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Simon Poelchau

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Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau

Die größte Bierdeckelsammlung

Man bräuchte wohl die größte Bierdeckelsammlung der Welt, um auf diesen Untersetzern alle Zitate zusammentragen zu können, die beweisen, wie mikroskopisch klein die soziale Seite des Friedrich Merz ist.

Es reicht mit der Hängepartie

Nur ein kompletter Stillstand hilft im Kampf gegen Corona. Ein kurzer, harten Shutdown ist besser als eine »endlose Hängepartie«. Simon Poelchau kommentiert die Rufe nach einem Shutdown.

Mehr Schulden oder höhere Steuern?

Während die Gewerkschaften nach der Finanzkrise noch eine Besteuerung hoher Vermögen forderte, hofft der DGB nun gemeinsam mit den Grünen auf den Aufschwung.

Eine tiefe Krise

Geht man nur nach dem Bruttoinlandsprodukt und den Staatsschulden, dann war die Coronakrise gar nicht so schlimm - zumindest nicht so schlimm wie die Finanzkrise. Mit fünfProzent ging die Wirtschaftsleistung weniger stark zurück als vor einem Jahrzehnt. Und auch der Sch...

Von zu Hause aus kann man die Supermarktkasse nicht bedienen.

Die Hälfte kann nicht zu Hause arbeiten

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow brachte jüngst einen Lockdown für die Wirtschaft ins Spiel. Doch die Bosse wollen davon nichts wissen.

Rainer Dulger

Altbackener Neoliberalismus

Rainer Dulger ist erst sehr kurz als Arbeitgeberpräsident im Amt. Da muss er sich noch profilieren. Und das geht am Besten mit möglichst provokanten Forderungen. Forderte er gerade erst noch ein späteres Eintrittsalter, legt er nun mit dem Ruf nach einer »Reform« des Ta...

Im Zeitalter der Digitalisierung

Wenn von der Internetökonomie die Rede ist, dann geht es nicht nur um die Marktmacht der Onlinegiganten oder die Goldgräberstimmung in der Start-up-Szene. Es geht vor allem auch um eine Riesenbranche, in der die Gewerkschaften bisher kaum Fuß fassen konnten. Insofern ha...

Auch im Handel vor Ort wurde zwischen den Lockdown-Phasen noch eingekauft.

Sparen bringt nichts

Um die Konjunktur und Unternehmen zu stützen, hat der Staat in der Coronakrise neue Milliardenkredite aufgenommen. Den neuen Schuldenberg kann er aber schneller abtragen, wenn er nicht tilgt.

Wollte sich zur Drogerie erklären; Douglas

Lebensgefährliche Kreativität

Noch bevor die Läden für den Lockdown schlossen, kündigte der Handelsverband HDE Klagen von Geschäften an, die sich bei den Staatshilfen gegenüber der Gastrobranche benachteiligt sehen. Doch beschränkte sich offenbar so mancher Shop nicht auf Klagen, um auf seinen Schni...

Raute der Macht

Im Interesse der Reichen

Die vier Worte lassen tief blicken: »Wir wollen keine Vermögensabgabe«, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochnachmittag klipp und klar bei der Regierungsbefragung. Auch ihre Ansage, dass es jetzt darum gehe, Wachstum zu schaffen, zeigt eindeutig, wo sie und ih...

Die meisten Einschnitte gibt es unten

Während vor allem Haushalte mit niedrigen Einkommen von der Coronakrise betroffen sind, läuft die Diskussion um eine kräftige Anhebung des Mindestlohns. Die Gewerkschaften fordern dabei vom Bundesarbeitsminister mehr Tempo.

Schon vor der Krise vernachlässigt

Als am Sonntag der harte Lockdown verkündete wurde, ging es natürlich auch wieder um Hilfen für Unternehmen und Solo-Selbstständige. So wichtig diese auch sind, um eine weitere Eskalation der Krise zu verhindern, so deutlich wurde auch, dass viele wieder leer ausgingen:...

Umverteilung geht an die Substanz

Eine Vermögensteuer könnte dem Fiskus jährlich bis zu 64 Milliarden Euro bringen. Dabei müsste sie gar nicht neu eingeführt, sondern nur wieder erhoben werden.

Eine Armada von Lobbyisten

Die Verbände der Finanzindustrie haben ein Budget von mindestens 200 Millionen Euro, warnt die Initiative Finanzwende. Dagegen kommen zivilgesellschaftliche Organisationen kaum an.

Wieder im Aufwind

Lange war es ruhig um die Kryptowährung Bitcoin. Doch nun steigt mit dem Kurs auch wieder die Aufmerksamkeit, die sie erhält.

Dem Lockdown folgt der Burnout

Es ist nicht alles Gold, was glänzt, heißt es bekanntlich. Dasselbe gilt auch für Homeoffice und mobile Arbeit. Auf der einen Seite verspricht der Umstand, nicht mehr an den Arbeitsplatz im Büro gebunden zu sein, neue Freiheiten, etwa die bessere Vereinbarkeit von Famil...

Viel versprochen, zu spät geliefert

Man könnte es als Treppenwitz zum Stand der Digitalisierung in diesem Land auffassen, wäre es nicht so bitter. Die meisten Unternehmen, die die Novemberhilfen brauchen, sind keine Großkonzerne.

Es ist kompliziert

Vor einigen Jahren, als Facebook noch hip war, galt es als mindestens ebenso hip, auf seinem Profil in diesem sozialen Netzwerk als Beziehungsstatus »Es ist kompliziert« anzugeben. Jetzt, nach Monaten der Pandemie, dürften das viele übers Homeoffice sagen.

Neue Methoden, altes Ziel

Statt Staaten wollen die USA verstärkt beteiligte Firmen wegen Nord Stream 2 sanktionieren. Dabei eint Demokraten und Republikaner dasselbe Ziel: die Stellung der US-Wirtschaft in der Welt verteidigen.