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Redaktionsübersicht

Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. War bis Ende 2019 Mitglied der Chefredaktion.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Beim Tierschutz hört der Spaß auf

Während überall in Europa die Zahl der Coronainfektionen ansteigt, kommt im östlichen Nachbarland Polen nun auch noch eine veritable Regierungskrise hinzu - sie entzündet sich am vermeintlich konfliktfreiem Thema Tierschutz.

Ein Teilnehmer einer Kundgebung der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung in Dresden.

Die Sieger der Geschichte

Abgefahren! Mitten in der Coronakrise fordern die Beschäftigten von Bus und Bahn bessere Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Verdi will grundlegend umsteuern und hat die Klimabewegung an Bord geholt. Weitere Themen: weshalb auch ohne Oktoberfest »o'zapft is«, warum Brandenburgs Biobauern es im Berliner Handel schwer haben und was Lieblingsgegenstände so wertvoll macht.

Der Autopilot ist sowas von durch

Wenn SPD-Minister, Wirtschaftssachverständige und die Bürger gegen seine Pläne sind, muss das einen CSU-Verkehrsminister noch nicht stören. Wenn aber die Autoindustrie selbst sich von seinen Vorschlägen irritiert zeigt, sollte er auf die Bremse treten.

Karlsruhe: Zwei Studentinnen sprechen beim Bundesverfassungsgericht bei einer Protestkundgebung am 8. November 2019.

Das kann doch keine Straftat sein - muss es auch nicht

Im Sommer hatte Karlsruhe die Strafbarkeit des Containerns in einem Grundsatzurteil zumindest nicht für grundgesetzwidrig erklärt. Einer Neuregelung steht das aber nicht im Weg - die wird von einer übergroßen Mehrheit auch gewollt.

Eine doppelte Herausforderung

Das weltweite Herunterfahren der Wirtschaft war für die Natur eine dringend benötigte Atempause - für viele Menschen aber ökonomisch sehr schwierig. Nur: Jetzt die Vorkrisen-»Normalität« anzustreben, führt in die globale Katastrophe.

Wie im Film

Es ist was faul bei Obst und Gemüse - nirgendwo sind die Arbeitsbedingungen in den reichen Ländern schlechter als in diesen Bereichen der Landwirtschaft. Lesen Sie auch über Chöre in der Corona-Pause, Sarrazin ohne SPD und den Aufstand in Russlands Fernem Osten

Testballon und Arbeitsteilung auf Kosten von Frauen

Polens Justizminister will, dass sein Land aus einer Konvention zum Schutz von Frauen aussteigt. Der Vorgang zeigt: Polens Rechte ist auch nach Sicherung der Macht im permanenten Wahlkampf - und Eskalationsmodus.

Warschau ist nicht Budapest

Anders als im Fall Ungarn hat auch die EU ihre Blicke im Fall Polen längst geschärft - ob es früh genug geschah, wird sich zeigen. Bei Ungarn war es definitiv zu spät.

Für Duda wird es eng

Polen steht am kommenden Sonntag vor einer Richtungswahl. Amtsinhaber Duda bekommt seinen Herausforderer nicht so recht zu packen, während sich der Warschauer Bürgermeister Trzaskowski bereits präsidial gibt.

Morgen gestalten, statt Heute zu retten

Die politischen Akteure in Deutschland auf Bundes- und Länderebene sowie in den Städten und Gemeinden müssen sich derzeit angesichts der Corona-Pandemie und den daraus resultieren ökonomischen Verwerfungen vor allem als Feuerlöscher und Retter betätigen. Das funktionier...

Rückschlag trotz Sieg für Duda

Dass Duda überhaupt in die Stichwahl muss, liegt auch an Jarosław Kaczyński, dem PiS-Vorsitzenden. Der hatte zuletzt den Bogen in Richtung Autoritarismus in den Augen vieler Polen deutlich überspannt - die Stichwahl entscheidet, ob sie das weiter zulassen.

Selbst der Flughafen BER spielt eine Rolle

Das PiS-Lager wird angesichts der Umfragen vor den polnischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag immer nervöser. »Sie fürchten die Niederlage. Sie haben Panik«, kommentiert der Rektor der privaten Hochschule Collegium Civitas in Warschau, Stanislaw Mocek, die Entwicklung...

Doch nicht immun gegen Argumente

Erst sprach sich die SPD dagegen aus, jetzt kann sich die SPD doch vorstellen, einem Immunitätsausweis zuzustimmen. Dabei ist eine Covid-19-Immunität selbst völlig unsicher - und auch sonst spricht nichts für solch einen Ausweis.

Vom Retter des Heute zum Gestalter des Morgen

Wirtschaftlich ist die Coronapandemie eine Katastrophe. Wenn man das bisherige Wirtschaften allerdings für stark änderungsbedürftig hält, könnte aus der Krise derzeit eine große Chance erwachsen.

Wellenreiter ohne Plan

Das Virus erhellt Bereiche, die lange unsichtbar waren oder bleiben sollten. Politik und Industrie haben von prekären Zuständen wie in der Fleischindustrie lange profitiert. Die Versuchung, unter dem Motto »Augen zu und durch« durch die Coronakrise zu kommen, war zu groß - bis jetzt.

Darfs noch eine Scheibe Dreistigkeit mehr sein?

Es ist das ewiggleiche Spiel: In der »Fleischindustrie« werden Missstände offenbar, die Branche und ihre Vertreter in der Politik wiegeln ab und wollen die Menschen für dumm verkaufen. Und zwar so richtig dumm.

Bis zum Mond, ich schwöre!

Nur weniger Polizei ist eine bessere Polizei, sagt der New Yorker Kriminologe Alex Vitale - wie viele andere hält er die US-Cops für unverbesserlich. Lesen Sie auch über einen Antifa-Polizisten in Brasilien, die Polizeikritik in Film und Literatur und wissenschaftlichen Antirassismus im 19. Jahrhundert

Europa wirkt noch - ein bisschen

Ungarn hat sich zunächst einem Urteil des EuGH gebeugt. Was vor ein paar Jahren noch eine Selbstverständlichkeit war, muss heute schon erfreuen. Erfreulich ist aber in jedem Fall die Deutlichkeit des Urteils.

Keine Befreiung von den Wunden

Zwischen Russland als Rechtsnachfolger der Sowjetunion und den heute souveränen Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland besteht in der Frage, wie die Folgen des Zweiten Weltkrieges zu bewerten sind, bis heute Dissens.