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Roberto de Lapuente

Roberto de Lapuente

Roberto J. De Lapuente, geboren 1978, hat vor vielen Jahren eine Lehre zum Industriemechaniker absolviert und danach länger in der Metallbranche gearbeitet. Mittlerweile lebt er als freier Publizist in Frankfurt am Main. Er ist Mitglied des Blogs “neulandrebellen”.

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Aktuelle Beiträge von Roberto de Lapuente

Im Gegensatz zu der Ehe unterschreiben politische Parteien keinen Vertrag, wenn sie eine Koalition eingehen, sondern lediglich eine Koalitionsvereinbarung.

Niemand hat die Absicht, einen Vertrag zu brechen

Vertrag ist Vertrag. Und der wird jetzt, da die SPD neue Vorsitzende hat, auch nicht neu verhandelt – wenn es nach der Union geht. Dass der Koalitionsvertrag gar keiner ist, sollte ein Berufsstand voller Juristen aber wissen.

Wer in der DDR lebte, war permanenter Indoktrination ausgesetzt. Oder?

Weil ich ein Wessi bin …

Mich an die Kindheit erinnern, nostalgisch zurückschweifen: Das ist mir erlaubt, keiner wird mich maßregeln. Ganz einfach deshalb, weil ich aus dem Westen bin. Wehe ein Ostdeutscher traut sich sowas.

Allianz der Überarbeiteten

Nachdem zwei Bundestagsabgeordnete einen Schwächeanfall erlitten, behauptet die Politik, dass sie die Arbeitsbedingungen an Grenzen bringe. Viele Menschen außerhalb des Politikbetriebes lassen diese Beschwerde nicht gelten. Beide machen es sich zu einfach.

Agil im Alter? Ist 81 das neue 65? Vielleicht! Doch wenn ist es das vor allem für Wohlhabende.

Meine Lebenserwartung, deine Lebenserwartung

81 ist das neue 65, wirklich? Das Renteneintrittsalter weiter erhöhen zu wollen ist eine Idee, die nur von Wohlhabenden kommen kann. Denn sie leben länger als Menschen, die Armut und Entbehrung ausgesetzt sind.

Sprachlosigkeit als linke Abgrenzungsstrategie

Die Linkspartei denkt nach der Landtagswahlen in Thüringen darüber nach, mit der Union zu koalieren. Was für viele Linke Verrat ist, ist jedoch ein normaler demokratischer Vorgang.

Sonntags shoppen, brunchen, Klima killen

Hessens Bürgermeister wollen den verkaufsoffenen Sonntag flexibilisieren: Um gegenüber dem Onlinehandel zu punkten. Im Sinne des Klimaschutzes ist das nicht. Der braucht mehr Ent- und nicht etwa Beschleunigung.

Es wird schon gehen … irgendwie

In Zeiten der schwarzen Null, in der Austerität die oberste Präambel staatlichen Handelns beziehungsweise Unterlassens ist, gibt es ein Wort, das irgendwie total trendy ist: Irgendwie nämlich. Irgendwie kommt einem das jedenfalls so vor.

Gesundheit geht vor

Und wieder ist der Krankenstand angewachsen. Knapp 20 Tage fehlten Arbeitnehmer im letzten Jahr in Deutschland krankheitsbedingt am Arbeitsplatz. Eine schlechte Nachricht? Mitnichten! Die Arbeitnehmer sind heute nicht wirklich kränker als früher.

Partner in jeder Lage

Die Industrie baut auf verlässliche Politiker in den Ministerien. Das hat BDI-Chef Dieter Kempf jüngst im »Spiegel« indirekt verraten. Mit den Unkalkulierbaren, die heute so und morgen so handeln, ist der »Weiter so«-Kurs in Gefahr.

Deutschland braucht eine Verbotspartei

Die Grünen gelten für viele noch immer als Verbotspartei. Das passt den Verantwortlichen dort nicht. Denn mit diesem Label lassen sich ihrer Meinung nach keine Wahlen gewinnen. Doch wir brauchen eine solche Partei dringend.

Rassisten, Völkische, Spinner - aber keine Nazis

Am Sonntagabend war klar: In Sachsen und Brandenburg haben die Nazis massiv zugelegt. Die Nazis? Nun ja, die AfD – die quer durchs Land von vielen »nazifiziert« wird. Doch dieser Sprachgebrauch ist falsch.

Keime, CO2-Partikel und die liebe Wissenschaft

Ob es denn wissenschaftlich auch wirklich eindeutig erwiesen sei, dass CO2 unser Klima verändert, fragen Klimawandelleugner nur zu gerne. Sie berufen sich dabei auf eine reine Wissenschaft, die es so nie gegeben hat.

Schule als Werbebanner

Einem Händler für Autoersatzteile wird Nähe zum rechten Milieu nachgesagt. Prompt darf er nicht mehr Schüler-Warnwesten sponsern. Eigentlich fängt der Skandal ja früher an: Warum sollen Schüler Werbung für ein Unternehmen machen?

Amoklauf ohne Waffen

Schnell war klar, wer für die beiden Attentate in El Paso und Dayton als Schuldiger in Frage kommt: Präsident Donald Trump. Im ersten Moment klingt das einleuchtend. Doch die US-Demokraten machen sich es damit zu leicht.

Mehr als Overtourism

Eine Spezies verschmutzt unsere Welt und dreht gleichzeitig am Klima wie keine andere: Der moderne Tourist. Er verbraucht Ressourcen, raubt Lebensqualität und bringt oft nicht mal was ein. Eine Lose-Lose-Situation.

Boykottierte Mündigkeit

Amazon und andere Konzerne boykottieren? Bringt das was? Muss man solche Unternehmen moralisch an die Kandare nehmen? Nein, tut es nicht. Amazon und Co. erlauben sich nur, was ihnen erlaubt wird.

Mehr Inszenierung als Information: Instagram-Post von Heiko Maas.

Politiker raus aus den sozialen Netzwerken!

Keiner bedient hierzulande die Netzwerke so telegen wie Heiko Maas und sein Team. Doch Politik und Social Media ist ein einziger Interessenskonflikt. Wieso muss man Funktionen abgeben, wenn man ein politisches Amt antritt, nicht aber seine Accounts?

VEB Bayer und der Finanzsozialismus

Ein Gespenst ging um in Deutschland. Neulich erst - als Kevin Kühnert Enteignungen ansprach. Da warnte die Wirtschaft vorm Sozialismus. Dabei haben wir denn doch schon. Nur anders als den, den die Wirtschaft fürchtet.

Die Aldisierung unserer Gesellschaft

Macht die Bundesregierung genug für den Klimaschutz? Nein, das tut sie nicht. Das sieht man ganz besonders an den Faktoren Lohn- und Sozialpolitik. Die Welt zu retten muss man sich leisten können.

Auf eine zukünftig schlechte Zusammenarbeit!

Über Nahles‘ letzte Sätze hat kaum jemand ein Wort verloren. Dabei steckt in ihnen das große Dilemma unserer Zeit. Die »gute Zusammenarbeit« zwischen Politik und Medien lässt zweifeln, ob die Presse noch als vierte Gewalt wirkt.