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Simon Poelchau

Simon Poelchau

Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau:
Viel Diskussionsstoff für Bidens Klimagipfel

Für die einen sind sie »ambitioniert«, für die anderen ein »viel zu schwacher Formelkompromiss«: die neuen EU-Klimaziele. Dabei wäre mehr drin und auch nötig, wie Kritiker monieren.

Quadratur des Kreises

Will man die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft »entlasten« und gleichzeitig mehr Geld für die Allgemeinheit haben, so muss man unweigerlich die reichsten fünf Prozent stärker zur Kasse bitten.

DGB fordert höheren Spitzensteuersatz

Geht es nach dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), soll sich die neue Regierung nach der Bundestagswahl im September für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen. »Spätestens die nächste Bundesregierung muss die Kluft zwischen Arm und Reich deutlich reduzieren und die Hand...

Verdächtiger

Chris Vogelzang tritt als Chef der Geldwäschebank Danske zurück

Den vermutlich größten Betrug aller Zeiten hat Bernie Madoff nie wirklich bereut.
Der Knastkakao-Monopolist

Bernie Madoff baute ein 65 Milliarden US-Dollar großes Schneeballsystem auf, das ihn erst Reichtum und Ruhm, dann 150 Jahre Gefängnis einbrachte. Nun ist er in Haft verstorben.

Unzureichender Beschluss

Ab kommender Woche müssen Arbeitgeber*innen Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, mindestens einmal die Woche Coronatests anbieten. Doch fraglich ist, wie verbindlich die Angebotspflicht von Coronatests in der Praxis sein oder ob sie nur ein Papiertiger sein wird.

Nun müssen die Arbeitgeber ihren Angestellten Coronatests zur Verfügung stellen.
Eine Pflicht zum Angebot

Während die Arbeitgeber in Sachen Coronatests im Büro auf eine Selbstverpflichtung setzen, fordern die Gewerkschaften verbindliche Vorgaben. Der Streit ist in der Bundesregierung angekommen.

Ein offenes Ohr für Immobilienkonzerne

Eigentlich ist derzeit die große Stunde der Kontaktbeschränkungen. Doch die Bundesregierung trifft sich trotzdem gerne mit der Immobilienbranche. Vergangenes Jahr kam es zu mindestens 15 Gesprächen zwischen der Bundeskanzlerin, Bundesminister*innen oder Staatssekretär*i...

Fromme Wünsche reichen nicht

Jetzt ist es amtlich: Fast 190 Milliarden Euro gaben Bund, Länder und Gemeinden vergangenes Jahr wegen der Coronakrise mehr aus, als sie einnahmen. Die öffentliche Hand machte damit ein Rekorddefizit. Das ist nicht schlimm, wird aber die nächsten Jahre die Finanzpolitik...

Nichts als Versprechungen

Bei Erklärungen und Selbstverpflichtungen sparen die Arbeitgeberverbände in der Coronakrise nicht mit großen Worten. Doch egal ob Schnelltests oder Homeoffice - an der Umsetzung hapert es.

Scheuers ganz eigene Klimalogik

Vor drei Wochen überraschte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer uns alle ziemlich. Eben jener CSU-Politiker, der gerne mal mit dem Flieger von Hamburg nach Sylt jettet und auch sonst nicht gerade durch sein ökologisches Bewusstsein auffällt, brachte ein Ende des Verb...

Es sei unerlässlich, die Arbeitszeit zu erfassen, so der EuGH. Nur so lasse sich feststellen, ob die Höchstarbeitszeit eingehalten wird.
Versprochen und vertagt

Laut Europäischem Gerichtshof müssen Unternehmen die komplette Arbeitszeit von Beschäftigten erfassen. Diese Vorgabe gilt bereits jetzt, obwohl das nationale Recht noch nicht angepasst ist, meinen einige Fachleute.

Zu kurz gegriffene Mitbestimmung

Die Große Koalition will die Rechte von Betriebsräten stärken. Das Kabinett beschloss am Dienstag einen entsprechenden Gesetzesentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium. Demnach sollen Arbeitnehmer*innen künftig besser vor Kündigungen geschützt werden, wenn sie die Gründ...

Sozialdemokratischer Papiertiger

Laut Olaf Scholz soll jeder »seinen fairen Beitrag zum Steueraufkommen leisten«. Mit solch markigen Sätzen versucht sich der Bundesfinanzminister als SPD-Kanzlerkandidat und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit zu inszenieren. Passend dazu segnete das Bundeskabinett seinen...

Die vielen Streiks haben sich für die Metall- und Elektroarbeiter*innen gelohnt.
Maximaler Kompromiss

Auch wenn die IG Metall mit ihren Warnstreiks Handlungsfähigkeit bewiesen hat, war sie durch die Coronakrise geschwächt. Deswegen war für die Beschäftigten in der Elektro- und Metallindustrie vermutlich nicht viel mehr drin als der ausgehandelte Tarifvertrag.

Eine Teilnehmerin auf einer IG Metall-Kungebung zum Warnstreik Mitte März in Mainz.
Beide Seiten sind zufrieden

Die IG Metall wollte vier Prozent mehr Gehalt, die auch in weniger Arbeitszeit umgewandelt werden können; die Arbeitgeber Lohnerhöhungen erst ab 2022. Beide Seiten haben etwas bekommen.

Widerspruch des 21. Jahrhunderts

Wie die Großkonzerne des 19. Jahrhunderts auch ist Amazon mit Gewerkschaftsfeindlichkeit groß geworden. Deswegen ist statt der Fabrik das Lagerhaus der neue Streikort - und das weltweit. Der Konzern spiegelt die Widersprüche des 21. Jahrhunderts.

Nicht überall herrscht Pessimismus vor

Ökonom*innen malten in letzter Zeit ein eher düsteres Bild von der Zukunft. Ein Institut nach dem anderen senkte die Erwartungen für das laufende Jahr. Doch nicht alle sind so pessimistisch. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsn...

Jobcenter machen keine gute Figur

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist eigentlich Homeoffice angesagt. Die Arbeitgeber sollen ihren Angestellten dies ermöglichen, solange »keine zwingenden betriebsbedingten Gründe« dagegensprechen, heißt es in der von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im Janua...

Mittel gegen soziale Ungleichheit

Wenn es um die Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit geht, dann wird häufig auch eine Maßnahme genannt, die auf den ersten Blick nichts direkt mit Umverteilung zu tun hat: die Stärkung von Gewerkschaften. Dabei sind starke Arbeitnehmer*innenvertretungen eine no...