Redaktionsübersicht

Tomas Morgenstern

Tomas Morgenstern

Tomas Morgenstern, Jahrgang 1956, Redakteur im Ressort Berlin-Brandenburg, hat Journalistik an der Universität Leipzig studiert, seit 2014 beim "nd".

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Aktuelle Beiträge von Tomas Morgenstern:
Um den Fundort von mit ASP infizierten Wildschweinen wird eine Kernzone von drei Kilometern abgesperrt.
Barriere gegen die Schweinepest

Um die gefährliche Afrikanische Schweinepest (ASP) in den Griff zu bekommen, wollen das Land Brandenburg und der Bund enger kooperieren. Auf der brandenburgischen Seite der Grenze zu Polen entsteht eine »Wildschweinbarriere« aus Doppelzäunen.

Das Straßenschild «Tesla Straße» steht an der Zufahrt zum Baugelände der Tesla Gigafactory östlich von Berlin.
Tesla zeigt sich genervt

Seit einem Jahr trifft Tesla in Brandenburg auf ungewohnte Bürokratie und Gegenwind von Anwohnern und Umweltschützern. Nun fordert das Unternehmen vereinfachte Genehmigungsverfahren.

Wohnungsbau im Umfeld des Hauptstadtflughafens BER – die Gemeinde Schönefeld zählt vor allem bei Airport-Beschäftigten zu den gefragten Wohnlagen.
Knappes Bauland und gepfefferte Preise

In Brandenburg steigen die Immobilienpreise auch in Zeiten der Corona-Pandemie weiter an. Vor allem im Speckgürtel um Berlin wird Bauland beispielsweise für Eigenheime - nicht zuletzt als vermeintlich sichere Geldanlage - immer knapper.

Warnhinweis, angebracht an einem Baum in der Oderbruchgemeinde Neuküstrinchen (Märkisch-Oderland)
Vogelgrippe wütet stark wie lange nicht

Die sogenannte Vogelgrippe hat weite Teile Brandenburgs für Geflügelhalter zur Risikoregion gemacht. Über infizierte Wildvögel verbreitet, greift die Seuche immer wieder auf Nutztierbestände über, die dann getötet werden müssen.

Das Wasserwerk Spitzmühle gehört zum Wasserverband Strausberg-Erkner, der die künftige Tesla-Autofabrik versorgen muss.
Teslas großer Durst

Als Reaktion auf die verbreitete Sorge, die Tesla-Fabrik in Grünheide werde das Was᠆sermanagement im östlichen Berliner Umland überfordern, hat Brandenburg eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Sie hat jetzt erste Lösungsansätze vorgelegt.

Eine imposante Ruine: der Kirchturm am Mirbachplatz in Berlin-Weißensee
Wohnen unter Glockengeläut

Wie ein Mahnmal weist der Turm der 1945 zerstörten Bethanienkirche auf den Zustand der Brache auf dem Mirbachplatz in Berlin-Weißensee hin. Jetzt soll dort ein exklusives Wohnobjekt errichtet werden - dagegen regt sich Widerstand.

Ein mit Dieselkraftstoff betriebener Triebwagen der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) der Regionallinie RB 27 auf der Strecke der Heidekrautbahn
Im Winter dampft der Elektrozug

Zur Erreichung ihrer Klimaziele bündeln Berlin und Brandenburg ihre Kompetenzen und Potenziale bei der Technologieforschung und -entwicklung. »Grüner Wasserstoff« zählt zu den Kernthemen. Die Heidekrautbahn in Brandenburg zeigt, was derzeit machbar ist.

Insgesamt 47 Wolfsrudel durchstreiben inzwischen Brandenburg, auch Einzelgänger und Paare wurden registriert.
Wölfe haben Schafe zum Fressen gern

Jahrzehntelang galten Wölfe in Deutschland als ausgerottet. 2000 siedelten erstmals wieder wildlebende Tiere in Sachsen, seit 2007 verbreiten sie sich in Brandenburg. Das schürt Ängste und führt zu Konflikten mit Nutztierhaltern und Jägern.

