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Stephan Fischer

Stephan Fischer

Studierte Sozialwissenschaften und das diesen zugrundeliegende Leben. 2013 bis 2015 Volontär beim “nd”, seitdem Redakteur bei @ndaktuell.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Schon wieder über Kreuz

Als läge Polens PiS-Regierung nicht schon zermürbend lange mit der EU wegen der sogenannten Justizreformen über Kreuz, folgt nun der nächste Krach: Als einziger EU-Mitgliedsstaat hat Polen die sogenannten Schlussfolgerungen zur EU-Grundrechtecharta blockiert. Das vorget...

Kaum zu überwindende Gräben

Die Kommunalwahlen in Polen im Oktober zeigen deutlich, wie schwer es den politischen Gegnern der amtierenden PiS-Regierung fällt, eine gemeinsame Linie gegen die Nationalkonservativen zu finden. Da ist die klassische Linke/Sozialdemokratie, die mit vielen sozialpo...

Gleichwertig ist nicht gleich

»Gleichwertige Lebensverhältnisse« - dass dieses Postulat des Raumordnungsgesetzes mehr Chimäre als Lebenswirklichkeit beschreibt, wissen Menschen in Vorpommern ebenso wie in der Oberpfalz. Regionen, die abgehängt zu werden drohen, wenn sie es nicht schon sind, sind kei...

Nicht mehr zu retten

Da ist nichts zu machen, der Hambacher Forst ist de facto Geschichte: Das wollen immer mehr Menschen nicht mehr hinnehmen. RWE und NRW-Landesregierung haben den Widerstand gegen die Rodungen unterschätzt – vor allem in seiner Breite.

Die Verheißung der Meere

Zu Beginn dieses Jahres wollte die Bundesregierung das »Weimarer Dreieck« wiederbeleben, jenes Forum, in denen die Außenminister Frankreichs, Polens und Deutschlands »über aktuelle politische Themen beraten und konkrete gemeinsame Impulse für die Außen- und Europapoliti...

Buhlen und Bündeln

Das Tempo der »Justizreformen« in Polen zieht wieder an - so sehr, dass selbst bei den Reformern zeitweise der Überblick fehlt. Und doch bleibt die Stoßrichtung weiterhin gleich: ein Staatsumbau im Sinne der Regierungspartei PiS, die sich nicht nur als bloße derzeitige ...

Gesagtes und Nichtgesagtes

Verfassungsschutzpräsident Maaßen und Sachsens Ministerpräsident Kretschmer – beide irritierten in den letzten Tagen mit Äußerungen zu Chemnitz. Wenn man aber versteht, an wen diese gerichtet waren, kann einem mulmig werden.

Danebenstehen unmöglich

Ein ganz normaler Sommer. Diese Bewertung mag angesichts der Ereignisse der letzten Wochen verwundern. Es ist nicht nur der Sommer der Dürre oder Chemnitz, sondern auch jener der Seebrücken und Bewegungen wie Unteilbar oder Aufstehen.

Ein offener Schulterschluss

Beschämend ist das Lavieren der CDU in Sachsen, angesichts des offenen Schulterschlusses zwischen der AfD und anderen Gruppierungen der rechtsradikalen Szene. Die die Machtfrage stellen will.

Blinken in die falsche Richtung

Aus der FDP kommen in letzter Zeit fragwürdige Äußerungen: erst Christian Lindners Geschichte aus der Warteschlange beim Bäcker, dann in dieser Woche die Gleichsetzung von Faschisten und Antifaschisten durch Sebastian Czaja, zuletzt haut Wolfgang Kubicki noch einen raus...

Erste Stunde: Staatssparen

In Deutschland leben nach Schätzungen des Kinderschutzbundes viel mehr Kinder in Armut als angenommen. Sie fallen in offiziellen Erhebungen durchs Raster – für einen aufs Sparen getrimmten Staat lohnt sich das.

Veto mit Weitblick

Setzt sich Polens Präsident Andrzej Duda mit seinen Vetos zu PiS-Gesetzesvorhaben zwischen alle Stühle - oder will er mit seinem Nein zur Wahlrechtsreform schon einen ersten Schritt zu einer Bestätigung im Amt bei den nächsten Präsidentenwahlen 2020 setzen? Auch we...

Die letzte Säule ist geschleift

Ganz verloren ist der europäische Geist im östlichen Nachbarland nicht - viele polnische Feuerwehrleute helfen seit Tagen ihren schwedischen Kollegen, Waldbrände zu bekämpfen. Auf der politischen Ebene entfernt sich Warschau jedoch immer mehr von Europa und seinen Insti...

Gescheiterte Doppelpässe

Viel ist in der Causa Özil von »Respekt« die Rede. Gerade der Deutsche Fussball-Bund gibt dabei aber ein wenig respektables Bild ab - die Hintergründe der Affäre Özil jenseits von Marketingphrasen und und PR.

Bloß kein WM-Katar!

Frankreich oder Kroatien – wer Fußball-Weltmeister 2018 wird, weiß noch niemand. Unser Kolumnist kennt dagegen schon den Weltmeister 2022 und weiß, wie das Wüstenwintermärchen dereinst ausgegangen sein wird.

Sommerfrische, gerahmt

Aus- und Entspannen – das ist bitter nötig angesichts eines Klimawandels, der sich nicht nur in steigenden Temperaturen niederschlägt, sondern auch in einem zunehmend verrohenden politischen Sprachgebrauch.

Urlaub - oder Urlaub für immer?

Die Besetzung des Obersten Gerichtshofs in Warschau wird zur juristischen Hängepartie. Dessen Präsidentin wehrt sich gegen die in ihren Augen »politische Säuberung«.

Nur Worte und ein »Do widzenia«

»Do widzenia« - Auf Wiedersehen. So kurz verabschiedete sich die Professorin Małgorzata Gersdorf von ihren Studenten und Doktoranden an der Juristischen Fakultät in Warschau. Für sie als Präsidentin des Obersten Gerichts haben die Worte eine tiefer reichende Bedeutung. ...

Ein möglicher Konter

Während man in Warschau noch auf den WM-Auftakt Polens gegen Senegal hinfieberte, ist die PiS-Regierung im Duell mit Brüssel um die Justizreformen schon in Führung gegangen. Auch nach dem Treffen zwischen Premier Morawiecki und EU-Justizkommissar Timmermans hält die pol...

Im Kleinen kitten und aufbauen

Die zweitägige Visite des Bundespräsidenten findet bei schönstem Sommerwetter statt - das ist allerdings neben dem Umstand, dass der Besuch im wichtigsten östlichen Nachbarland überhaupt stattfindet, schon fast der einzig positive Umstand dieser Reise. Das polnisch...