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Redaktionsübersicht

Simon Poelchau

Simon Poelchau

Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau

Finanzsteuer gegen die Coronakrise

Die Coronakrise trifft auf eine bereits tief gespaltene Eurozone. Werden dieselben Rezepte wie in der Eurokrise angewandt, droht ein Zerbrechen, warnen Linksparteipolitiker.

»Ein Armutszeugnis«

Linksparteichef Bernd Riexinger kritisiert die Anhebung des Mindestlohns auf lediglich 10,45 Euro im Juli 2022 als zu niedrig. Seine Partei spricht sich für 13 Euro aus.

Eigenes Heim im Eigenheim – nur eine Minderheit der ostdeutschen Haushalte besaß Wohneigentum.

Der Osten ist zu arm für große Schulden

Schulden und Vermögen sind zwei Seiten einer Medaille. So gibt es von beidem in Westdeutschland mehr als in Ostdeutschland. Wer mehr verdient, kriegt mehr Kredit und kann mehr Reichtum anhäufen.

Einen »Living Wage«, einen Lohn, von dem man leben kann, forderten Aktivisten schon vor 5 Jahren.

Existenzsichernde 60 Prozent

Löhne unterhalb von 60 Prozent des mittleren Einkommens schützen nicht vor Armut. Lediglich in zwei EU-Staaten sind die Mindestlöhne höher, weshalb nicht nur hierzulande eine Anhebung gefordert wird.

Kaum mehr als Applaus

Nun soll der Mindestlohn also zweistellig werden, wie die Mindestlohnkommission am Dienstag nach langem Ringen entschied. Man kann sagen, dass es zumindest ein bisschen mehr als nur Applaus ist. Genau genommen 1,10 Euro in zwei Jahren. Immerhin ist dies etwas mehr ...

Die Miete wird nicht geringer

Nun hat der Bundestag mit dem 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket die zeitweilige Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Doch wenn sie am Mittwoch in Kraft tritt, wird es - anders als von der GroKo verlautbart - in den Geldbörsen der Menschen weniger »Wumms« m...

Die große Verteilungsfrage

Im Zuge der Coronakrise wird der Ruf der Wirtschaftslobby nach einer Nullrunde beim Mindestlohn laut. Doch die Gewerkschaften bleiben bei ihrer Forderung nach einer Anhebung auf zwölf Euro. Auch sie argumentieren mit Corona.

Thiele geht auf Nummer sicher

Jetzt hat Lufthansa-Hauptaktionär Heinz Hermann Thiele seinen Widerstand gegen den Einstieg des Staates offenbar aufgegeben. Die Airline scheint also vorerst gerettet zu sein. Doch hat Milliardär Thiele seine Meinung vermutlich nicht aus Sorge um die Beschäftigten, sond...

Viele Lufthansa-Maschinen fliegen derzeit nicht über den Wolken. Stattdessen türmen sich dunkle Wolken über dem wegen Corona strauchelnden Konzern auf.

Keine Verstaatlichung ist auch keine Lösung

Lange verhandelten Konzernspitze, Bundesregierung und EU-Kommission über einen Deal zur Rettung der Lufthansa. Doch der größte Aktionär, der Milliardär Heinz Hermann Thiele, funkt aus gekränktem Stolz und Eigeninteresse dazwischen.

Filialen der Kaufhäuser von Karstadt und Kaufhof stehen einander gegenüber

Brandbeschleuniger Corona

Nachdem die Lockerung der Kontaktbeschränkungen wieder etwas Leben in die Innenstädte gebracht hat, werden sie bald wieder leerer werden. Denn Karstadt Kaufhof kündigte am Freitag die Schließung von 62 seiner 172 Filialen an, die häufig die größten Einkaufhäuser in der ...

Schweinekapitalist

Heinz Hermann Thiele macht einen auf Schweinekapitalist, der als größter Aktionär der Lufthansa fünf vor zwölf alles noch mal zu seinen Gunsten verhandeln will.

Der ehemalige Drogenzar Carlos Lehder Rivas lebt nun in der BRD.

Neubürger

Hört man das Wort »Drogenstaat«, denkt man eigentlich nicht an Deutschland. Zwar wird mit dem Oktoberfest jährlich die weltweit größte Drogenparty in München gefeiert und auch gerade jüngere Menschen nehmen hierzulande gerne mal die eine oder andere illegale Substanz. D...

Der Konflikt ist vertagt

Mit Schulden ist das so eine Sache: Mit ihnen kann man etwas finanzieren, was man braucht, wofür aber das Geld fehlt. Deswegen nehmen Menschen Kredite auf, wenn sie sich etwa ein Auto kaufen, Unternehmen, wenn sie ihr Geschäft erweitern wollen, und Staaten, um in Krisen...

Scholz spuckt in die Hände

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will die Schulden zur Finanzierung des Konjunkturpakets ab 2023 über 20 Jahre abstottern. Wer die Rechnung dann zahlen soll, lässt er offen.

Rettung von Lufthansa in der Kritik

Insgesamt elf Milliarden Euro bekommt die Lufthansa an Hilfen von europäischen Staaten. Doch eine Beschäftigungsgarantie musste sie deswegen nicht abgeben.

Pessimistischer als die Bundesregierung

Anders als im Zuge der Finanzkrise 2007/08 wird dieses Jahr auch die Weltwirtschaft schrumpfen. Dies wiederum ist ein ernsthaftes Problem für die exportabhängige deutsche Industrie.

Der Bruder, der Mietaktivist

Die Kampagne »Deutsche Wohnen & Co enteignen« will großen Immobilienkonzernen an den Kragen. Hasan Kesim aus der Otto-Suhr-Siedlung in Berlin-Kreuzberg ist von Anfang an dabei.

Mehr Lohn für mehr Konsum

Mäßigung beim Gehalt steht dem entgegen, was die Politik und Ökonomen der Bevölkerung derzeit immer wieder einimpfen: Der Konsum und die Nachfrage müssten wieder in Fahrt kommen, damit das Land schnell wieder aus der Krise kommt.

Kein Wumms für die Menschen

Mit 300 Euro pro Kind werden die meisten Familien vermutlich nur das eine oder andere der vielen Finanzlöcher stopfen können, die die Coronakrise bei ihnen gerissen hat. Und Kinderlose gehen ganz leer aus.

Was beide versäumt haben

Dass sich die SPD mit der IG Metall und Betriebsratsspitzen der Autobauer wegen der Abwrackprämie streitet, liegt nicht allein daran, dass die Sozialdemokraten sie verhindert haben. Es ist auch eine Folge der fast vollständigen Ausrichtung des Konjunkturprogramms auf Un...