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Redaktionsübersicht

Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. Seit 2018 Mitglied der Chefredaktion.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Europa wirkt noch - ein bisschen

Ungarn hat sich zunächst einem Urteil des EuGH gebeugt. Was vor ein paar Jahren noch eine Selbstverständlichkeit war, muss heute schon erfreuen. Erfreulich ist aber in jedem Fall die Deutlichkeit des Urteils.

In Warschau demontieren Arbeiter im Oktober 2018 eines der bekanntesten Denkmäler der kommunistischen Ära. Mit dem Denkmal bedankte sich Polen bei der Sowjetischen Roten Armee für die Befreiung Polens von den deutschen Besetzern.

Keine Befreiung von den Wunden

Zwischen Russland als Rechtsnachfolger der Sowjetunion und den heute souveränen Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland besteht in der Frage, wie die Folgen des Zweiten Weltkrieges zu bewerten sind, bis heute Dissens.

Polens Präsident Andrzej Duda strebt eine zweite Amtszeit an.

Diese Wahl wird ungültig

Wurde Kaczyński vor sich selbst gerettet? Kann eine demokratische Wahl sehenden Auges vorher ungültig sein? Das Gezerre um die polnische Präsidentenwahl nimmt trotz vieler Entscheidungen kein Ende.

Mit Winkelzügen an den Abgrund

Was im Kleinen wie eine Posse wirkt, zeigt sich im Großen als tragisch. Diese Wahlen liegen seit Beginn in einer Sphäre, in der das Recht nur zählt, so weit es zurechtgebogen werden kann.

Robert Biedron, Präsidentschaftskandidat und Vorsitzender der linken Partei Wiosna, trägt einen Mundschutz, als er bei einer Pressekonferenz über den Verlauf der Präsidentschaftswahlen vor dem Denkmal für die Heimatarmee spricht.

Ein Land schleppt sich zur Wahl

Die geplante Präsidentenwahl in Polen am 10. Mai wird immer belastender für die rechtsnationale Regierungspartei PiS. Was als Triumphzug für den Amtsinhaber Andrzej Duda geplant war, wird immer mehr zum Stolperpfad.

Boris Palmer

Auch Palmer lässt was ins Rutschen kommen

Boris Palmer ist bekannt für provozierende Äußerungen. Wenn er nun sagt, während der Coronapandemie würden Menschen gerettet, »die in einem halben Jahr sowieso tot wären«, dann darf das schon einmal schaudern lassen.

Jetzt muss auch mal schlecht sein

Der linke Haken sitzt noch nicht: Damit die Coronakrise nicht auf Kosten des Sozialstaats geht, müssen Linke sich jetzt zusammenraufen und auf wenige Themen konzentrieren, die alle angehen. Lesen Sie auch, wie eine Rente geht, die nicht arm macht, und wie das Virus die Lage in Gefängnissen verschärft.Der linke Haken sitzt noch nicht: Damit die Coronakrise nicht auf Kosten des Sozialstaats geht, müssen Linke sich jetzt zusammenraufen und auf wenige Themen konzentrieren, die alle angehen. Lesen Sie auch, wie eine Rente geht, die nicht arm macht, und wie das Virus die Lage in Gefängnissen verschärft.

aufwärts

Kugeln sind höchst interessant. Je mehr sie ins Rollen kommen, desto schwerer sind sie aufzuhalten. Geht man auf ihrer Oberfläche immer geradeaus, bewegt man sich trotzdem im Kreis. Und um sie wieder aufwärts zu bringen, bedarf es oft sehr viel Kraft: kleinste Schritte ...

abwärts

Vor der Auferstehung muss der Weg hinab angetreten werden. So geht es auch in den Nachrichten immer weiter abwärts: »Husten beim Feierabendbier endet mit Schlägen«, »AfD-Politiker will freie Flugzeuge für Abschiebungen nutzen«, »Branchenverbände: Sicherung der Grundvers...

Corona lässt kaum eine Wahl

Die PiS will die Präsidentenwahl in Polen am 10. Mai bisher unbedingt durchziehen – gegen den Willen der Opposition und vieler Wähler. Und dafür will sie eine »Granate« zünden.

Die gleichzeitige Ungleichzeitigkeit

Vorschriften, Maßnahmen, Kontrollen: Dank Corona schlägt die Stunde der Sicherheitskräfte. Wovon AfD und Co. niemals zu träumen gewagt hätten, Regieren à la Orban und ein Gesundheitsproblem als Ordnungsfrage

Corona soll Orbán ermächtigen

Angesichts von Corona ist die Versuchung zu groß, mit Hilfe des Ausnahmezustandes den Grundzustand des politischen Systems dauerhaft zu verändern. Das zeigt auch das jüngste Gesetzesvorhaben der Orbán-Administration in Ungarn.

Runterfahren

Abstürzende Ölpreise, abgesperrte Regionen, abgesagter Schulunterricht: Zwar ist noch nicht ganz klar, wie gefährlich das Coronavirus ist, doch seine Ausbreitung hat bereits heftige reale Auswirkungen. Spekulanten haben rasend schnell reagiert – und erneut gezeigt, dass niemand so schwungvoll enteignet wie der Finanzmarkt selbst, schreibt unser Autor. Unsere Korrespondenten haben recherchiert, unter welchen Bedingungen Klinikpersonal arbeitet und wie gut oder schlecht Patienten versorgt sind. Bei all der Aufregung werden diese direkt Betroffenen manchmal fast vergessen.

Am Ende zu spät und völlig am Ende

Am Ende dieser Woche hat der deutsche Profifußball im Zeichen der aufkommenden Coronapandemie ein erbärmliches Bild abgegeben. So erbärmlich, dass ein paar grundsätzliche Fragen aufkommen.

Der europäische Rechtsraum bröckelt

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat entschieden, einen Mann wegen Zweifeln an der künftigen Unabhängigkeit der dortigen Justiz nicht an Polen auszuliefern - ein Vorgang, der die gesamte EU betrifft.

Toleranzfreie Zonen

Der Vorgang offenbart Schwächen: Rechtsaußen muss immer weiter Feindbilder befeuern und dabei immer radikaler agieren. Es zeigt auch die Spaltung des Landes - und die Verzweiflung der katholischen Kirche.

Fremd zu Hause

Durch historische Museen laufen Frontlinien der Geschichtspolitik. In Polen arbeitet sich die PiS seit Jahren an zwei Museen mit internationalem Renommee in Gdansk und Warschau ab – auch auf Kosten von führenden Historikern.

Nicht »plötzlich Ministerpräsident«

Thüringen: Wie CDU, FDP und AfD zusammenspielten und wie sich der Rechtsextremismus anderswo normalisiert hat. Außerdem: Die Börse feiert Rekorde. Die Gründe dafür sind meist unerfreulich.

CDU und FDP wussten um den hohen Preis

Die Bundesparteien schicken die Feuerwehr, weil viel beschworene Brandmauern von CDU und FDP in Thüringen nur eine Schimäre sind. Beide Parteien versuchen zu löschen - der Schaden bleibt immens.

Das Problem des Dreiecks

Das Weimarer Dreieck, die deutsch-französisch-polnische Kooperation, krankte in den vergangenen Jahrzehnten im übertragenen Sinne an den ungleichen Seitenlängen. Während Deutschland und Frankreich traditionell Führungsrollen innerhalb der Europäischen Union beanspruchen...