Redaktionsübersicht

Stephan Fischer

Volontierte von 2013 bis 2015 beim "nd", arbeitete danach als Redakteur bei @ndaktuell. War bis Ende 2019 Mitglied der Chefredaktion.

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Aktuelle Beiträge von Stephan Fischer

Naives Gedächtnis, Härte zum Vergessen

Stresstest Homeschooling: Redakteurinnen und Redakteure des »nd« berichten. Weitere Themen: Kinder des Frühlings – zehn Jahre ägyptische Revolution; NS-Aufarbeitung im Fußball – warum so spät?; Wald verstehen – Försterin vom Grunewald im Interview

Ausgangssperre - geht´s noch?

Ausgansgssperren wären nicht nur unverhältnismäßig, sondern obendrein ziemlich nutzlos. Einen starken Effekt hätten sie jedoch ziemlich wahrscheinlich - die Kooperationsbereitschaft der gutwilligen Mehrheit würde drastisch sinken.

Entwaffnend ehrlich: Joni Mitchell machte große Kunst in kleinen Formen.

Geschliffener Weltschmerz

Nach Joni Mitchells Album »Blue« war nichts mehr wie vorher: In »Joni Mitchell – Ein Porträt« schreibt David Yaffe über den Aufstieg und Fall einer außergewöhnlichen Künstlerin.

Noch »gute« Nachrichten tanken

Polens Rechtsregierung produziert derzeit kaum guten Nachrichten - das liegt in ihren Augen aber auch an den Medien. Wenn jetzt ein staatlich dominiertes Unternehmen eine Mediengruppe übernimmt, schrillen nicht nur bei der Opposition die Alarmglocken.

Katastrophe, scheibchenweise

Jene schärferen Maßnahmen, die Ministerpräsident Markus Söder sonntags in zehn Punkten mit ernster Miene, aber ohne Maske, verkündete, sind die scheibchenweise Reaktion auf die Katastrophe, die sich in Bayern gerade ereignet.

Wem kann man’s in die Schuhe schieben?

Haben die Börsen Corona? Die Kurse steigen und steigen, trotz Krise – wie ist das möglich? Lesen Sie auch, was eigentlich das Problem in Sachsen-Anhalt ist, wie »Incels« ticken und warum die Friedensbewegung sich neu aufstellen sollte

Vernunft im Lockdown, die dritte

Sachsens Ministerpräsident meint: »Jetzt müssen alle aufwachen!« Bei einer Pandemie, die seit zehn Monaten wütet? Der Autor dieser Zeilen möchte sich dagegen am liebsten bis Ostern hinlegen – vorher gibt es gegen die Pandemie kollektiv eh nichts mehr zu gewinnen.

Fröhlichen 54. November!

Gerade jetzt müsste politische Kommunikation klar sein. Um das Bund-Länder-Treffen am Montag im Speziellen und in der Pandemiebekämpfung allgemein, ist die politische Kommunikation derzeit katastrophal.

In der Wirklichkeit verheddert

An manchen Realitäten zerschellen selbst hartnäckigste Überzeugungen. Wenn selbst polnische Nationalisten sich der Pandemie beugen und den jährlichen »Unabhängigkeitsmarsch« am 11. November in Warschau als Autokorso abhalten, ist das der dramatischen Lage im polnischen ...

Im Ausnahmezustand

Warum Kaczyński sich über das von der PiS besetzte Verfassungsgericht mit den Frauen des Landes anlegt, wer weiß. Er steht plötzlich ziemlich allein im Feuer - ein Zustand, der ihm nicht gefallen kann.

Zusammenhalt - auf Distanz

Ob Trumps Tage als Präsident gezählt sind, hängt nicht nur davon ab, ob die Mehrheit der US-Bürger am Dienstag für Biden stimmt. Lesen Sie auch: Untote bevorzugt - der Zombie-Klassiker »Dawn of the Dead« von 1978 ist wieder da. »White Privilege« bis »BIPoC« - passt das Vokabular der amerikanischen Rassismusdebatte für hiesige Verhältnisse? Und Silvia Neid im Gespräch über 50 Jahre Frauenfußball.

Die Welle schwappt zurück

Mit dem Veto gegen den EU-Haushalt schien Polen einen mächtigen Hebel in der Hand zu haben - mit der zweiten Welle der Corona-Pandemie ändert sich das Bild. Und die PiS muss wohl wieder mehr Rücksicht auf Rechtsstaatlichkeit nehmen.

Wehrhafte Richterin

Mit Beata Morawiec ist eine der wichtigsten Juristinnen Polens suspendiert worden

Partnerschaften brauchen Pflege

Deutsch-polnische Staädtepartnerschaften stehen vor Herausforderungen - nicht nur, aber auch besonders seit der Corona-Pandemie. Sie zu stärken ist wichtig: Nichts baut mehr Brücken als direkter und persönlicher Austausch.

Runder Tisch geht nicht im Knast

Während am Sonntag wieder Polizei und Sicherheitskräfte auf den Straßen drohten und gegen Demonstranten vorgingen, saß Lukaschenko bereits am Sonnabend im Gefängnis.

Realität und Fiktion verschwimmen immer mehr

Bewaffnete Milizen und gewalttätige Extremisten, eine vereitelte Entführung und ein geplanter Bürgerkrieg: Was nach Thriller klingt, ist Realität im US-Wahlkampf. Lesen Sie auch über das Ende der »Liebig34«, das Risikogebietsspiel »50 aus 100.000« und den 14. Klangwechsel beim John-Cage-Orgel-Projekt in Halberstadt.

Ein ganz rechts Gelehrter

Die Berufung Przemysław Czarneks hat Protest ausgelöst - weil man bei ihm nicht auf Mäßigung setzen kann. Regenbogenflaggen vor Rathäusern sind für ihn mindestens ein Symbol für die Entchristianisierung Europas.

Die giftige Soße schwappt weiter

Der Konflikt um ein Atommüll-Endlager in Deutschland ist weder rein politisch noch rein wissenschaftlich zu lösen – vielleicht ist er auch unlösbar. Man muss es trotzdem versuchen.

Schwieriger Balanceakt

So sehr die Forderungen nach höheren Löhnen und Gehältern berechtigt sein mögen, so sehr tut Verdi gut daran, die schwierige Gesamtsituation angesichts der wieder kritischer werdenden Pandemielage nicht aus dem Blick zu verlieren.

Beim Tierschutz hört der Spaß auf

Während überall in Europa die Zahl der Coronainfektionen ansteigt, kommt im östlichen Nachbarland Polen nun auch noch eine veritable Regierungskrise hinzu - sie entzündet sich am vermeintlich konfliktfreiem Thema Tierschutz.