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Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. Seit 2018 Mitglied der Chefredaktion.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Fremd zu Hause

Durch historische Museen laufen Frontlinien der Geschichtspolitik. In Polen arbeitet sich die PiS seit Jahren an zwei Museen mit internationalem Renommee in Gdansk und Warschau ab – auch auf Kosten von führenden Historikern.

Nicht »plötzlich Ministerpräsident«

Thüringen: Wie CDU, FDP und AfD zusammenspielten und wie sich der Rechtsextremismus anderswo normalisiert hat. Außerdem: Die Börse feiert Rekorde. Die Gründe dafür sind meist unerfreulich.

Björn Höcke gratuliert dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich.

CDU und FDP wussten um den hohen Preis

Die Bundesparteien schicken die Feuerwehr, weil viel beschworene Brandmauern von CDU und FDP in Thüringen nur eine Schimäre sind. Beide Parteien versuchen zu löschen - der Schaden bleibt immens.

Das Problem des Dreiecks

Das Weimarer Dreieck, die deutsch-französisch-polnische Kooperation, krankte in den vergangenen Jahrzehnten im übertragenen Sinne an den ungleichen Seitenlängen. Während Deutschland und Frankreich traditionell Führungsrollen innerhalb der Europäischen Union beanspruchen...

Der große Bruder mit dem totalen Durchblick

Eine Firma durchforstet das Internet nach Bildern, um eine Gesichtserkennungssoftware zu füttern. Die fleißig von Behörden genutzt wird. Weil es für die Sicherheit ist und weil es geht - dagegen kommt kaum jemand an.

Es hakt beim »Maulkorbgesetz« für Richter

Der Senat in Warschau kann Gesetze der mit absoluter Mehrheit im Unterhaus regierenden PiS nicht verhindern, aber aufschieben. Wie im Falle der neuesten Justizreform. Die EU hat bereits reagiert.

Der immer schwerere Rucksack

Geschichte ist als Mittel der Politik sehr wohl geeignet, Spannungen zu schüren, aber kaum und in manchen Konstellationen keinesfalls, um Konflikte zu befrieden. Das zeigen die jüngsten Spannungen zwischen Polen und Russland.

Die große Ernüchterung

Turnschuhe, ein Farbbeutel, »Agenda 2010« - und der Klimawandel: 40 Jahre nach ihrer Gründung werden die Grünen als Volkspartei gehandelt. Doch Linke werfen ihnen am liebsten vor, »bürgerlich« zu sein. Lesen Sie auch über Taiwans Wahl zwischen China und Hongkong, vegane Tierrechtler mit Hang nach rechts und warum kein Alkohol keine Lösung ist.

Immer noch ein Hoffnungsträger

Schon seit dem zweiten Amtsantritt der nationalkonservativen PiS im Herbst 2015 gilt Biedron als jemand, der ihr etwas entgegensetzen kann. Bei den Präsidentschaftswahlen 2020 setzt er einen Kontrapunkt zu Amtsinhaber Andrzej Duda.

In der Geschichte verfangen

Der Rückgriff auf die Geschichte ist integraler Bestandteil vieler Regierungspolitiken. Ist die Beziehung zwischen Staaten historisch kompliziert, dann befeuert Geschichtspolitik auch aktuelle Konflikte.

Die letzte Würde und die Würde der Letzten

Die Zahl der »Armutsbegräbnisse« sinkt kaum, obwohl das Land doch immer reicher wird, die Wirtschaft immer weiter wächst. So offenbart sich noch im Tod, wie der Wohlstand hierzulande verteilt ist.

Reformversuche und Stolpersteine

Die Versuche der polnischen PiS, das Justizsystem des Landes umzubauen, folgten auch 2019 einem fast verlässlichen Drehbuch. Und wieder um die Weihnachtstage.

Kaum Tage, fast nur Nächte

Am Anfang war harte Arbeit. Kein Wunder, dass die schwere Geburt zur Metapher und das Zur-Welt-Kommen eines Wanderpredigers vor 2000 Jahren Anlass für ein religiöses Fest wurde. Von Jesus widerständiger Mutter und seinem sozialen Vater kann man heute noch einiges lernen. Acht vorweihnachtlichen Sonderseiten zum Thema Geburt.

Bahncard 50 für alle

Beim utopischen Überschuss haben viele Angst, mit der überschüssigen Geschwindigkeit direkt gegen die Mauer gesellschaftlicher Erwartungen zu rauschen. Anders ist das Verzagte, das Auf-die-Bremsen-Treten nicht zu erklären. Bahncard 50 für alle Bürger deutet schon einmal...

Wo ist die Neue Heimat?

Was passiert mit IS-Kämpfern und ihren Familien in den nordsyrischen Gefängnissen und Lagern? nd-Redakeure haben mit deutschen Islamisten gesprochen. Lesen Sie auch, warum nun wohl der Brexit kommt, auch wenn die Tories kaum Stimmen hinzu gewonnen haben, wie ein Foul beim Kreisligisten Blau-Weiß Grana zum Politikum wurde und wie das Bauhaus die Antifa erfand.

Der Fallout einer Präsidentschaft

Neben anderen Abgründen offenbart und beschleunigt gleichzeitig die Präsidentschaft Trumps den vollständigen Zerfall der politischen Kommunikation als Austausch von Argumenten. Davon bleiben Institutionen und Verfahrenswege nicht verschont. Dies ist auch am Impeachment-...

Körpergesellschaft - Gesellschaftskörper

Proteste in Bolivien gegen die Interimspräsidentin, in Kolumbien gegen die Regierung. Lesen Sie auch, wie aktuell Klaus Theweleits »Männerphantasien« sind, was Hans Modrow über die Wendepunkte in seinem Leben erzählt und was nd-Redakteure zu ungeklärten Todesfällen bei DDR-Vertragsarbeitern recherchiert haben.

Opposition mit Präzision

Tomasz Grodzki ist am Dienstag zum Präsidenten des polnischen Senats gewählt worden. Für die Opposition ist die Wahl Grodzkis ein Erfolg - kamen doch bei seiner Wahl Stimmen sowohl aus dem liberalen Lager, als auch von der Linken zusammen.

Ein realistischer Gepäckträger

Gegen den Kandidaten für die PiS bei der Präsidentschaftswahl 2020 in Polen müsse ein Kandidat antreten, der »nicht mit Gepäck in Form von schwierigen, unpopulären Entscheidungen belastet ist«. Mit diesen Worten schloss der scheidende EU-Ratspräsident Donald Tusk eine e...

Ein spätes Signal

Eine Krux juristischer Bewertungen politischer Vorgänge liegt in ihrer Nachträglichkeit. Und dass sich solche Bewertungen auch noch sehr lange hinziehen können: 15 Jahre hat es gedauert, bis die Karlsruher Bundesverfassungsrichter wesentliche Elemente der Sanktionspraxi...