Redaktionsübersicht

Haidy Damm

Haidy Damm, Jahrgang 1971, hat in Bremen Politikwissenschaften studiert, anschließend freie Journalistin. An zwei Tagen in der Woche als Redakteurin in der Redaktion Wirtschaft & Soziales beim "nd". Themen: Globale Landwirtschaft, Agrarpolitik, Gentechnik, Freihandelsabkommen sowie Arbeitswelt. 
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Aktuelle Beiträge von Haidy Damm:
Proteste gegen Ceta gab es bereits viele – hier 2016 auf dem SPD-Parteikonvent in Wolfsburg.
Linke scheitert in Karlsruhe

Es wurde nicht der erhoffte Durchbruch in der Auseinandersetzung um das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada. Die Richter*innen in Karlsruhe lehnten eine Beschwerde der Linksfraktion ab.

Die Elektroschrottberge sollen nicht noch größer werden.
Ein echt langer Weg

Laut einer Umfrage würden 77 Prozent der Bürger*innen ihre elektrischen Geräte lieber länger nutzen können und sie reparieren lassen, statt immer neue zu kaufen. Die EU geht mit der Ökodesign-Richtlinie einen kleinen Schritt in diese Richtung.

Unbequemer Singvogel

Valérie Murat hat sich mit den französischen Weinbauern angelegt. Die Winzertochter hat eine eigene Studie über Pestizid-Rückstände in Bordeaux-Weinen vorgelegt. Wegen angeblicher Rufschädigung soll sie jetzt sehr viel Geld bezahlen.

Abgestorbene Fichten im Königsforst in Nordrhein-Westfalen
Den Bäumen geht es schlecht

Der Klimawandel macht den Wäldern massiv zu schaffen. Die Bundesregierung setzt auf Wiederaufforstung. Die wird aber lange Zeit dauern. Umweltschützer*innen mahnen wirksame Klimamaßnahmen an.

Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen
Krieg gegen die Natur

Wie in der Diskussion um den Klimanotstand, der, zu Ende gedacht, in naher Zukunft weitreichende Maßnahmen legitimieren könnte, können auch andere Krisen einen weltweiten autoritären Schub begünstigen. Dem gilt es vorzubeugen.

Auf dem sogenannten Gurkenflieger ist Corona-Abstand schwierig.
Streit um Saisonarbeit

In wenigen Wochen startet die Erntesaison. Nach dem anfänglichen Corona-Chaos im vergangenen Jahr soll vieles besser werden. Dennoch warnen Gewerkschaften vor einem möglichen »Fiasko«.

Die ukrainischen Karpaten
EU-Parlament für Erhalt der Karpaten

In den ukrainischen Karpaten soll ein Ski-Ressort entstehen - in einem nahezu unberührten Ökosystem, dass als eine der ursprünglichsten Waldlandschaften Europas gilt. Aber der Widerstand wächst.

Klimaaktivistin hinter Gittern

Hierzulande stehen sich große Teile der Bauernbewegung und Klimaaktivist*innen unversöhnlich gegenüber. In Indien wurde die Mitbegründerin von Fridays for Future verhaftet – weil Diaha Ravi die dortigen Bauernproteste unterstützt.

Festgesetzt

Im letzten August reiste der politische Aktivist Arash Dosthossein nach Griechenland. In erster Linie wollte der Iraner Urlaub machen, zudem andere Aktivist*innen treffen. Doch für den 40-Jährigen endete der Aufenthalt nicht nach ein paar Frappés und guten Gesprächen am...

Bauernorganisationen und Umweltschützer protestierten am Mittwoch in Berlin. Die Organisation Campact brachte einen Marienkäfer.
Artenvielfalt auf die Äcker

Nach zähem Ringen haben die beiden Bundesministerien Landwirtschaft und Umwelt am Mittwoch einen Kompromiss für mehr Insektenschutz vorgestellt. Ob der Bestand hat, ist angesichts der Reaktionen noch lange nicht ausgemacht.

Schlecht geschützt: Bienen
Besser mit Insekten

»Ohne Insekten kann der Mensch nicht leben.« Mit diesen Worte hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Vorstellung des Insektenschutzgesetzes eingeleitet und verwies darauf, dass der Erhalt der Artenvielfalt im Interesse aller sei - auch der Bäuerinnen und Bauern. ...

Zulieferer unter Knebelverträgen

Oxfam hat offengelegt, mit welchen Verträgen und Konditionen Supermärkte ihre Lieferant*innen unter Druck setzen. Die Bedingungen seien alles andere als fair.

Alles andere als Fair: der Handel.
Weil sie es können

Vier Supermarktketten dominieren den Handel mit Lebensmitteln. Den Preis dafür zahlen vor allem landwirtschaftliche Betriebe und kleine Firmen. Es braucht endlich kartellrechtliche Maßnahmen gegen die Konzentration am Markt.

Bauernproteste vor Bundesministerien

Vor dem Haus der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sammelten sich am Mittwoch Landwirte zum Protest. Sie fordern die Rücknahme »aller in 2020 beschlossenen Verordnungen und Gesetze betreffend Ackerbau, Feldfuttergewinnung und Nutztierhaltung«.

Ein Landwirt demonstriert vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium
Mangelnde Distanzierung

Sie seien weder rechts noch links. Die schwarze Fahne mit weißem Pflug und rotem Schwert der völkischen Bauernbewegung aus den 1920er Jahren hätten sie aus Traditionsbewusstsein ausgegraben, das habe mit Neonazis nichts zu tun. Vertreter rechter Bewegungen und Parteien ...

Konsequentes Handeln gefragt

Zwei Berichte von Nichtregierungsorganisationen lassen aufhorchen: Die Corona-Pandemie und die Klimakrise treffen die Länder im globalen Süden besonders hart. Die Ergebnisse sind nicht überraschend, gleichwohl mahnen sie zu konsequentem Handeln. Die Fakten werden dabei ...

Endspurt bei der Verteilung der Gelder

Das Verhältnis zwischen den Ministerien Umwelt und Landwirtschaft ist traditionell schwierig. Bei der Umsetzung der Europäischen Agrarpolitik haben beide eigene Vorstellungen.

Fußabdrücke als Ersatz

Im Superwahljahr wäre das Agrarbündnis »Wir haben es satt« gerne wieder zur Grünen Woche mit Zentausenden auf der Straße gewesen. In Corona-Zeiten müssen deren Fußabdrücke reichen.

Bis in den letzten Winkel

Globale Lieferketten erleichtern die Ausbreitung des Coronavirus. Zunehmend wird kritisiert, dass die industrialisierte Landwirtschaft Teil des Problems ist. Sie ignoriert das komplexe Ökosystem.

Fleischlos gegen die Klimakrise

Weltweit wird immer mehr Fleisch gegessen, in Deutschland stagniert der Konsum. Jüngere Aktivist*innen scheinen das Engagement für eine Agrarwende auch im Alltag umzusetzen.