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Stephan Fischer

Ressort: ndaktuell
Stephan Fischer

Studierte Sozialwissenschaften und das diesen zugrundeliegende Leben. 2013 bis 2015 Volontär beim “nd”, seitdem Redakteur bei @ndaktuell.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Skandale im Selbstfahrmodus

Werbespots für Autos haben oft ein paar Gemeinsamkeiten: Die beworbenen Produkte sind fast immer allein zu sehen. Und man sieht fast nie den Auspuff. Beides ist eine nahezu groteske Umkehrung der Wirklichkeit: Autos sind meistens viele, stehen fast immer, oft auch noch ...

Nichts Neues bei den Modernen

Die Lebensdauer politischer Parteien, treffender auch als Klubs bezeichnet, ist in Polen oft kürzer als in anderen Staaten Europas. Hängt ihr Schicksal doch viel stärker am Spitzenpersonal denn an ihren wenigen Mitgliedern. So kommt der Zerfall der vor nicht einmal drei...

Betrugsparadies Deutschland

Betrüger - das sind, so ein gerne übernommenes Narrativ der deutschen Wirtschaft, immer noch vornehmlich die »Anderen«: in Südeuropa die Mafia, in Asien die Plagiatoren, im Osten die Oligarchen ... nur Deutschland eine Insel der seligen Rechtschaffenheit? Doch dieses Bi...

Sieben Tage, sieben Nächte

Im Mai prasseln die Gedenk- und Feiertage wie der Tag der Befreiung, Himmelfahrt oder Pfingsten nur so auf einen ein. Das erfordert viel Planung, hängt doch gerade auch in der nd-Redaktion der Arbeitsaufwand entscheidend davon ab, ob am nächsten Tag eine Zeitung erschei...

Schöne neue Arbeitswelt...

Flüchtig wie Rauchzeichen

Die schöne neue Arbeitswelt zeichnet sich vor allem durch unzählige Formen der Kommunikation miteinander, untereinander und manchmal nebeneinander her aus. Dabei ist erstaunlich, dass es nicht viel öfter zum großen Durcheinander kommt. In der nd-Redaktion sorgt ein sche...

Andrzej Duda, Präsident von Polen, und seine Frau Agata Kornhauser-Duda

Kein Emanzipator

Die ersten Tage des Mai ist Polen in Weiß und Rot gehüllt: Am 2. Mai wird seit 2004 der Flaggentag begangen, am 3. Mai der Verfassung von 1791 gedacht. Um diese Tage herum werden teils alte, aber symbolisch aufgeladene Debatten aufgewärmt. So will der ehemalige Verteidi...

Ganz arme Vorstellung

Es ist gut, dass Jens Spahn den Versuch ablehnt, von Hartz IV zu leben. Es wäre ein absurdes Theaterschauspiel mit Netz und doppeltem Boden geworden. Beides fehlt Millionen von Armut bedrohten und betroffenen Menschen.

Kundgebung für Pressefreiheit

Sonntagsredefreiheit

Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten, gezielter wirtschaftlicher Druck auf unabhängige Medienhäuser, Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu Staatskanälen - all das findet sich mitten in der EU oder deren Beitrittskandidaten. Die Justiz als Waffe gegen kri...

Echte Bomben und fiktive Unfälle

Viele Medien in Mittel- und Osteuropa werden entweder staatlich kontrolliert oder befinden sich in den Händen von Unternehmen, die den Machthabenden nahestehen. Für Pluralismus sorgen vor allem Medien, die durch ausländisches Kapital finanziert werden.

Ein Mann berührt anlässlich des 75. Jahrestages zum Aufstand im Warschauer Ghetto ein Denkmal. Am 19. April 1943 waren die ersten Schüsse des Aufstands gefallen. Jüdische Aufständische kämpften gegen deutsche SS-Einheiten. Nach mehrwöchigen Auseinandersetzungen endete am 16. Mai der verzweifelte Kampf gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Deutschen.

Fundamente in Trümmern

In Warschau gedenkt man des Ghettoaufstands 1943, in Israel der Staatsgründung fünf Jahre danach – Polen und Israels Geschichte ist miteinander verwunden und verwundet. Das zeigt sich leider auch ganz aktuell.

Vergiftetes Gedenken

Verschwörungstheorien, Schuldzuweisungen, politische Instrumentaliserung: das Gedenken an die Katastrophe von Smolensk spaltet die polnische Gesellschaft eher, als dass die Tragödie das Land eint.

Auge um Auge

Die Osterzeit als eine Zeit der Besinnung und Einkehr - nicht in diesem Jahr, nicht in der internationalen Politik: Just am Karfreitag bestellte Russland die Botschafter mehrerer Staaten ein, die Ausweisungen von Diplomaten folgte. Dies ist eine Reaktion auf die Ausweis...

Bedröppelte Ostern

Die Osterfeiertage werden für die regierende PiS und speziell Ministerpräsident Morawiecki nicht besonders entspannt: In einer Umfrage stürzt sie ab – weil sie in vielen Bereichen derzeit keine glückliche Hand hat.

Am Ende bloßes Rauschen

Der Skandal um Facebook-Daten hat Sprengkraft in zwei Richtungen: Zum einen für das Unternehmen selbst. Aber er offenbart auch das gesellschaftliche Zerstörungspotenzial, das Facebook offenbar selbst nicht beherrscht.

Interessante Auslassungen

Kanzlerin Merkel besuchte schon zum sechsten Mal Warschau. Ihr letzter Besuch verlief bemüht harmonisch – die Differenzen zwischen Warschau und Berlin zu kaschieren, erforderte aber Schritte von beiden Seiten.

Gute Dealer, böse Dealer

Die Zahlen sind so gigantisch, dass selbst US-Präsident Trump nicht um sie herumkommt: Jedes Jahr sterben in den USA Zehntausende aufgrund von Drogen. Wobei das Wort Drogen in Fall der USA einen doppelten Klang hat, der sich wie im Deutschen auch im Wort Drogerie wieder...

Die Justiz treibt ein gelähmtes Europa

Die Weigerung des irischen Obersten Gerichts, einen Polen in sein Heimatland auszuliefern, ging mit unmissverständlichen Worten einher: Die zuständige Richterin nannte die polnischen Justizreformen »schädlich« für den Rechtsstaat und die Demokratie in Polen. Den polnisc...

Verlangen und Versagen

Wenn die Freundin sagt, dass sie schwanger ist, sollte Mann seine Worte gut wählen. »So eine Scheiße«, antwortet Karel auf der Autobahn. Wobei er in diesem Moment eher an den Kratzer im Lack denkt und wie er das nun dem leicht korrupten Schwiegervater in spe erklären so...

»Juristische Atombombe« gegen Polen

Wenn das Artikel-7-Verfahren der EU gegen Polen die »nukleare Option« ist, dann hat eine irische Richterin soeben die »juristische Atombombe« gezündet. Sie verweigert wegen der umstrittenen Justizreformen eine Überstellung.

Der lange Schatten des März

1968 - das war nicht nur in Westeuropa ein aufgeladenes Jahr. In Polen fällt das Andenken in eine aufgeheizte aktuelle Debatte. Und wieder geht es auch um das Verhältnis zu Juden und zu Israel.