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Stephan Fischer

Ressort: ndaktuell
Stephan Fischer

Studierte Sozialwissenschaften und das diesen zugrundeliegende Leben. 2013 bis 2015 Volontär beim “nd”, seitdem Redakteur bei @ndaktuell.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Andrzej Duda, Präsident von Polen, spricht bei einer Pressekonferenz.

Veto mit Weitblick

Setzt sich Polens Präsident Andrzej Duda mit seinen Vetos zu PiS-Gesetzesvorhaben zwischen alle Stühle - oder will er mit seinem Nein zur Wahlrechtsreform schon einen ersten Schritt zu einer Bestätigung im Amt bei den nächsten Präsidentenwahlen 2020 setzen? Auch we...

Die letzte Säule ist geschleift

Ganz verloren ist der europäische Geist im östlichen Nachbarland nicht - viele polnische Feuerwehrleute helfen seit Tagen ihren schwedischen Kollegen, Waldbrände zu bekämpfen. Auf der politischen Ebene entfernt sich Warschau jedoch immer mehr von Europa und seinen Insti...

27. Juni 2018: Mesut Özil in seinem letzten Länderspiel

Gescheiterte Doppelpässe

Viel ist in der Causa Özil von »Respekt« die Rede. Gerade der Deutsche Fussball-Bund gibt dabei aber ein wenig respektables Bild ab - die Hintergründe der Affäre Özil jenseits von Marketingphrasen und und PR.

Bloß kein WM-Katar!

Frankreich oder Kroatien – wer Fußball-Weltmeister 2018 wird, weiß noch niemand. Unser Kolumnist kennt dagegen schon den Weltmeister 2022 und weiß, wie das Wüstenwintermärchen dereinst ausgegangen sein wird.

Sommerfrische, gerahmt

Aus- und Entspannen – das ist bitter nötig angesichts eines Klimawandels, der sich nicht nur in steigenden Temperaturen niederschlägt, sondern auch in einem zunehmend verrohenden politischen Sprachgebrauch.

Urlaub - oder Urlaub für immer?

Die Besetzung des Obersten Gerichtshofs in Warschau wird zur juristischen Hängepartie. Dessen Präsidentin wehrt sich gegen die in ihren Augen »politische Säuberung«.

Nur Worte und ein »Do widzenia«

»Do widzenia« - Auf Wiedersehen. So kurz verabschiedete sich die Professorin Małgorzata Gersdorf von ihren Studenten und Doktoranden an der Juristischen Fakultät in Warschau. Für sie als Präsidentin des Obersten Gerichts haben die Worte eine tiefer reichende Bedeutung. ...

Ein möglicher Konter

Während man in Warschau noch auf den WM-Auftakt Polens gegen Senegal hinfieberte, ist die PiS-Regierung im Duell mit Brüssel um die Justizreformen schon in Führung gegangen. Auch nach dem Treffen zwischen Premier Morawiecki und EU-Justizkommissar Timmermans hält die pol...

Im Kleinen kitten und aufbauen

Die zweitägige Visite des Bundespräsidenten findet bei schönstem Sommerwetter statt - das ist allerdings neben dem Umstand, dass der Besuch im wichtigsten östlichen Nachbarland überhaupt stattfindet, schon fast der einzig positive Umstand dieser Reise. Das polnisch...

Gewinn statt Rendite

Für werdende und gewordene Eltern ist der Alltag oft von Stress geprägt. Viele ihrer Sorgen, etwa um Kitaplätze oder die Rückkehr in den Beruf sind ökonomisch. Kinder bedeuten Kosten, aber sie sind auch ein Gewinn fürs Leben.

Sieben Tage, sieben Nächte

Manche Dinge überdauern Zeitenwandel. Kaffee zu Beispiel. Er war sowohl Treibstoff in Zeiten der Planwirtschaft als auch heute im Turbokapitalismus. Selbst der sonnabendliche entspannte Kaffee am Morgen dient ja zu gewissen Teilen der Wiederherstellung der Arbeitskraft ...

Die Systemrelevanten

Banken und Finanzinstitute haben aus vergangenen Finanzkrisen vor allem eines gelernt: Im Zweifel springt der Staat mit Steuergeldern ein. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Regulierungen wieder gelockert werden.

Skandale im Selbstfahrmodus

Werbespots für Autos haben oft ein paar Gemeinsamkeiten: Die beworbenen Produkte sind fast immer allein zu sehen. Und man sieht fast nie den Auspuff. Beides ist eine nahezu groteske Umkehrung der Wirklichkeit: Autos sind meistens viele, stehen fast immer, oft auch noch ...

Nichts Neues bei den Modernen

Die Lebensdauer politischer Parteien, treffender auch als Klubs bezeichnet, ist in Polen oft kürzer als in anderen Staaten Europas. Hängt ihr Schicksal doch viel stärker am Spitzenpersonal denn an ihren wenigen Mitgliedern. So kommt der Zerfall der vor nicht einmal drei...

Betrugsparadies Deutschland

Betrüger - das sind, so ein gerne übernommenes Narrativ der deutschen Wirtschaft, immer noch vornehmlich die »Anderen«: in Südeuropa die Mafia, in Asien die Plagiatoren, im Osten die Oligarchen ... nur Deutschland eine Insel der seligen Rechtschaffenheit? Doch dieses Bi...

Sieben Tage, sieben Nächte

Im Mai prasseln die Gedenk- und Feiertage wie der Tag der Befreiung, Himmelfahrt oder Pfingsten nur so auf einen ein. Das erfordert viel Planung, hängt doch gerade auch in der nd-Redaktion der Arbeitsaufwand entscheidend davon ab, ob am nächsten Tag eine Zeitung erschei...

Flüchtig wie Rauchzeichen

Die schöne neue Arbeitswelt zeichnet sich vor allem durch unzählige Formen der Kommunikation miteinander, untereinander und manchmal nebeneinander her aus. Dabei ist erstaunlich, dass es nicht viel öfter zum großen Durcheinander kommt. In der nd-Redaktion sorgt ein sche...

Kein Emanzipator

Die ersten Tage des Mai ist Polen in Weiß und Rot gehüllt: Am 2. Mai wird seit 2004 der Flaggentag begangen, am 3. Mai der Verfassung von 1791 gedacht. Um diese Tage herum werden teils alte, aber symbolisch aufgeladene Debatten aufgewärmt. So will der ehemalige Verteidi...

Ganz arme Vorstellung

Es ist gut, dass Jens Spahn den Versuch ablehnt, von Hartz IV zu leben. Es wäre ein absurdes Theaterschauspiel mit Netz und doppeltem Boden geworden. Beides fehlt Millionen von Armut bedrohten und betroffenen Menschen.

Sonntagsredefreiheit

Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten, gezielter wirtschaftlicher Druck auf unabhängige Medienhäuser, Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu Staatskanälen - all das findet sich mitten in der EU oder deren Beitrittskandidaten. Die Justiz als Waffe gegen kri...