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Roberto de Lapuente

Roberto de Lapuente

Roberto J. De Lapuente, geboren 1978, hat vor vielen Jahren eine Lehre zum Industriemechaniker absolviert und danach länger in der Metallbranche gearbeitet. Mittlerweile lebt er als freier Publizist in Frankfurt am Main. Er ist Mitglied des Blogs “neulandrebellen”.

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Aktuelle Beiträge von Roberto de Lapuente

Mehr Inszenierung als Information: Instagram-Post von Heiko Maas.

Politiker raus aus den sozialen Netzwerken!

Keiner bedient hierzulande die Netzwerke so telegen wie Heiko Maas und sein Team. Doch Politik und Social Media ist ein einziger Interessenskonflikt. Wieso muss man Funktionen abgeben, wenn man ein politisches Amt antritt, nicht aber seine Accounts?

VEB Bayer und der Finanzsozialismus

Ein Gespenst ging um in Deutschland. Neulich erst - als Kevin Kühnert Enteignungen ansprach. Da warnte die Wirtschaft vorm Sozialismus. Dabei haben wir denn doch schon. Nur anders als den, den die Wirtschaft fürchtet.

Die Aldisierung unserer Gesellschaft

Macht die Bundesregierung genug für den Klimaschutz? Nein, das tut sie nicht. Das sieht man ganz besonders an den Faktoren Lohn- und Sozialpolitik. Die Welt zu retten muss man sich leisten können.

Andrea Nahles, bisherige Vorsitzende der SPD, verlässt nach Ihrem Rücktritt vom Parteivorsitz in der außerordentlichen Klausurtagung des SPD-Vorstands die SPD-Parteizentrale, das Willy-Brandt-Haus und äußert sich vor Journalisten.

Auf eine zukünftig schlechte Zusammenarbeit!

Über Nahles‘ letzte Sätze hat kaum jemand ein Wort verloren. Dabei steckt in ihnen das große Dilemma unserer Zeit. Die »gute Zusammenarbeit« zwischen Politik und Medien lässt zweifeln, ob die Presse noch als vierte Gewalt wirkt.

Meint die SPD wird bei der nächsten Wahl erfolgreich sein: Olaf Scholz.

Die vielleicht gefährlichste Psychogruppe Deutschlands

Scientology? Die Mormonen? Evangelikale Gruppen? Nein, die einflussreichste Sekte in Deutschland ist die amtierende Sozialdemokratie. Vor ihr muss man sich mehr fürchten als vor diversen esoterischen Seelenfängern.

Die Besitzstandsliberalen

Annegret Kramp-Karrenbauer hat als antidemokratische Hardlinerin getobt? Ach was! Sie hat nur die ganz normale neoliberale Vorstellungswelt bedient: Der starke Staat ist demnach böse, bis er den eigenen Interessen dient.

Mächtig ausgebeutet

Der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel sollte eigentlich die Macht von denen, die ihre Arbeitskraft anbieten, mehren. Das ist jedoch in unserem Jobwunderland nie geschehen. Dies wird besonders bei den Paketboten deutlich.

Bavaria‘s Next Toptafel

Die Tafeln sind in der Gesellschaft verankert wie nie. Jetzt soll in Bayern in einem Wettbewerb die beste Tafel des Freistaats gekürt werden. Statt die Ausgabestellen überflüssig zu machen, heißt es nun: Bavaria‘s Next Toptafel.

Der Sugardaddy: Ein Demokratiegarant

Der Autokonzern Daimler verzichtet 2019 auf Parteispenden. Man wolle die Schwerpunkte anders setzen. Prompt setzte es Beschwerden von denen, die sonst nonchalant abwinken, wenn es um eingeforderte Gelder geht.

Wer hat uns verraten? Schwachmaten!

Was die Sozialdemokraten uns schon angetan haben. Andrea Nahles hat zum Beispiel 1914 für Kriegskredite gestimmt - und Heiko Maas war gegen die Spartakisten. Meine Güte, SPD-Gegner, ihr lebt im Gestern!

Enteignet Söder!

Die Bundesrepublik scheint eine sozialistische Republik zu sein. Ihr Grundgesetz sieht Enteignungen vor. Warum? Weil den Eltern des Grundgesetzes klar war: Gemeinwesen funktioniert nur, wenn man auch konfiszieren darf.

Wir Verpackungsweltmeister

Um den Eindruck zu nähren, dass deutsche Unternehmen überhaupt keinen Menschenrechtsplan brauchen, möchte die Regierung Berichtkosmetik betreiben. Nicht zum ersten Mal, dass solche Papiere statistisch beschönigt werden.

In Häppchen serviert

Die DAX-Vorstände haben letztes Jahr 3,6 Prozent mehr Gehalt bekommen. Gleichzeitig wurde so häufig gegen den Mindestlohn verstoßen wie nie. Das sind zwei Nachrichten aus einer Woche, die sich beide beeinflussen.

Symbol des neoliberalen Rollbacks

Der Marktradikalismus hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert – und mit ihm seine Jünger. CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer ist jedoch eine Puritanerin der reinen, der unveränderten Lehre geblieben.

Sagen, wenn es zu viel wird

Von jeher engagierte sich Sahra Wagenknecht gegen die Ausbeuterökonomie unserer Zeit. Selten war sie so glaubwürdig wie bei ihrem stressbedingten Rückzug aus der »Aufstehen«-Spitze. Es ist wichtig, dass Überlastung prominent wird.

Kramp-Karrenbauers Postdemokratie

Die CDU-Parteichefin Annegret Kamp-Karrenbauer wird von vielen Menschen in Deutschland schon als die nächste Bundeskanzlerin wahrgenommen. Doch ihre Wahl ist noch nicht sicher und sie sollte es nach Meinung von Roberto J. De Lapuente auch nicht sein.

Discounterkritik in der sibirischen Verbannung

Der russische Supermarkt Mere ist so gut, ja fast unbezahlbar. Wegen den billigen Schnäppchen? Nein, weil er unsere deutschen Discounter wie seriöse Geschäftsmodelle aussehen lässt. Aldi und Co. sahen selten besser aus.

Baldrian aus dem ifo-Reformhaus

Wer will noch mal? Wer hat noch nicht? Vorschläge zur Neugestaltung von Hartz IV hat jetzt fast jeder auf Lager. Da steckt zuweilen die pure Panik dahinter - schließlich will man das System retten. Das ifo-Institut mischt mit.

Geh doch nach Hause, SPD!

Homeoffice für alle! Die SPD möchte arbeitnehmerfreundlicher werden. Thematisch greift sie mit der Heimarbeit aber daneben. Sie löst die Sphären auf. Und wie die Lidl-Verkäuferin von daheim arbeitet, erklärt die SPD nicht.