den jüngsten Migrationsbericht präsentiert Horst Seehofer als persönlichen Erfolg. Er hat guten Grund dafür. Denn die Große Koalition folgt inzwischen seinem Koordinatensystem von Ordnung und Kontrolle, wie es sich in Zurückweisungen an der Grenze, Ankerzentren oder gna...

Linksfraktion verbessert Absicherung ihrer Angestellten

Die LINKE fordert immer wieder tarifliche Absicherung für Beschäftigte. Im Bundestag, wo die Gesetze beschlossen werden, ist die Linksfraktion tatsächlich Vorreiter bei der Absicherung ihrer Angestellten.

Gewissenspause

Die deutschen Waffenexporte sind zurückgegangen. Ein Zeichen von Vernunft? Kaum. Sie werden auch wieder ansteigen.

Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch bei der Klausurtagung der Bundestagsfraktion ihrer Partei.

Zusammengerauft

Vier Tage nutzten die Führungsgremien der Linkspartei, um ihre Vorsätze für das Jahr 2019 zu formulieren. Von einem Schicksals- und Schlüsseljahr war dabei die Rede. Alle Beteiligten lobten die konstruktive Atmosphäre der Fraktionsklausur.