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Simon Poelchau

Simon Poelchau

Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau

Nicht durchdacht

Bei seinen gefühlt 20 proklamierten Ideen pro Woche macht Jens Spahn tatsächlich auch mal einen ganz guten Vorschlag: Nun sprach sich der Bundesgesundheitsminister für eine Grundsatzdebatte über die künftige Finanzierung der Pflege aus. Das geht zugegebenermaßen schon m...

Schlechter als gedacht

Die Zeit der Hochkonjunktur ist erst einmal vorbei. Dass die Wirtschaft vergangenes Jahr überhaupt wuchs, lag vor allem an der wachsenden Beschäftigung und Lohnzuwächsen, die die Binnennachfrage stärkten.

Deutschland droht »graue Wohnungsnot«

Die steigende Wohnungsnot betrifft besonders Senioren und Alleinerziehende. Den einen fehlt es an altersgerechten Wohnungen, den anderen an genug Platz für sich und ihre Kinder.

Umweltaktivist Tadzio Müller hat seinen Account gelöscht, weil er immer aggressiver wurde.

»Ich wurde immer wütender«

Nicht nur Grünen-Chef Robert Habeck macht sich in den sozialen Online-Netzwerken rar. Der langjährige Klimaaktivist 
Tadzio Müller verließ schon Ende 2017 Facebook, nachdem er die Plattform kennen, lieben und hassen gelernt hatte.

Komplize zeigt Komplizen an

Cum-Ex- und ähnliche Geschäfte haben den Fiskus mindestens 31,8 Milliarden Euro gekostet. Nun versuchen die Beteiligten, sich gegenseitig die Schuld zuzuschieben.

Die breite Mehrheit entlasten

In den vergangenen 20 Jahren wurden nur die reichsten 30 Prozent steuerlich entlastet. Eine Abschaffung des Solidaritätszuschlag würde diese Politik fortsetzen.

Demonstration für die Erhöhung des Mindestlohns auf 15 US-Dollar in Memphis

Besonders Niedrigverdiener trifft die Krise

Welche Auswirkungen hat die Finanzkrise auf die Ungleichheit in den USA? Und wie hat die US-Administration auf sie reagiert? Die Ökonomin Vanda Almeida gibt in einem Interview Antworten.

Freihandel ist nicht progressiv

2019 dürfen linke Globalisierungskritiker wieder auf Klarheit hoffen. Denn die herrschenden Klassen setzen wieder ziemlich geschlossen auf den freien Handel.

EZB senkt Prognose für 2019

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor allem aufgrund eines schlechteren Quartals 2018 die Konjunkturprognose für 2019 und 2020 gesenkt. Die reale Wirtschaftsleistung des Euroraumes werde demnach um 1,7 beziehungsweise 1,5 Prozent zulegen, schreibt die EZB in ihrem a...

Ein bisschen Optimismus

Deutschland erlebt derzeit einen der längsten Aufschwünge der Nachkriegsgeschichte. Dass sich die Aussichten da mittlerweile etwas eintrüben, ist natürlich. Doch dass nun auch in der gesamten Eurozone die Konjunktur zu schwächeln beginnt, ist besorgniserregender. Desweg...

Zu nett für den Kapitalismus

Spendable Menschen sparen meist weniger. Sie geben ihr Geld lieber aus, um anderen Menschen zu helfen, anstatt es auf die hohe Kante zu legen. Doch diesen Altruismus muss man sich auch leisten können.

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger von der Universität Würzburg.

Mit Eistorte gegen Schlagzeilen

Der »Wirtschaftsweise« Peter Bofinger spricht im Interview über das Schwimmen gegen den Strom. Und das Mitschwimmen, weil der Strom die Richtung gewecshelt hat.

Imagewechsel

Die Eisenbahngewerkschaft EVG hat jetzt etwas vorzuweisen: 6,1 Prozent mehr Lohn für die nächsten zwei Jahre plus eine Einmalzahlung von 1000 Euro sind kein schlechtes Ergebnis, das die Gewerkschafter dem Bahnkonzern abringen konnten. Vor allem aber hat sie in den jüngs...

Ungewisse Zukunft

Natürlich war das Ende der Anleihenkäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) bereits seit Längerem angekündigt. Doch es ist schon eine gewisse Ironie der Geschichte, dass die Notenbank lediglich zwei Tage, nachdem der Europäische Gerichtshof das Kaufprogramm für rec...

Mit gewissen Auswirkungen

Besonders rechten Kreisen in Deutschland sind die Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank ein Dorn im Auge. Doch mit ihren Verfassungsbeschwerden hatten sie bisher keinen Erfolg.

Großer Schritt auf Washington zu

War es das mit dem groß angekündigten Handelskrieg zwischen Washington und Peking, vor dem Ökonomen rund um die Welt warnten? Bleibt der nächste Abschwung aus, weil sich China und die USA auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires einigten, nicht mehr Öl ins Feuer zu gießen, un...

Cum-Ex war ein entscheidender Auslöser

Gerhard Schick sitzt seit 2005 für die Grünen im Bundestag. Zusammen mit der LINKEN initiierte der langjährige finanzpolitische Sprecher einen Untersuchungsausschuss zum Cum-Ex-Skandal. Zum Jahresende legt Schick sein Mandat nieder, um die Finanzmarkt-NGO »Finanzwende« zu leiten.

Irrsinn Umlage

Dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Grundsteuer reformieren will, ist verständlich - und auch nötig. Doch steckt der Teufel mal wieder im Detail.

Keine Angst vor neuen Schulden

Die FDP fordert, dass der Staat gleichzeitig spart und Steuern senkt. Doch davon profitieren nur Besserverdiener und Unternehmen.

Beide Seiten sollten verlieren

Als Linke*r kann man nur den Kopf schütteln bei dem derzeitigen Streit zwischen Brüssel und Rom: Dass die EU-Kommission nun den Weg für ein Defizitverfahren gegen Italien frei gemacht hat, war abzusehen. Dass Rom nicht daran denkt einzuknicken, ebenso. Doch auf eine Sei...