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Simon Poelchau

Simon Poelchau

Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau

Grüner Kapitalismus

Für manch einen ist der Vermögensverwalter Blackrock der Inbegriff des Bösen. Nüchtern betrachtet ist er jedoch nur ein guter Indikator, wo der Kapitalismus derzeit steht. Quasi als Gemischtwarenladen der Finanzwelt ist er fast bei jedem größeren Konzern mit ein paar Pr...

Ausbeutung ist männlich

Manch ein Traditionslinker tut feministische Kämpfe um Gleichstellung gerne als Nebenwiderspruch ab. Stattdessen geht es ihm darum, den angeblichen Hauptwiderspruch, den zwischen Kapital und Arbeit, zu überwinden. Der aktuelle Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam ...

Frauen kümmern sich mehr um kranke oder alte Angehörige, als es Männer tun. Deswegen Lohnarbeiten sie weniger und haben am Ende folglich weniger Vermögen, als Männer.

Ein Wirtschaftssystem für reiche Männer

Während Männer 50 Prozent mehr Vermögen besitzen als Frauen, leisten letztere besonders viel unbezahlte Arbeit. Weltweit verrichten Frauen und Mädchen laut einer neuen Studie von Oxfam zwölf Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit - pro Tag.

So schlecht wie seit 2013 nicht mehr

In der Wirtschaft lief es 2019 bei weitem nicht mehr so rund wie die Jahre zuvor. Dies lag zum einen an den internationalen Handelskonflikten. Zum anderen deutet sich aber auch eine Strukturkrise an.

Sozialtickets für den ICE

Schon seit Jahren sagen Klimaexperten, dass man weg vom motorisierten Individualverkehr muss, wenn der Verkehrssektor nachhaltig werden soll. Insofern ist die Preissenkung bei der Bahncard ein erster – verspäteter – Trippelschritt in die richtige Richtung.

Auch die Stahlindustrie muss überlegen, wie sie klimafreundlich produzieren kann.

Ohne Subventionen geht es nicht

Die Einführung einer CO2-Steuer trifft einkommensschwache Haushalte besonders stark. Doch von Entlastungsmaßnahmen wie der Fernpendlerpauschale profitieren vor allem Besserverdiener.

Eine Teilnehmerin arbeitet in Berlin bei einem Programmierkurs an einem Laptop. Um Schulungen und Weiterbildungen müssen sich nach einer Umfrage viele Beschäftigte in Deutschland selbst kümmern.

Schlechter Schnitt für Beschäftigte

Seit der Konjunktur der Atem ausgeht, ist das Thema Weiterbildung in aller Munde. Nun schlagen auch die Grünen im Bundestag ein Recht auf Weiterbildung für alle vor. Dafür soll es ein Weiterbildungsgeld geben, das 200 Euro höher als der ALG-I- beziehungsweise ALG-II-Ans...

Pferd von hinten aufgezäumt

Die Europäische Zentralbank ist ein beliebter Feind bei konservativen Politikern hierzulande. Schließlich lenkt die Kritik an ihr schön davon ab, dass man selber Fehler macht. Nun will die CSU aber nicht nur meckern, sondern auch etwas für die ihrer Meinung nach von den...

Schulden und Gewinne

Es gab Zeiten, da äußerte sich Paul Krugman häufiger zur Wirtschaftspolitik in Europa. Mittlerweile hat der US-Starökonom wohl genug damit zu tun, gegen die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump anzukämpfen. Doch nun meldete sich der Nobelpreisträger in Sache...

Weder berauschend noch eine Katastrophe

Der Konjunkturexperte Sebastian Dullien fordert ein langfristiges Investitionsprogramm. Er sagt: »Entscheidend wird sein, wie die deutsche Wirtschaft den anstehenden Strukturwandel angehen wird.«

Etwas mehr Kreativität, bitte!

Wenn Arbeitgeber an den Gedanken der Sozialpartnerschaft appellieren und sich einen respektvollen Umgang miteinander wünschen, dann sollten bei den Arbeitnehmern die Alarmglocken klingeln. So auch bei den Auslassungen des Chefs des Industrieverbandes Gesamtmetall, Raine...

Eine Frage der Klasse

Laut Institut der deutschen Wirtschaft hat sich bei der Reichtumsverteilung kaum etwas getan. Man sollte sich fragen, warum es bei der Vermögenskonzentration keine Verbesserung gab, meint Simon Poelchau.

Permanent schlecht auf hohem Niveau

Seit Jahren boomt die Wirtschaft. Doch hat das die Ungleichheit nicht verringert. Stattdessen profitieren nur wenige vom Immobilienboom, während die Mehrheit unter steigenden Mieten leidet.

Weg damit, auch fürs Soziale!

Was haben Klimaschutz und Schuldenbremse gemein? In beiden Fällen überhört die Politik den Rat von Wissenschaftlern und setzt auf ein »Weiter so«, das alles andere als nachhaltig ist.

Bis die Börsen wieder krachen

Dass man aus Schaden nicht unbedingt klug wird, zeigt die Geschichte der Finanztransaktionssteuer. Sie sollte die große Lehre aus der Finanzkrise 2007/8 sein. Es dürfe künftig nicht mehr sein, dass die Allgemeinheit für die Rettung maroder Banken zahlen muss, die Finanz...

Etikettenschwindel bei Finanzsteuer

Mit der Finanztransaktionssteuer sollten die Banken an den Kosten der Finanzkrise beteiligt werden. Doch der Aufschlag von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) ist davon weit entfernt.

Schlingertour statt Linksschwenk

Nun ist der GroKo-Basar eröffnet und es scheint so, als ob die neue SPD-Parteispitze nicht gut feilschen kann. Anders kann man die Einlassung der frischgebackenen Cochefin Saskia Esken nicht bewerten, dass sie unter bestimmten Bedingungen zu einer Reform der Unternehmensteuer bereit sei.

Cum-Ex-Deals waren Straftat

Nur weil ein System betrugsanfällig ist, heißt es nicht, dass der Betrug damit auch legal ist, meint Finanzexperte Gerhard Schick. Dies sehen auch die Richter in Bonn so und erklären Cum-Ex-Geschäfte für strafbar.

Ungleichheit ist kein Betriebsunfall

Trotz der Erbschaftssteuerreform von 2016 zahlen jene besonders wenig Steuern, die besonders viel erben. Diese Ungerechtigkeit vor dem Fiskus belegen aktuelle Zahlen.

Gute Ratschläge nicht ignorieren

Gute Ratschläge kann man natürlich solange ignorieren, wie man will. Wenn aber einem alle um einen herum dasselbe raten und man es trotzdem in den Wind schlägt, sollte man sich fragen, ob man auf dem Holzweg oder der Einäugige unter lauter Blinden ist. Meist ist Erstere...