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Uwe Kalbe

Uwe Kalbe

Uwe Kalbe, Jahrgang 1955, studierte an der Leipziger Karl-Marx-Universität Journalistik, arbeitete seit 1981 als Redakteur der "Volkswacht", der damaligen Bezirkszeitung in Gera, heute die "Ostthüringer Zeitung", seit 1988 beim "nd"

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Aktuelle Beiträge von Uwe Kalbe

Die SPD verteidigt die schwarze Null zwar nicht mehr prinzipiell, hält aber dennoch daran fest

Angriff auf ein Heiligtum

Zehn Jahre ist es her, dass der Bundestag die Schuldenbremse ins Grundgesetz schrieb. Ihr Nutzen steht inzwischen zunehmend in Frage, was am Donnerstag ebendort zu einer erregten Debatte führte.

Spagat über dem Abgrund

Deutschlands Unabhängigkeit wird gerade zur Währung im Spiel der politischen Kräfte. Mit der Sorge um diese Unabhängigkeit begründet der US-Präsident seine Drohungen gegen die zu 90 Prozent fertiggestellte Gaspipeline North Stream. Sanktionen blühen beteiligten Unterneh...

Gangsterlogik

Der klassische Konflikt: Die Politik wählt im Zweifel das Hemd, nicht den Rock, wenn es um ferne Menschenrechte und hiesige Wirtschaftsinteressen geht. Mehr ist ihr das Produzieren und Verkaufen von Rüstungsgütern ja nicht als Wirtschaften. Ein Beitrag zum Wachstum des ...

Zahnlose Auflagen an Waffenlieferer

Laut dem neuen Sipri-Bericht haben die 100 größten Rüstungskonzerne (ohne China) 2018 Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 420 Milliarden US-Dollar verkauft. Das waren 47 Prozent mehr als im Jahr 2002, seit dem das Institut die Trends im globalen Waffenhandel dokumentiert.

Hoffen auf die Union

Der Parteitag, der die Große Koalition ins Wanken bringen sollte, ist vorüber. Was wankt, ist erneut die Sozialdemokratie. Oder? Die Beschlüsse für eine Vermögensteuer, einen Mietendeckel in beliebten Städten, die Relativierung der Schuldenbremse - das sind alles Beschl...

Norbert Walter-Borjans

Mit Hammer und Meißel an die Spitze

Norbert Walter-Borjans hat einen bundesweiten Ruf erlangt als nordrhein-westfälischer Finanzminister, als er in seiner Amtszeit bis 2017 den Kampf gegen Steuerbetrug zu seinem Markenzeichen machte. Jetzt ist er SPD-Chef.

Arbeit und Armut

»Sozial ist, was Arbeit schafft.« Der Slogan der Konservativen hat über Jahre Menschen zu blenden versucht, wie der Slogan vom »Fordern und Fördern«, mit dem die SPD etwa das Gleiche behauptete. Dass nämlich Zwang zur Arbeit gerecht sei gegenüber jenen, die sich jeden M...

Seehofers Attacke

Für Horst Seehofer müsste Clan-Chef Miri geboren werden, existierte er nicht bereits. Dessen illegale Wiedereinreise bietet dem Innenminister alles, was er für eine Rechtfertigung seiner harten Linie braucht. Gegenüber Migranten in Deutschland wie außerhalb. Denn dank S...

Schlappe für bayerische Regierung

Das bayerische Integrationsgesetz verstößt in Teilen gegen die Landesverfassung Bayerns. Dieses Urteil fällte der Landesverfassungsgerichtshof am Dienstag in München. Das Gesetz war vor zwei Jahren mit der absoluten Mehrheit der CSU im Landtag beschlossen worden. Formal...

Nicht grundlos rechtlos

Es kann nicht schaden, Kinderrechten mehr Gewicht zu verleihen. Die Große Koalition plant ihre Aufnahme ins Grundgesetz - gut so! Und wenn Justizministerin Lambrecht es damit begründet, dass Kinder besonderen Schutz, Achtung und Förderung benötigen und dies bei jeder st...

Rainer Wendt

Mehr als Ungeschick

Der Polizeigewerkschafter Rainer Wendt hat bewirkt, was in letzter Minute eigentlich verhindert werden sollte. Er ist zum Anlass geworden, die CDU in Sachsen-Anhalt in Verruf zu bringen. Doch vielleicht ist das auch gut so. Denn der umstrittene Rechtsausleger und Polize...

Bloß keine Urwahl zum Kanzlerkandidaten der Union, mahnte CSU-Chef Markus Söder auf dem CDU-Bundesparteitag in Leipzig. Die Mehrheit der Delegierten folgten diesem Wunsch.

So etwas nie wieder

Den besten Auftritt legte in Leipzig CSU-Chef Markus Söder hin. Er erklärte die Querelen zwischen den Schwesterparteien für endgültig erledigt. Der CDU-Parteitag dankte es ihm erfreut.

Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU

CDU versucht sich in Geschlossenheit

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat in Leipzig die Machtprobe bestanden. Nun will sie ihren Kontrahenten Friedrich Merz einbinden.

Arroganz der Ohnmacht

Merz gegen Kramp-Karrenbauer - der Leipziger CDU-Parteitag begann wie ein Bühnenstück. Doch die Frage, die den Parteitag eigentlich beschäftigte, war keine Personalfrage. Der Vertrauensschwund in der Bevölkerung treibt auch die CDU um. Ohnehin sind die Vorsitzende und i...

Gar nicht so anders als die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer: Friedrich Merz

Arroganz der Ohnmacht

Merz gegen Kramp-Karrenbauer – der Leipziger CDU-Parteitag begann wie ein Bühnenstück. Doch die Frage, die den Parteitag beschäftigte, war keine Personalfrage. Ohnehin sind die Vorsitzende und ihr Konterpart nicht so verschieden, wie es scheint.

Friedrich Merz (CDU), spricht beim CDU-Bundesparteitag.

Taktischer Rückzug

Scheinbar sind die Fronten bereinigt in der CDU. Scheinbar hat Friedrich Merz das Knie gebeugt. Doch seine Ambitionen hat er nicht begraben. Und es geht dabei auch gar nicht um Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Putschist: Friedrich Merz

Putschist im Schafspelz

Die CDU kommt zu ihrem Parteitag in Leipzig zusammen. Parteichefin Kramp-Karrenbauer versucht sich der wachsenden Kritik mit Ruhe und Sachlichkeit zu erwehren.

Jürgen Schuppler mit den Unterlagen zu seinem Rentenfall.

Sei doch zufrieden

Die Große Koalition ist froh, dass sie sich nach langem Hin und Her endlich auf die Grundrente geeinigt hat. Doch ein Grund zum Feiern ist diese längst nicht für jeden, dem sie eigentlich helfen sollte.

Umsteuern tut not

Wer sich im Alter auf seine Rente freut, sollte etwas genauer hinsehen. Grund sind unter anderem die progressiv wachsenden Steuern auf die Rente, die sich in den letzten zehn Jahren teilweise verfünffacht haben. Die Frage, ob man mit seiner Rente auskommt, ist deshalb m...

Deutsche Rüstungsexporte steuern auf ein Rekordmarke zu

Regierung sorgt für Waffennachschub

Die deutschen Rüstungsexporte steigen in diesem Jahr überdurchschnittlich. Die LINKE sieht den Grund in der beschlossenen Aufrüstung der NATO.