Redaktionsübersicht

Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. Seit 2018 Mitglied der Chefredaktion.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Ein deutsches Verbrechen

Oradour-sur-Glane, Lidice, Distomo: Orte der Erinnerung an deutsche Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges. Diese Verbrechen »waren das Ergebnis der von den Deutschen angewandten Taktik, den Widerstand mit allen Mitteln zu unterdrücken, ohne auf das Kriegsrecht bzw....

Die Wähler mitgenommen

Die Überraschung bei den polnischen Parlamentswahlen blieb aus, die PiS baute ihren Vorsprung sogar aus. Die Partei weiß, breite Wählerschichten für sich zu gewinnen – und europäische Argumente gegen sie wirken immer schaler und schwächer.

Eine Generation weiter gedacht

30 Jahre nach dem Herbst 1989 sind Erinnerungen an und Reflexionen über diese dramatischen Tage in Ostdeutschland nicht zu übersehen und zu überhören. Ausstellungen allerorten, Filme und Interviews in Radio und Fernsehen. Eine liegt buchstäblich zu Füßen, Tausende gehen...

Der Wind hat sich längst gedreht

Man hoffe, dass sich an der Entwicklung noch etwas drehe, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium in Potsdam. Die Entwicklung der Windkraft in Deutschland kennt derzeit nur eine Richtung: zum schlechteren. Und im Moment ist nicht absehbar, dass sich der Wind - trotz vie...

Milliarden reichen nicht

Wieder mehr Geld für die Bahn, die Steuern auf Fahrkarten sollen sinken und Genehmigungsverfahren für Bauprojekte beschleunigt werden: vom Klimapaket der Bundesregierung bekommt die Deutsche Bahn einen Anteil ab, die Bahnspitzen frohlocken euphorisch vom »größten Wachst...

Liebe Leserinnen und Leser,

weltweit streiten und streiken seit einem Jahr Schülerinnen und Schüler für ihre Zukunft. Aus dem Streik einer einzelnen schwedischen Schülerin ist eine weltweite Bewegung geworden, an der weder Politiker noch Unternehmen vorbeikommen. »Fridays for Future« ist angekomme...

Schrott, rollend wie stehend

Rund 20 000 »Trotinettes«, elektrische Roller, von unterschiedlichen Anbietern, gibt es in Paris. Eines ist ihnen gemein - sie gehen vielen Bürgern auf die Nerven. Und zwar gewaltig. Und dies nicht, weil die Pariserinnen und Pariser zurückgebliebene Technik- und Fortsch...

Polen in »Welt« und Welt

Nicht wenige Leser der gedruckten »Welt« dürften angesichts der Titelseite am Freitag gestutzt haben: Auch wenn sie wie alltäglich aufgemacht war, handelte es sich um eine »Anzeigensonderveröffentlichung der Polnischen Nationalstiftung« zum 1. September über die gesamte...

Der wirksame Schatten von 1989

Im letzten Jahr 1968, in diesem Jahr 1989: Jubiliäen und Jahrestage sind in den Medien überpräsent. Der Epochenbruch 1989 spielt allerdings dazu in den Wahlkämpfen eine gewichtige Rolle - weil er für Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft als Folie wirkt.

Rechtlich nicht zu lösen

Nein, es wird in absehbarer Zeit keine Einigung zwischen Deutschland und Polen zur Frage der Reparationen für Kriegsschäden geben. Gleichwohl wird das Thema nicht verschwinden. Nicht um den 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen am 1. September, schon gar nicht während d...

Eine Häuserfassade im Warschauer Zentrum erinnert an den Warschauer Aufstand.

Das kämpfende Polen erhebt sich

Vor genau 75 Jahren begann der Warschauer Aufstand. Gegen die deutsche Übermacht und ohne sowjetische Unterstützung blieb er militärisch aussichtslos. Aber er stiftet bis heute Identität.

Wann? Jetzt! Allein? Auf keinen Fall!

In Sachsen, Brandenburg und Thüringen werden im Herbst die Landtage neu gewählt - und die Aussichten sind ziemlich düster. Fast unaufhaltsam scheint der Rechstruck; so könnte am Ende dieses Jahres die AfD stärkste Partei im Sächsischen Landtag sein, die sich angesichts ...

Der Preis ist nicht zu hoch

Natürlich kommt Verkehrsminister Scheuer nicht um Superlative herum. Nun kündigte er »das größte Modernisierungsprogramm für die Schiene« an, »das es je in Deutschland gab«. Die Zahlen beeindrucken: Rund 62 Milliarden Euro für die zehn Jahre ab 2020 plant der Bund als E...

Nicht mal geschenkt

Die Verkehrspolitik von Andreas Scheuer ist so veraltet sind wie der gedankliche Ansatz der Elb-Vertiefung in Hamburg: »Tiefer, mehr, breiter«.

Kleine Schritte und große Sprünge

Korruption macht arm? Oder macht vielmehr Armut korrupt? Mit nationalen Eigenheiten ist dem Phänomen jedenfalls nicht beizukommen. Lesen Sie auch, wie Gregor Gysi die progressiven Kräfte in Europa zusammenbringen will, wie AirBnB die Mieten in die Höhe treibt und welche Taktik die Fans der Tour am Col du Tourmalet verfolgen

Man kann steuern ohne Vorschrift

Aus gutem Grund kann Politik Menschen nicht den Wohnort vorschreiben. Bräuchte sie auch gar nicht: Die Menschen drängeln sich schon von ganz allein in den großen Städten. Nicht etwa, weil sie alle die Enge und steigende Wohnkosten lieben - sondern weil sie die Erwerbsst...

Die Elektrifizierung des »nd«

In der Redaktionsküche herrschen ab und an erstaunliche Missverhältnisse. Während dort zeitweise gerade einmal drei (in Worten: drei) Esslöffel zu finden waren, standen auf der Arbeitsfläche insgesamt fünf strombetriebene Geräte, die im weitesten Sinne der Zubereitung v...

Eine Stärkung der Kommission

Im Streit zwischen Warschau und Straßburg gibt es einen Gewinner: Brüssel. Aber auch Polens PiS-Regierung geht nicht völlig geschlagen aus dem Feld - denn die Aufregung um die Justizreformen hat sich anders als in vergangenen beiden Sommern gelegt.

Die Städte denen, die drin wohnen

Mietendeckel oder gleich enteignen? Angesichts stetig steigender Wohnkosten werden die Vorschläge zur Wohnfrage radikaler. Und das nicht nur im rot-rot-grünen Berlin.

Das kann weg: SPD

Die SPD ist tot, das sagen alle. Sie ist aber noch lange nicht tot genug, um nicht noch in ihrem Niedergang immensen Schaden anzurichten.