Redaktionsübersicht

Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. Seit 2018 Mitglied der Chefredaktion.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Rechtlich nicht zu lösen

Nein, es wird in absehbarer Zeit keine Einigung zwischen Deutschland und Polen zur Frage der Reparationen für Kriegsschäden geben. Gleichwohl wird das Thema nicht verschwinden. Nicht um den 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen am 1. September, schon gar nicht während d...

Eine Häuserfassade im Warschauer Zentrum erinnert an den Warschauer Aufstand.

Das kämpfende Polen erhebt sich

Vor genau 75 Jahren begann der Warschauer Aufstand. Gegen die deutsche Übermacht und ohne sowjetische Unterstützung blieb er militärisch aussichtslos. Aber er stiftet bis heute Identität.

Wann? Jetzt! Allein? Auf keinen Fall!

In Sachsen, Brandenburg und Thüringen werden im Herbst die Landtage neu gewählt - und die Aussichten sind ziemlich düster. Fast unaufhaltsam scheint der Rechstruck; so könnte am Ende dieses Jahres die AfD stärkste Partei im Sächsischen Landtag sein, die sich angesichts ...

Der Preis ist nicht zu hoch

Natürlich kommt Verkehrsminister Scheuer nicht um Superlative herum. Nun kündigte er »das größte Modernisierungsprogramm für die Schiene« an, »das es je in Deutschland gab«. Die Zahlen beeindrucken: Rund 62 Milliarden Euro für die zehn Jahre ab 2020 plant der Bund als E...

Nicht mal geschenkt

Die Verkehrspolitik von Andreas Scheuer ist so veraltet sind wie der gedankliche Ansatz der Elb-Vertiefung in Hamburg: »Tiefer, mehr, breiter«.

Kleine Schritte und große Sprünge

Korruption macht arm? Oder macht vielmehr Armut korrupt? Mit nationalen Eigenheiten ist dem Phänomen jedenfalls nicht beizukommen. Lesen Sie auch, wie Gregor Gysi die progressiven Kräfte in Europa zusammenbringen will, wie AirBnB die Mieten in die Höhe treibt und welche Taktik die Fans der Tour am Col du Tourmalet verfolgen

Man kann steuern ohne Vorschrift

Aus gutem Grund kann Politik Menschen nicht den Wohnort vorschreiben. Bräuchte sie auch gar nicht: Die Menschen drängeln sich schon von ganz allein in den großen Städten. Nicht etwa, weil sie alle die Enge und steigende Wohnkosten lieben - sondern weil sie die Erwerbsst...

Die Elektrifizierung des »nd«

In der Redaktionsküche herrschen ab und an erstaunliche Missverhältnisse. Während dort zeitweise gerade einmal drei (in Worten: drei) Esslöffel zu finden waren, standen auf der Arbeitsfläche insgesamt fünf strombetriebene Geräte, die im weitesten Sinne der Zubereitung v...

Eine Stärkung der Kommission

Im Streit zwischen Warschau und Straßburg gibt es einen Gewinner: Brüssel. Aber auch Polens PiS-Regierung geht nicht völlig geschlagen aus dem Feld - denn die Aufregung um die Justizreformen hat sich anders als in vergangenen beiden Sommern gelegt.

Die Städte denen, die drin wohnen

Mietendeckel oder gleich enteignen? Angesichts stetig steigender Wohnkosten werden die Vorschläge zur Wohnfrage radikaler. Und das nicht nur im rot-rot-grünen Berlin.

Das kann weg: SPD

Die SPD ist tot, das sagen alle. Sie ist aber noch lange nicht tot genug, um nicht noch in ihrem Niedergang immensen Schaden anzurichten.

Bequem, bis es wehtut

Privatsphäre, erinnern Sie sich noch? Die wurde damals abgeschafft gegen das Versprechen, dass der Kühlschrank alleine einkaufen könne und man sich nicht mehr zum Lichtschalter bewegen müsse. So könnte es einst heißen, wenn es um die schlechtesten Geschäfte der Menschhe...

Die letzten Meter tun weh

Die letzten Meter tun oft weh, was Marathonläufer wissen. In der Politik betrifft das leider nicht nur den Politiker. Seehofer will sein Amt niederlegen, aber erst 2021.

Krisenfähig in der Youtube-Ära

Polens katholische Kirche wird durch die Aufdeckung eines Missbrauchskandals erschüttert. Die regierende PiS reagiert sofort mit Gesetzesverschärfungen – und zeigt dabei, wie gut sie auf Empörung im Internetzeitalter reagieren kann.

Verfassungen und Verfasstheit

Mit etwas Spannung war Donald Tusks Rede zum polnischen Tag der Verfassung am 3. Mai erwartet worden, gilt der amtierende EU-Ratspräsident doch als möglicher Kandidat der bürgerlichen Opposition für die polnischen Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr. Eine Kandidatu...

Folgen einer Erfolgsgeschichte

Man muss nicht zum Pathos neigen, um den 1. Mai 2004 als großen Tag in der Geschichte Europas zu werten. Und selbst dem oft zum Pathos neigenden EU-Kommissionspräsidenten Juncker ist zuzustimmen, wenn er im Interview mit Medien der Staaten des EU-Jahrgangs von 2004 beto...

Alles aussteigen...

Pendler sind ja nicht per se Misanthropen. Sie reden vielleicht sogar ganz gerne - nur eben gerade nicht um die Zeit und mit den Mitfahrern. Manchmal kommen aber doch Gespräche zustande - wie an jenem ungewöhnlichen Morgen, an dem in Berlin die BVG streikt.

Urteile allein kommen immer zu spät

Die Zwangspensionierung polnischer Richter verstößt gegen EU-Recht. Dieser Einschätzung des Generalanwalts dürften die Richter am EuGH wahrscheinlich folgen. Aber egal, wie das Urteil am Ende ausfallen wird: Der Umbau des polnischen Justizwesens im Sinne der regierenden...

Weiche Sitze und Weichen stellen

Eine bessere Bahn in öffentlicher Hand - diesem postulierten Ziel des Bündnisses »Bahn für alle« ist uneingeschränkt zuzustimmen. Auch im Bahnkonzern und in der Politik setzt sich langsam, aber sicher die Einsicht durch, dass jahrelanges Fahren auf Verschleiß aufgrund d...