Innerhalb eines Jahres auf märkischem Sand gebaut: Im Tesla-Werk in Grünheide sollen ab Juli mehrere Tausend Beschäftigte Elektroautos bauen.
Autobauer auf Wohnungssuche

Um die Tesla-Fabrik in Grünheide in die Infrastruktur zu integrieren, hat Brandenburgs Verkehrsministerium ein Umfeldentwicklungskonzept erstellt. Dabei sind nicht nur die Wohnungen ein Problem, sondern auch die soziale Infrastruktur.

Die Kontrollen am deutsch-polnischen Grenzübergang Stadtbrücke in Frankfurt (Oder) laufen trotz der erforderlichen Vorlage negativer Coronatests routiniert ab.
Grenzregion stellt sich der dritten Welle

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen entlang der deutsch-polnischen Grenze steigt. Eine besonders starke dritte Welle sucht Polen heim. Gemeinsam versuchen die Länder und Kommunen, die Auswirkungen der Pandemie einzudämmen.

Kleingewässer, wie dieser Teich in der Hufeisensiedlung, verschwinden in Berlin.
Immer weniger Platz für Frosch & Co.

Trockenheit, niedriges Grundwasser und verunreinigte Zuflüsse setzen den Kleingewässern Berlins zu. 237 Pfuhle, Weiher, Teiche, Tümpel und Rückhaltebecken in vier Bezirken hat der BUND untersucht.

BER will sich mit Milliardenhilfe abnabeln

Bevor der BER-Chef im Herbst abtritt, will er die Finanzen der Flughafengesellschaft ordnen. Das Unternehmen braucht von den Eigentümern eine Teilentschuldung und bis 2025 weitere sehr hohe Zuschüsse.

Schuften für einen NS-Musterbetrieb

Als eine der wichtigsten deutschen Rüstungsfirmen beutete Henschel bis 1945 in Schönefeld in großem Maße Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge aus. Jetzt lässt die Flughafengesellschaft FBB die NS-Geschichte des Standortes aufarbeiten.

Das Baugelände der Tesla Gigafactory
Ohne Genehmigung läuft kein Tesla vom Band

Im Juli soll Teslas Giga-Factory im märkischen Grünheide die ersten Autos ausliefern. Doch das im Bau befindliche Werk hat noch keine Gesamtgenehmigung – ob und wann sie erteilt wird, ist weiter offen.

Wirtschaft hat Faxen dicke

Die Coronakrise hat Berlins Wirtschaft ausgebremst. Um den Wachstumseinbruch zu überwinden, fordern die Unternehmerverbände mehr Geld und gleichzeitig weniger staatliche Einmischung.

Aufeinander achtgeben: Um ein Fünftel ist in Corona-Zeiten die häusliche Gewalt in die Höhe geschnellt – Experten befürchten eine hohe Dunkelziffer
Erschreckend viel häusliche Gewalt

Im Corona-Jahr 2020 hat die Polizei in Brandenburg insgesamt weniger Straftaten registriert. Ihre Gesamtzahl erreichte den niedrigsten Wert seit Bestehen des Landes. Erschreckende Ausmaße nahm allerdings die häusliche Gewalt an.

Bereit zum Enteignen

Die Pandemie ist für viele Berliner*innen der Gipfel eines Lebens mit sozialen und ökonomischen Ängsten. Die Linke sucht auf ihrer Fraktionsklausur langfristige Lösungen. Im Bereich Wohnen steht Vergesellschaftung ganz oben auf der Liste.

Kulturcampus statt Kleingärten

Hohe Studierendenzahlen haben die Kunsthochschule Berlin-Weißensee baulich an ihre Grenzen gebracht. Ein neues Wissenschafts- und Kreativquartier soll Abhilfe schaffen, zugleich aber den alten Campus und das Wohnumfeld einbinden.

Das Hennigsdorfer Werk, als Lokomotivfabrik gegründet, ist ein traditioneller Standort des Schienenfahrzeugbaus.
Bahnwerker erhöhen Druck im Tarifstreit

Mit Kampfaktionen machen Belegschaften in der Metall- und Elektroindustrie der Region im Tarifkonflikt Druck auf die Arbeitgeber. Lagen am Vortag Berliner Betriebe im Fokus, so zeigten Donnerstagfrüh auch die Bahnwerker in Hennigsdorf Flagge.