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Stephan Fischer

Ressort: ndaktuell
Stephan Fischer

Studierte Sozialwissenschaften und das diesen zugrundeliegende Leben. 2013 bis 2015 Volontär beim “nd”, seitdem Redakteur bei @ndaktuell.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Dave Gahan auf Tuchfühlung mit den Fans

Sich niemals hängen lassen

Depeche Mode spielten in der Berliner Mehrzweckhalle am Ostbahnhof

Depeche Mode-Konzerte folgen einer erwartbaren Choreografie. Die wird allerdings nie langweilig: Den Auftritt und die Verbindung zum Publikum beherrscht die Band meisterhaft. Und entwickelt sich selbst auch weiter.

Angebot an 65 Millionen minus eins

Stephan Fischer über die neueste EU-Offerte an Großbritannien

Bisher zeigte sich Brüssel in den Brexit-Verhandlungen hart und betonte, wie schlecht die Briten ohne die EU dastünden. Jetzt gibt es sanftere Töne - wohl auch, weil Tusk und Juncker wissen, dass die Zeit für sie spielt.

Auch 2018 gab es wieder

Schwarzer Tag für die Sejm-Opposition

Zwei marktliberale Parteien lassen ein liberaleres polnisches Abtreibungsrecht scheitern

Selbst Jarosław Kaczyński stimmte für einen Gesetzentwurf, der ein liberaleres Abtreibungsrecht ermöglicht hätte - der Entwurf scheiterte trotzem. Für die PiS ein Sieg auf der ganzen Linie.

Signal vor allem nach Europa

Stephan Fischer über die Kabinettsumbildung in Polen

Premierminister Mateusz Morawiecki hat sein Kabinett stark umgebildet. Neben dem Blick auf anstehende Wahlen in Polen spielten auch außenpolitische Signale nach Europa dabei eine wichtige Rolle.

Eine Frage und ein Dilemma

Stephan Fischer über die Neuorientierung der SPÖ in Österreich

Die SPÖ muss sich erst in ihre neue Oppositionsrolle gegenüber der neuen Rechtsregierung finden. Allzu viel Zeit darf sie sich dabei allerdings nicht lassen: In Österreich steht 2018 ein Superwahljahr an.

Viele Ziele gibt es nicht mehr

Stephan Fischer über die Antrittsreise des polnischen Premiers nach Ungarn

In die erste Auslandsreise eines neuen Regierungschefs wird viel hineininterpretiert, lässt sie doch auf außenpolitische Grundorientierungen schließen. Insofern gewährt die Reise des polnischen Premiers Mateusz Morawiecki nach Budapest einen tiefen Einblick: in die zune...

Fragen an die Angst

Die Angst ist heute allgegenwärtig - Stephan Fischer möchte einiges von ihr wissen

Stört es Sie, wenn ich Sie sieze? Sie scheinen gerade Hochkonjunktur zu haben, freut Sie das? Oder fühlen Sie sich überlastet? Sind Sie grausam oder gleichgültig? Mögen Sie lieber Kinder oder alte Menschen? Machen Sie auch mal Pause? Gab es schon einmal einen Tag ohne S...

Alle Fäden gerissen

Elias Hirschl stürzt einen Zivi in den Wahnsinn

Wenn es gut läuft, bündeln sich die eher losen Fäden des Lebens nach dieser existenziellen Erfahrung, die junge Männer heute nicht mehr zwangsläufig machen, zu einem Seil, an dem man sich danach auf dem Lebensweg zum ersten Mal entlangziehen kann. Läuft es schlecht, hat...

Zuschauen allein ändert nichts

Personalie

Den nüchternen Blick auf die Lage der polnischen Opposition bringt Katarzyna Anna Lubnauer von Hause aus mit. 1969 in Łodz geboren, studierte sie Mathematik, 2001 erwarb sie den Doktortitel - mit einer Abhandlung über »Grenzwertsätze in der Quantenwahrscheinlichkeitsthe...

Sie wird noch gebraucht

Stephan Fischer über die mögliche Zukunft Beata Szydłos in Polen

Szydło ist schon lange eine Premierministerin auf Abruf. Fast stündlich wurde in den letzten Tagen ihre Abberufung erwartet. Aber sie wird noch gebraucht - und ihre Aussichten sind gar nicht schlecht.

