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Redaktionsübersicht

Tomas Morgenstern

Tomas Morgenstern

Tomas Morgenstern, Jahrgang 1956, Redakteur im Ressort Berlin-Brandenburg, hat Journalistik an der Universität Leipzig studiert, seit 2014 beim "nd".

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Aktuelle Beiträge von Tomas Morgenstern

Pinguine gegen lärmende, fliegende Klimakiller

Befürworter und Kritiker des BER streiten unversöhnlich, seit die Politik Schönefeld 1996 als Standort gegen den Rat von Experten durchgesetzt hat. Klimadebatte und Corona sorgen für neue Dynamik.

Umetikettiert: Seit Sonntag ist der bisherige Flughafen Berlin-Schönefeld, dessen Empfangsgebäude noch aus DDR-Zeiten stammt (siehe unten) als »BER Terminal 5« Bestandteil des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt.

Berlin-Schönefeld reloaded

Fliegen blieb für viele Menschen in der DDR ein Traum, der Flughafen Berlin-Schönefeld trotz steigender Fluggastzahlen ein exotischer Ort. Nach 1990 schienen seine Tage gezählt, doch nun geht er als BER-Terminal 5 in die Verlängerung.

In Betrieb genommen: Regierungsterminal im nördlichen Teil des BER

Regierungsflieger weihen BER ein

Bei Dienstreisen mit der Flugbereitschaft müssen der Bundespräsident, die Kanzlerin und ihr Kabinett und manch offizieller Emissär erst einmal umdenken: Sie brechen von nun an in Schönefeld auf, vom neuen Regierungsterminal am BER.

Auch im Neuen Museum (hier rechts) wurden Kunstwerke beschädigt.

Anschlag auf das Weltkulturerbe

Mit voller Absicht haben Unbekannte offenbar bereits am 3. Oktober zahlreiche Kunstwerke in verschiedenen Häusern der weltbekannten Berliner Museumsinsel beschädigt. Die Polizei ermittelt und sucht mögliche Zeugen der Attacke.

Simulierte Normalität: Über Monate bevölkerten Komparsen beim Probebetrieb das fast fertiggestellte Fluggastterminal T1 des Flughafens – meist als »Passagiere« mit reichlich Gepäck.

Im Probebetrieb lief der BER

Ein halbes Jahr lang wurde Berlins neuer Hauptstadtairport bei laufenden Bauarbeiten und unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie ausgiebig erprobt. Mit Erfolg, sagt die Flughafengesellschaft. Nun soll endlich der reale Betrieb losgehen.

Und der Zukunft zugewandt: Arbeiter beim ersten Spatenstich für das Kombinat Schwarze Pumpe im August 1955

Ideen für die Zeit nach der Kohle

Die Länder Brandenburg und Sachsen bringen gemeinsam Bewegung in den angestrebten Strukturwandel in der Lausitz. Am Montag eröffnen sie das »Kompetenzzentrum für Gründer und Gewerbe« im Industriepark Schwarze Pumpe.

Stellprobe auf dem BER-Vorfeld mit einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Easyjet.

Es hat sich aus-probiert

Am neuen Hauptstadtflughafen BER wurde der Probebetrieb unter Beteiligung von Komparsen beendet. Man sei sehr zufrieden, heißt es von der Flughafengesellschaft. Nach der Inbetriebnahme am 31. Oktober wird sich zeigen, ob der Optimismus berechtigt ist.

Schlossgut Altlandsberg – das sanierte Gutshaus ist städtische Begegnungsstätte

Tiefschlag für den Tourismus

Brandenburg wirbt für sich als erstklassige Tourismusregion, doch nun hält das Land am Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Hotspots fest. Erster Adressat ist Berlin. Für Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen ist das ein harter Schlag.

Hinter dem Sockelbau der Garnisonkirche steht die Portalfassade des Langen Stalls.

Geld aus dem Wehretat für Geschichtsbild

Stößt schon der Neuaufbau der Potsdamer Garnisonkirche oder auch nur ihres Turms in Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung, so empfinden es viele geradezu als Provokation, dass sich nun die Bundeswehr finanziell dort einbringen will.

Flughafenmitarbeiter suchen die noch gesperrte südliche Start- und Landebahn des BER nach gefährlichen Fremdkörpern ab.

Landtag und BER auf Annäherungskurs

Mit einer Führung über den neuen Hauptstadtairport wirbt die Flughafengesellschaft bei den Mitgliedern des BER-Sonderausschusses des Brandenburger Landtages für das Infrastrukturprojekt.

Hat binnen dreieinhalb Jahren aus einer chaotischen Dauerbaustelle einen modernen Flughafen gemacht: Engelbert Lütke Daldrup

»Der sicherste Flughafen, den wir in Europa haben«

Am Monatsende geht der »Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt« in Betrieb. Mit neun Jahren Verspätung wird der Flugverkehr der Hauptstadtregion am Standort Schönefeld am BER konzentriert.

In Tegel beginnt der Abschied

Acht Tage nach Inbetriebnahme des neuen Hauptstadtflughafens BER wird am Airport Berlin-Tegel »Otto Lilienthal« die letz᠆te Linienmaschine abheben. Damit endet am Standort ein bedeutsames Kapitel Berliner und deutscher Luftfahrtgeschichte.

Aus West-Berliner Perspektive: Die Dorfkirche Alt-Staaken auf DDR-Gebiet mit Mauer und Grenzwachturm.

Die wegvereinigte Erinnerung

Die deutsche Teilung begann für Staaken im Berliner Westen schon vor 75 Jahren. 1945 auf die sowjetische und die britische Besatzungszone aufgeteilt, verlief ab 1952 die Zonengrenze durch den Ort, gab es ab den 1970ern sogar ein eigenständiges DDR-Staaken.

Regen fehlt, flächendeckend und ergiebig

In Brandenburg geht der dritte heiße und viel zu trockene Sommer in Folge zu Ende. Zwar brachten bisweilen Niederschläge leichte Entspannung, doch das Wassermanagement kommt an seine Grenzen.

BER bleibt auch nach Eröffnung am Tropf

Wenn der Airport mit elfjähriger Verspätung im Oktober ans Netz geht, hat er fast sechs Milliarden Euro gekostet. Und in den nächsten Jahren braucht er noch Hunderte von Millionen Euro, um zu überleben.

Zumutung für die Steuerzahler

Mit dem Shutdown der Luftfahrtbranche rächt sich nun, dass es der FBB an ausreichend Eigenkapital fehlt. Angesichts ausbleibender Fluggäste sind ihr auf unabsehbare Zeit die Einnahmen weggebrochen.

Pop-up-Rave auf der Platte

Berlins Club- und Kulturszene steht mit der »Kulturoase Lichtenberg« erstmals in Coronazeiten eine 9000 Quadratmeter große Industriebrache zur kulturellen Zwischennutzung zur Verfügung.

Stadtteil mit Gleisanschluss

Rund 1800 Wohnungen werden in den nächsten 15 Jahren auf dem Gelände des einstigen Güterbahnhofs Köpenick gebaut - das neu entstehende Quartier wird Wohnen und Gewerbe mit sozialer Infrastruktur und zeitgemäßer Mobilität verbinden.

Die Afrikanische Schweinepest ist da

Der Verdacht hat sich bestätigt: Ein Wildschwein, das am Mittwoch im Spree-Neiße-Kreis tot aufgefunden wurde, hat erstmals die Afrikanische Schweinepest nach Deutschland eingeschleppt. Die Seuche ist für Wild- und Hausschweine tödlich.