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Redaktionsübersicht

Velten Schäfer

Velten Schäfer
ist nach einem Geschichtsstudium anno 2002 zum nd gestoßen. Dort arbeitete er bis 2017 als Politikredakteur und promovierte seit 2014 parallel in Sportsoziologie. Seit 2018 darf er sich als Experte für die Kulturgeschichte des Skateboardfahrens verstehen – und sich in nd. Die Woche um Themen aus den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften kümmern.

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Aktuelle Beiträge von Velten Schäfer

O’zapft ist immer

Eigentlich würde dieses Wochenende das Münchner Oktoberfest eröffnet. Doch Corona erspart uns nicht nur Sauf-Selfies der versammelten Voll- und Halbprominenz - sondern macht es auch möglich, einmal nüchtern über Sucht und Drogenpolitik nachzudenken.

Mr. Giga has fun in Brandenburg.

Mr. Giga und das Problem der Wertschätzung

Als Elon Musk vor zehn Tagen Brandenburg besuchte, war Tesla noch der »wertvollste Autobauer der Welt«. Das ist inzwischen aber lange her - und am Ende könnte der Visionär nur ein weiteres Spaßbad in der Brandenburger Provinz hinterlassen.

Pizza Germania

Auf einen betrügerischen Finanzdienstleister mit erfundenem »Asiengeschäft« folgt im DAX ein besserer Pizzaservice - der angeblich gleichfalls vor allem im »Asiengeschäft« glänzt: Die »deutsche Wirtschaft« ist auch nicht mehr das, was sie nie war.

Mutter aller Klischees: bedrohliche Wolken über dem Roten Platz.

Moskauer Nebel, made in Berlin

Manchmal überschlägt sich der Russlandjournalismus, etwa dieser Tage in der »taz«: Ein und derselbe Artikel bringt es da fertig, erst die »russischen Medien« abzuwatschen, weil diese im Fall Nawalny »von einer ›Vergiftung‹« sprächen, »als wäre diese eine bestätigte Tats...

Kleiner Kurs in Gier und Verrat

Hast du einzigartige Kenntnisse über einen Teil deiner Stadt, den nur wenige andere kennen? Ein neues Handyspiel lässt Gentrifiziererträume wahr werden. Und lädt ein zum munteren Durchkreuzen der Gleichung Coolness = Profit.

Vielfach beflügelt

Vor 80 Jahren ermordete ein Agent Stalins Leo Trotzki im Exil. Es ist Zeit, den Weggefährten Lenins neu zu entdecken - und vor dem heutigen Trotzkismus zu retten.

Jenseits der Fahrradkette

Wer heute 30 ist, kann sich das Land ohne Angela Merkel kaum noch vorstellen. Dabei gab es über lange Strecken ihrer Ära parlamentarische Mehrheiten gegen sie - zumindest theoretisch.

Ollie mit Bauchlandung

Verbohrte Subkultur-Hardliner? Überehrgeizige Sportfunktionäre? Ganz gleich, wem man die Schuld am organisatorischen Crash des deutschen Olympia-Skateboarding geben will: Die Folgen könnten sich noch lange bemerkbar machen.

Mit Antatschdrang

Was einst als völkisches Ideal galt, wird heute den Fremden und Unkultivierten vorgeworfen: Von rechts über die Mitte bis links wird die »Großfamilie« heute als irgendwie anrüchig beäugt - nicht erst, aber zumal in Zeiten von »Corona-Ausbrüchen«.

Der Rahmenbauer

Nach seinem unaufgeklärten Tod 1940 verschwand der Kommunist und Großverleger Willi Münzenberg aus dem öffentlichen Bewusstsein - zumindest in den deutschen Staaten. Im globalen Süden hingegen hielt man ihn oft in Ehren: eine Ausgrabung.

Die Zerstörung von Streeck und Kekulé

Selten hingen die Bürger so sehr an den Lippen von Wissenschaftlern wie in der Corona-Krise. Doch nicht alle Forschenden können damit umgehen.

Aluhut und Atemmaske

Gewiss: Die Coronalrise produziert einen Aufschwung irrationaler Haltungen. Gilt das aber nur für die »Verschwörungstheoretiker«? Oder greifen mittlerweile auch andernorts irraktionale Haltungen? Ein Ortstermin im Internet.

Eine Maßnahme namens Satire

Der Liberalismus ist Zwilling der Demokratie, ultimatives Gegenbild jedweder Knechtschaft. Vergessen Sie die Klischees. Atmen sie durch und lesen Sie nach in den »Klassikern der Freiheit«!

Noch immer im Schatten

Vor fünf Jahren beging Joachim Gauck den 8. Mai mit Besuchen an Gedenkorten für sowjetische Kriegsgefangene. Heute legt Frank Walter Steinmeier einen Kranz an der »Neuen Wache« nieder: über das gespaltene Gedächtnis der Deutschen.

Das Unternehmen Weltgesundheit

Die EU-Kommission hat eine »Geberkonferenz« initiiert, um »Milliarden für einen Impfstoff« gegen das Coronavirus zu sammeln. Das Treffen stand unter der Leitung eines Clubs mächtiger Akteure.

Brot und Butter

Manche scheinen das zu hoffen, doch wird die jetzt gelebte Solidarität nicht von selbst in eine solidarischere Ordnung münden. Darum muss energisch gekämpft werden - sonst endet das Jahr des Virus in einem drastischen sozialpolitischen Rollback.

Politisierte Pandemie

Eine globale Krise wie die Corona-Pandemie könnte die Welt zusammenrücken lassen. Doch stattdessen regieren Bigotterie, Misstrauen und Schuldzuweisungen. So scheint das Virus politische Frontstellungen noch zu vertiefen.