Umbauendspurt in Warschau

Während der Staatsumbau der PiS in Polen weitergeht, scheint die Opposition gelähmt, bemerkt Stephan Fischer

Während die PiS im Rekordtempo die Justizreformen umsetzen will, verhallen mahnende Stimmen, die den aufziehenden Autoritarismus beklagen, fast ungehört. Die Opposition versucht sich zu sortieren.

Aufgeschreckt zu später Stunde

Donald Tusk erlebt schlaflose Nächte

Vielleicht konnte Donald Tusk wirklich nicht schlafen: Am vergangenen Sonntag um 3 Uhr in der Früh twitterte der EU-Ratspräsident von seinem privaten Account einen Rundumschlag gegen die Warschauer PiS-Regierung: »Alarm! «Heftiger Streit mit der Ukraine, Isolation in Eu...

Wasserwerfereinsatz im Bruno-Plache-Stadion

Massiver Pyrotechnikeinsatz beim Regionalliga-Derby / Rechte Gesänge der Lok-Fans / BSG Chemie Leipzig holt mit 0:0 Punkt beim Rivalen 1. FC Lok

Das Spiel wurde extra auf den frühen Nachmittag gelegt - trotzdem blieben die hässlichen Szenen nicht aus. Während beide Fanszenen massiv auf Pyrotechik setzten, taten sich Lokfans auch mit Nazi-Gesängen hervor.

Lähmung im Startblock

Hertha BSC verliert 2:4 gegen Gladbach - nach nur 20 Minuten ist das Spiel entschieden

Nach der Niederlage gegen Mönchengladbach rutscht Hertha gefährlich nah an die Abstiegsplätze heran. Der Klub ist derzeit aber nicht nur sportlich gefordert - auf der Mitgliederversammlung am Montag geht es um Grundsätzliches.

Den ganzen Menschen zeigen

»Che. Der private Blick« zeigt den Revolutionär mit allen Stärken und Schwächen

»Che. Der private Blick« spannt den weiten Bogen über den Menschen Ernesto Rafael Guevara de la Serna, dessen 50. Todestages bereits im Oktober nicht nur in Kuba, sondern weltweit gedacht wurde.

Mindestens unbedacht

Stephan Fischer zu den Äußerungen Ursula von der Leyens über Polen

Was sich in deutschen Ohren nach dem Lob der »lebendigen Zivilgesellschaft« anhört, kann für polnische Ohren ganz anders klingen - nach dem erhobenen Zeigefinger einer vermeintlich »moralischen Großmacht«

Schweigerin bis November

Beata Maria Szydło ist seit 2015 polnische Ministerpräsidentin. Aber wie lange noch?

Das Bild Beata Maria Szydłos, seit 2015 Ministerpräsidentin Polens, ist vor allem in deutschen Medien wenig schmeichelhaft: Sie sei eine reine Erfüllungsgehilfin der grauen Eminenz der Regierungspartei PiS, Jarosław Kaczyńskis, die mit ihren besseren Umfragewerten im Wa...

Auf den Abgrund gelaufen

Franzobels Schiffbruch-Roman »Das Floss der Medusa«

Der Mensch ist zu Großem fähig. Er hat die ihm vorbestimmte Dimension längst überwunden, ist unter die Erde gekrochen, befährt Meere und ist in die Luft gegangen. Der Mensch ist gleichzeitig in der Lage, alles in den Sand zu setzen. Davon erzählt Franzobel in seinem spr...

Demokratie war gestern

Ursula Weidenfeld analysiert die immer größer werdende Kluft zwischen Politik und Bevölkerung

Weidenfeld stellt Ansätze vor, wie der derzeitigen Krise, in Deutschland und Europa, zu begegnen ist. »Die Politik der großen Räume, der einheitlichen Verträge scheint an ihr Ende gekommen zu sein.«

Dröhnendes Schweigen im Wahlkampf

Die größte Leerstelle im Wettstreit der Parteien ist die Zukunft, meint Stephan Fischer

Der aktuelle Wahlkampf geht ohne große Aufreger vonstatten. Er plätschert so vor sich hin. Vor allem vor der Frage »Wie soll die Zukunft aussehen?« drücken sie sich. Dabei wäre deren Beantwortung so wichtig.

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