Redaktionsübersicht

Roberto de Lapuente

Roberto de Lapuente

Roberto J. De Lapuente, geboren 1978, hat vor vielen Jahren eine Lehre zum Industriemechaniker absolviert und danach länger in der Metallbranche gearbeitet. Mittlerweile lebt er als freier Publizist in Frankfurt am Main. Er ist Mitglied des Blogs “neulandrebellen”.

Folgen Sie Roberto de Lapuente:

Aktuelle Beiträge von Roberto de Lapuente

Die Linke sollte sich nicht von den Gelbwesten distanzieren.

Potenzial Ultralinker ist besorgniserregend

Die deutschen Linken können nicht so tun, als würden sie die Proteste der Gelbwesten nicht tangieren. Die sprechen nämlich Punkte an, die sogenannte Modernisierungsverlierer beschäftigen: Und die sind klassisch linke Klientel.

Die Bundesvorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck

Das Geheimnis der Wiederbegrünung

Ohne die AfD wären die Grünen nicht die neue Volkspartei in spe. Immerhin versteht es keine Partei so sehr wie sie, sich als Anti-AfD zu stilisieren, um damit mit der Inhaltslosigkeit eines moralischen Gewissens zu punkten.

Vom Verwalten des Prekären

Wegen des Anstiegs des Mindestlohnes möchte mancher im Land die Minijobs ausgeweitet sehen. Das sei angeblich ein Gebot der Fairness und der Arbeitszeitsicherung. Prekarisierung ist ein Teufelskreis, der durchbrochen gehört.

Jeder Tag ein schwarzer Freitag

Am kommenden Freitag beginnt das Weihnachtsgeschäft. Das bedeutet Hochkonjunktur für Paketlieferanten – ein Beruf, der einen Wachstumsmarkt darstellt. Und trotzdem schlecht bezahlt und sozial geächtet wird.

Das Musterexemplar des konservativen Niedergangs

Die CDU will ihr traditionelles Profil reanimieren – sie will wieder konservativ werden. Viele glauben nun, mit Friedrich Merz könne dies gelingen. Doch Merz will nicht konservieren, sondern abschaffen, er ist Liberaler.

Stell dir vor, es ist Wahlkampf und keiner merkt‘s

Nach den Enttäuschungen der letzten Wahlen trösteten sich Sozialdemokraten gerne mit der Floskel, eigentlich einen »guten Wahlkampf geführt« zu haben - das klingt auf liebenswerte Art und Weise altmodisch. Leider.

Linkssein bedeutet mehr, als sich nach rechts abzugrenzen

Medienkritik gab es auch schon vor der AfD. Sie war links. Macht es Uli Hoeneß jetzt zum AfDler, weil er n-tv und Springer kritisierte? Kritik sollte nicht runtergeschluckt werden, nur weil sie auch von Rechten kommt.

Freiwillige vor?

Ernährungsministerin Klöckner will Salz, Zucker und Fett in Fertiggerichten eindämmen - durch kleinere TK-Pizzen. So lustig der Vorschlag zunächst klingt, zeigt er doch eine tragische Entwicklung: Politik fungiert als Werbeagentur der Konzerne.

Bescheuerte Verkehrspolitik

Donald Trump leugnet den menschengemachten Klimawandel. Was haben wir in Deutschland für ein Glück! Der Verkehrsminister zum Beispiel, er leugnet ihn nicht. In der Konsequenz ähnelt er aber Trump: Er ist ein Funktionsgehilfe des »Weiter so«.

Zermürbt statt informiert

Mehr Unterschriften: Die Datenschutzgrundverordnung hat in Deutschland nicht zu mehr Bewusstsein für den Datenschutz geführt, sondern den Durchschnittsbürger eher noch mehr abgestumpft, was den Umgang mit seinen Daten angeht.

Die deutsche Ideologie

Sachsenschelte und pädagogische Ethik: Die mediale Aufarbeitung der Geschehnisse in Chemnitz war teilweise dürftig. Sie wurde stark vom Idealismus geprägt und klammerte materialistische Aspekte aus. Ist das Junghegelianismus 2.0?

Wann verschlägt es denen mal die Werbesprache?

Unser Deutschland, in dem wir alle gut und gerne leben, ist eine Insel sprachlicher Wohlgefälligkeit. Diese institutionalisierte Harmoniesucht steht der demokratischen Streitfreudigkeit im Wege – so macht man Wutbürger.

Der Sozialstaat ist unbezahlbar!

965,5 Milliarden Euro hat Deutschland letztes Jahr in Sozialleistungen gebuttert. So viel wie nie. Alles Augenwischerei, denn wir sind kein sozialerer Staat als je zuvor. Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt zum Beispiel jährlich ab.

#metwo: Vorurteile sind typisch biodeutsch

Dass Mesut Özil so argumentieren konnte, wie er argumentiert hat, kann man auch jenen destruktiven Kräften der Politik anlasten, die sich seit Jahrzehnten weigern, Deutschland als Einwanderungsland zu definieren.

Der Knigge der alten Haudegen

Juncker weist Kurz zurecht, Steinmeier mahnt die verrohende Sprache des Rechtsruckes an. Die neue starke Rechte wirkt wie ein Persilschein für die etablierten Vertreter aus der Politik. Dem darf man nicht auf den Leim gehen.

… wer ist die Alternativloseste im ganzen Land?

In diesen Tagen wünscht sich wohl mancher Linker insgeheim, dass Angela Merkel jetzt - angesichts der Bedrohung von rechts - nicht zu schnell zurücktritt. Es ist die letzte fiese Attacke der Politik der Alternativlosigkeit.