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Roland Etzel

Roland Etzel

Redakteur im Auslandsressort, er schreibt hauptsächlich über den Nahen Osten.

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Aktuelle Beiträge von Roland Etzel

Kein Jemen-Kompromiss in Sicht

In Schweden haben am Donnerstag die Friedensverhandlungen für Jemen begonnen. Der Auftakt war nicht dazu angetan, den Optimismus des UN-Vermittlers zu teilen.

Ein Gipfel des Minimalkonsenses

Nur mühsam konnten die Staats- und Regierungschefs der »Gruppe der 20« in Buenos Aires ein Scheitern abwenden.

Noch mehr Waffen für die Mörder

Mit ihrer Entscheidung, Saudi-Arabien weitere Hightech-Waffensysteme im Werte von nicht weniger als 15 Milliarden Dollar zu verkaufen, hat die Trump-Administration ein deutliches Signal gesetzt, nach innen wie nach außen. Den Abgeordneten im US-Senat wurde damit auf unv...

Wenn Geld mehr zählt als Pressefreiheit. Trump will nach dem Journalistenmord weiter gemeinsame Sache mit den Saudis machen.

Lobhudeleien auf Saudi-Arabien

Präsident Trump ist seiner Linie treu geblieben. Saudi-Arabien erhält Rückendeckung von den USA, mögen die Verbrechen des Königshauses auch noch so abscheulich sein.

Mohammed Ali al-Huthi, Chef des Hohen Revolutionären Komitees, seit 2015 de facto Staatschef

Entspannungssignal in Südarabien

Es gibt wieder einen Hoffnungsschimmer für das seit fünf Jahren im Krieg versunkene Jemen. UN-Vermittler Martin Griffiths kündigte eine neue Runde von Friedensgesprächen an.

Neuer UN-Gesandter für Syrien

Der bisherige UN-Sondergesandte Staffan de Mistura, ein italienisch-schwedischer Diplomat, konferiert noch mit der syrischen Regierung in Damaskus, aber sein Nachfolger ist schon ernannt. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres verkündete am Dienstag, er wolle den Norweger...

Wiederaufbaugipfel

Istanbul erlebt den Auftakt zu Syrien-Gesprächen in neuem Format. Zum ersten Mal ist Deutschland auf Einladung bei dem Vierergipfel vertreten. Gemeinsam mit Frankreich, Russland und der Türkei geht es schon um Syriens Wiederaufbau.

Riads Jemen-Blockade tötet Kinder

Während die Empörung über den Mord an Regime-Kritiker Khashoggi nicht abebbt, bleibt ein größeres Verbrechen Saudi-Arabiens weiterhin kaum beachtet: der Krieg gegen Jemen.

Berliner Betroffenheit

Auch ohne den Khashoggi-Mord sind saudi-arabische Petro-Dollars blutgetränkt. Es ist also ziemlich unerheblich, ob Siemens-Chef Kaeser der royalen Mörder-Clique in Riad jetzt höchstpersönlich seine Aufwartung macht. Aus Image-Gründen tut er es nicht - aber die Geschäfts...

Petersberg oder Doha?

Friedensverhandlungen wären nach den Parlamentswahlen für Afghanistan das Gebot der Stunde. Eine mit einem frischen Mandat gestärkte Volksvertretung wäre bestens legitimiert, aus ihrer Mitte eine Verhandlungsgruppe zusammenzustellen, um endlich - 17 Jahre nach der US-am...

Syriengesandter

UN-Syrien-Vermittler Staffan de Mistura hat am Mittwoch das Handtuch geworfen. Das war lange erwartet worden, und fairerweise hatte er es auch schon zu Monatsbeginn angekündigt. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wird dem 71-jährigen pflichtgemäß danken. Es dürfte ihm...

Ein Regime, zu dem das passt

Mag es auch juristisch nicht eindeutig belegbar sein, so zweifelt doch kaum jemand noch daran, dass der saudi-arabische Publizist Khashoggi nicht mehr lebt. Und ebenso wenig steht wohl inzwischen in Frage, dass er in der Istanbuler Vertretung seines Landes einem Verbrec...

Spätgewählter

Der neue irakische Staatspräsident Barham Salih wurde mit der klaren Mehrheit von 219 zu 22 gewählt. Knapp war es dennoch - zeitlich. Am Dienstag um 23.00 Uhr lief die von der Verfassung vorgeschriebene Frist für die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts ab, und bis kurz vo...

Netanjahu drängt Merkel auf seine Linie

Die seit 2008 siebten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen sollten als Schwerpunkt Wirtschaftsthemen haben. Naturgemäß aber standen die brennenden politischen Fragen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Rechtsbruch als Staatspolitik

Es ist das höchste Gericht der Vereinten Nationen, welches die USA aufforderte, bestimmte Anti-Iran-Sanktionen aufzuheben. Nach dem einseitigen Bruch des Iran-Atom-Abkommens durch die USA und der Wiederinkraftsetzung ihrer Boykottmaßnahmen sollten wenigstens für Agrar- ...

Die den Hass säen und Tod predigen

Mit seiner prägnanten und verständlichen Darstellung der verhängnisvollen Politik Saudi-Arabiens kommt dem Buch »Armageddon im Orient« von Michael Lüders auf dem deutschsprachigen Markt ein Alleinstellungsmerkmal zu.

Wenig Begeisterung

Der US-Präsident hält eine Zwei-Staaten-Lösung am besten für den israelisch-palästinensischen Konflikt. Eine hoffnungsvolle Nachricht für die Region, besonders die Palästinenser? Sie wäre es, wenn sie nicht von Trump käme. Steht sie doch im Gegensatz zu allen praktische...

Schutzzone für Idlib

In Idlib wurden von den Rebellen Freudenfeste gefeiert. Es gibt eine Schutzzone, die einen heißen Krieg verhindert - bis auf weiteres.

Idlib ohne Zauberformel

Erdogan und Putin haben mit der Vereinbarung von Sotschi zu Idlib einen in dieser Tragweite kaum erwarteten politisch-diplomatischen Erfolg erzielt, standen sie sich doch als Repräsentanten tief im Syrien-Krieg verwickelter Regionalmächte dort als Antipoden gegenüber: d...