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Simon Poelchau

Simon Poelchau

Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau

Italien vs EU - und am besten sollte man sich auf keine Seite schlagen

Beide Seiten sollten verlieren

Als Linke*r kann man nur den Kopf schütteln bei dem derzeitigen Streit zwischen Brüssel und Rom: Dass die EU-Kommission nun den Weg für ein Defizitverfahren gegen Italien frei gemacht hat, war abzusehen. Dass Rom nicht daran denkt einzuknicken, ebenso. Doch auf eine Sei...

Richtung Desintegration gekippt

Wenn am 23. Mai kommenden Jahres über ein neues Europaparlament abgestimmt wird, geht es auch um die Zukunft Europas. Es geht um die Frage, wie viele Stimmen die Rechte bekommt, die nur im gemeinsamen Parlament hocken wollen, um ein gemeinsames Europa abschaffen zu könn...

Europa steht ohne Budget da

Nächstes Jahr finden die Wahlen zum Europaparlament statt. Eine Vertiefung der Gemeinschaft scheitert bereits an Streitereien bezüglich gemeinsamer Budgets.

Geld blutet nicht

Geld stinkt nicht, heißt eine alte Redewendung. Man könnte auch sagen, Geld blutet nicht. Nach dieser Devise handelt so wie manch anderer Konzernlenker auch Siemenschef Joe Kaeser, der nun Ende November offenbar doch auf eine Konferenz nach Saudi-Arabien reisen will. ...

Method Man unterstützt Hotel-Streik.

Doch politisch

Viel will Method Man nicht über seine Jugend preisgeben. »Die Realität hat mir früh ins Gesicht geschlagen. Deshalb rede ich nicht gern über meine Kindheit«, erklärte der 1971 als Clifford James Smith geborene Rapper des WuTang Clan im Interview.

Ein letztes Mal war Peter Bofinger (2. von rechts) bei der Vorstellung des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen mit dabei.

Irrfahrt Richtung Steuerwettbewerb

Die Konjunktur wird sich bald abschwächen. Jedenfalls senkten nun auch die Wirtschaftsweisen ihre Prognose. Als Gegenmittel greift die Mehrheit des Gremiums auf neoliberale Lösungen zurück.

Eigentlich Sozialdemokrat

Eigentlich ist Bundesfinanzminister Olaf Scholz ja Sozialdemokrat. Doch mit dem kleinen Wort »eigentlich« hebt man bekannterweise Aussagen auf. So verhält sich Scholz unter seinen europäischen Kollegen sogar noch wirtschaftsfreundlicher als sein konservativer Vorgänger ...

»El Chapo« Guzmán

Das Geschäft geht auch ohne »El Chapo« weiter

Zwei Mal konnte Joaquín Guzmán Loera aus mexikanischen Hochsicherheitsgefängnissen ausbrechen. Letztlich half ihm das wenig. Nach seiner dritten Verhaftung wurde der Drogenboss in die USA ausgeliefert.

Britisches Wunschdenken

Für den Finanzplatz London wäre es zu schön gewesen, um wahr zu sein: Man habe im Rahmen der Brexit-Verhandlungen eine Einigung für den Zugang britischer Banken zum EU-Markt erzielt, meldete die Zeitung »The Times«. Doch aus obersten EU-Kreisen kam schnell ein Dementi. ...

Eine »solide Grundlage« für Keynes

Der Brite John Maynard Keynes hielt wenig von Karl Marx und seinem Werk. Doch einige geistige Erben von Keynes sind anderer Meinung und sehen Gemeinsamkeiten bei beiden Ökonomen.

Wäre es wirklich ernst gemeint ...

Es ist ein ganz besonderer Zeitpunkt, den Bundesfinanzminister Olaf Scholz ausgewählt hat, um eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro zu fordern. Natürlich ist diese Forderung seitens der SPD nicht neu. Scholz hat sie selbst schon vor einem Jahr ins Spiel gebracht...

Keinen Fuß in der Start-up-Szene

Sonderlich froh sollte die IG Metall nicht sein über den Innovationstarifvertrag, den sie mit Bosch geschlossen hat, und mit dem sie auf neue Arbeitsbedingungen in Zeiten der Digitalisierung reagieren will. Zwar schafft sie nun eine tarifliche Absicherung für die Beschä...

Halb erledigte Hausaufgaben

Euphorisch war Olaf Scholz wahrlich nicht, als er am Donnerstag die Ergebnisse der Steuerschätzung bekannt gab. Dies lag sicherlich nicht an seinem kühlen hanseatischen Temperament, sondern viel mehr an den ernüchternden Zahlen, die er vorstellen musste. Lediglich zwei ...

Weniger Spielraum für Begehrlichkeiten

Jüngst machte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Plänen zu Steuergeschenken für Unternehmen von sich reden. Doch er muss dafür nicht nur den Bundesfinanzminister überreden.

Europaweiter Steuerraubzug

Dubiose Aktiendeals haben in Europa einen Steuerschaden von mindestens 55,2 Milliarden Euro angerichtet. Möglich wurde dies nur, weil Deutschland seine Nachbarn erst spät warnte.

Ganz schön viel Geld

Schon länger gibt es eine Diskussion über die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Immer wieder wird dabei die Forderung erhoben, der Staat möge intervenieren, eine Reichensteuer auf hohe Vermögen einführen. So wichtig diese Forderung auch ist, man wäre in Sachen Ger...

Ökostrom wird günstiger

In der Vergangenheit wurde die Energiewende immer wieder verantwortlich für die steigenden Strompreise gemacht. Doch dieses Argument zieht in Zeiten sinkender Ökostromumlage nicht mehr.

Längst nicht ausgefördert

Zum Jahresende wird die sogenannte EEG-Umlage, mit der die Kosten für die Förderung von Ökostromanlagen auf die Verbraucher umgelegt werden, zum zweiten Mal in Folge sinken. Ein Grund sind neben steigenden Strompreisen und einem prall gefüllten Reservekonto die fallende...

Teurer Testballon

Bisher ist es vermutlich nur ein Testballon, den das Bundeswirtschaftsministerium just an dem Tag steigen ließ, an dem sein Ressortchef Peter Altmaier die Prognose der Bundesregierung für das hiesige Wirtschaftswachstum senkte. Doch dieser Testballon ist ziemlich teuer....

Zwei Seiten einer Medaille

Zehn Jahre ist es her, da krachten die Finanzmärkte im Zuge der Krise zusammen. Es ist bezeichnend, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) jetzt nicht nur vor neuen Risiken wie den Immobilienblasen in Weltstädten sowie den Handelsstreitigkeiten warnt, sondern dass ...