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Simon Poelchau

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Simon Poelchau, Redakteur im Wirtschaftsressort. Simon hat Volkswirtschaft studiert. Er schreibt über Banken und analysiert die Ursachen der europäischen Finanzkrise.

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Aktuelle Beiträge von Simon Poelchau

Cum-Ex-Architekt weist Schuld von sich

Bis 2012 waren Cum-Ex-Deals möglich, obwohl das Bundesfinanzministerium mindestens ein Jahrzehnt lang von der teuren Gesetzeslücke wusste. Den Fiskus koste dies vermutlich zwölf Milliarden Euro.

Eigentlich will keiner die Fusion

Es kommt nur äußerst selten vor, dass von LINKE-Politikern über eher neoliberale Ökonomen bis hinzu Bankvorständen eigentlich alle einer Meinung sind. In Sachen Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank ist dies so. Die Gespräche zwischen den Chefs beider Banken la...

Löhne rauf, Mieten runter

»Löhne rauf, Mieten runter«, prangt es auf einer Hauswand in Berlin-Kreuzberg. Die Person, die diese Parole sprühte, ist sicherlich der Ansicht, dass der Reichtum hierzulande gerechter verteilt wäre, wenn dies umgesetzt würde und der Großteil der Bevölkerung nach der Mi...

Mit Gegenwind aus Europa

Künftig sollen Dieselfahrverbote erst ab einer Stickoxidbelastung von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ausgesprochen werden können. Doch das verstößt gegen EU-Recht.

Auch vor der ehemaligen Zentrale der EZB wurde Unmut über ihre Rolle in der Eurokrise laut.

EZB muss nicht transparent sein

Auf dem Höhepunkt der Eurokrise setzte auch die EZB Griechenland die Pistole auf die Brust. Linke Politiker verlangen Transparenz und stellen die rechtliche Basis für das Handeln der Zentralbank infrage.

Nichts aus der Krise gelernt

Den Steuerzahler hat die Bankenrettung 68 Milliarden Euro gekostet. Während die GroKo eine Fusion aus Deutscher Bank und Commerzbank vielleicht freut, sollten Steuerzahler sich sorgen, wie teuer eine erneute Finanzkrise werden wird.

Und jährlich grüßt das Murmeltier

In dem Filmklassiker »Und täglich grüßt das Murmeltier« muss der Schauspieler Bill Murray ein und denselben verkorksten Tag immer wieder erleben. Egal was er macht, er kommt da nicht raus. Ähnlich frustrierend muss es für die EU-Kommission sein, wenn sie Deutschland all...

Geschenke auf Pump für die Reichen

Michael Hüther ist nicht gerade ein Freund linker Wirtschaftspolitik. Als Präsident des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft vertritt er naturgemäß meist das, was man etwas traditionell einen anderen Klassenstandpunkt nennen könnte. So sollte man aufpasse...

Schon länger fordert ein großer Teil der jungen Basis von Labour eine zweite Abstimmung zum Brexit.

»So etwas wie den Brexit gab es noch nie«

Andrew Watt weiß als Ökonom, dass ein harter Brexit mit all seinen Unwägbarkeiten unkalkulierbare Folgen für die britische Wirtschaft haben wird. Als Brite, der schon lange hier lebt, hat er deswegen die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen.

Scheuer bringt Taxibranche gegen sich auf

Der Fahrdienstvermittler Uber ist Totengräber der Taxibranche, weil die Billigkonkurrenz Preise und Löhne kaputt macht. Verkehrsminister Scheuer will dem Unternehmen trotzdem die Tür öffnen.

Lkw sollen weniger CO 2 ausstoßen

Schwere Nutzfahrzeuge sind für rund sechs Prozent aller CO2-Emissionen in der EU verantwortlich. Jetzt sollen sie per Verordnung weniger klimaschädlich werden. Ob das viel bringt, ist aber fraglich.

Belohnungen für Selbstverständlichkeiten

Wenn Unternehmen in Forschung investieren, dann investieren sie lediglich in ihre Zukunft. Sie dafür zu belohnen, ist als ob ein Arbeitgeber seine Angestellten belohnen würde, dass sie pünktlich kommen und ihre Arbeit machen.

Wie vor der kopernikanischen Wende

Steve Keen ist ein scharfer Kritiker der Mainstream-Ökonomie und 
einer der wenigen Wirtschaftsforscher, der die Finanzkrise von 2008 voraussagte. Der gebürtige Australier lehrte bis Ende 2018 an der Kingston University in London.

Konsumiert!

Die Ökonomieexperten konnten am Donnerstag mal wieder ganz tief in die Stilblütenkiste greifen: Deutschland sei »mit einem blauen Auge davongekommen« beziehungsweise knapp an einer Rezession »vorbeigeschrammt«. Das Statistische Bundesamt vermeldete nämlich, dass das Bru...

Barley macht im Wahlkampf auf sozial

Eigentlich hat Europa hierzulande ein relativ gutes Image. Doch das Problem ist, dass die EU vor allem bei sozialen Fragen wie gerechter Besteuerung von Konzernen zu wenig tut.

Die Ressource Zukunft wird knapp

Geht es um den Reichtum einer Gesellschaft, dann wird meist nur auf das Bruttoinlandsprodukt und sein Wachstum geschaut. Dabei sagt diese Zahl nur wenig darüber aus, wie nachhaltig die Wirtschaft ist.

Viel Luft nach oben

Es wird nicht alles immer schlechter und es ist auch nicht alles schlecht. Der zugegebenermaßen etwas abgedroschene Ausdruck »viel Luft nach oben« passt angesichts der steigenden Löhne nämlich ganz gut. Die 3,0 Prozent mehr Gehalt, die die Beschäftigten hierzulande...

Wie die schwäbische Hausfrau

Die fetten Jahre seien nun vorbei, verlautbarte Bundesfinanzminister Olaf Scholz Anfang dieses Jahres. Was dies dem SPD-Mann zufolge für den Bundeshaushalt bedeutet, teilte er seinen Kabinettskollegen jetzt mit: Diesem fehlen wegen höherer Ausgaben und weniger Einnahmen...

Scholz setzt sich durch

Es kommt nicht häufig vor, dass sich eine Oppositionspartei hinter den Bundesfinanzminister stellt. Am Freitag war es anders. »Wir stärken Bundesfinanzminister Scholz den Rücken, sein ursprüngliches Modell einer wertabhängigen Grundsteuer weiterzuverfolgen«, erklärte Fi...

Nur Geschenke für die Unternehmen

Zum Ende der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts wurde Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier pathetisch: Sein Ressort verstehe sich als das Sprachrohr der Menschen, die im Arbeitsprozess stehen und die das Bruttoinlandsprodukt generieren. Zu dumm nur, dass sein...