Redaktionsübersicht

Alexander Isele

Alexander Isele

Jahrgang 1984. Redakteur im Politikressort mit Schwerpunkt Asien. Hat Geschichte, Internationale Beziehungen und Kunst & Politik studiert. Kam 2013 über ein Praktikum im Berlinressort zum nd, schrieb danach regelmäßig als freier Autor, bis er zwischen 2015 und 2017 im Volontariat zum Redakteur ausgebildet wurde.

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Aktuelle Beiträge von Alexander Isele:
Die Protestbewegung macht das Land für die Putschisten unregierbar.
Mit blutigen Händen zur Uno

Während Polizei und Militär in Myanmar die eigenen Bevölkerung terrorisieren, kämpft die Putschregierung um Repräsentation vor den Vereinten Nationen. Bisher noch erfolglos, doch wie lange noch?

Kriegsspiele im Südchinesischen Meer

Die USA wollen mit Japan, Australien und Indien ein pazifisches maritimes Bündnis eingehen. Kleinere Staaten wie Vietnam und die Philippinen sind dadurch ermutigt, ebenfalls ihre Position gegen China zu stärken.

Demonstranten in Yangon schützen sich gegen Angriffe der Polizei.
In Myanmar fließt Blut

Am Wochenende haben Militär und Polizei in Myanmar in mehreren Städten mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen. Demokratieaktivisten gehen weiter gegen den Putsch auf die Straße.

Werben im neuen Kalten Krieg

Erstmals nimmt mit Joe Biden ein US-Präsident an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Die USA werben wieder um ihre Verbündeten, ob in Nato oder in Asien. Dabei setzt die US-Regierung auf bewährte Mittel für ihr neues Ziel: Die Einzingelung Chinas.

Buddhistische Mönche zeigen den Dreifingergruß, während sie ein Plakat mit der Aufschrift «Lasst die Diktatur scheitern» halten. Zahlreiche Menschen protstierten gegen den Militärputsch und die Festsetzung von Suu Kyi und zahlreicher anderer Spitzenpolitiker.
Demonstranten bieten Junta die Stirn

In Myanmar weiten sich die Proteste aus gegen den Militärputsch von vergangener Woche. In der zweitgrößten Stadt des Landes soll das Kriegsrecht ausgerufen worden sein.

Weil sie gegen den Staatsstreich demonstriert haben, müssen sich diese Studenten in Mandalay vor Gericht verantworten.
Drei Finger gegen den Putsch

Es klappert abends in Yangon und anderen Städten Myanmars. Die Zivilgesellschaft hat Angst vor der Repression der Putschisten. Trotzdem beginnen die Proteste, mit Topfschlagen und Gesang.

Zurück auf null

Das zehnjährige Demokratieexperiment in Myanmar ist gescheitert - mit einem Putsch endet der jahrzehntelange Machtkampf von Aung San Suu Kyi mit dem Militär. Zwei Erdrutschsiege ihrer Nationalen Liga für Demokratie und wiederholte Versuche, die in der von der einstigen ...

Neuer Pass, alter Streit

Chinesische Zeitungen drohen mit Krieg, sollte Noch-US-Außenminister Mike Pompeo Taiwan vor Ende seiner Amtszeit besuchen. Der wiegelt ab, schickt aber die US-Botschafterin bei den UN nach Taipeh.

Ein Sieg auch ohne Geld

Es ist ein moralischer Sieg - aber keiner, der sich in den Gelbeuteln der Klägerinnen widerspiegeln wird. Ein Gericht in Südkorea hat einer Klage von Koreanerinnen stattgegeben, die während des Zweiten Weltkrieges von der japanischen Besatzungsmacht als »Trostfrauen« fü...

Aufgang oder Untergang

Diesmal hat sich die Demokratie in den USA gegen die Angriffe des US-Präsidenten und seiner Anhänger noch wehren können. Doch die Stürmung des Kapitols ist eine weitere, bildgewaltige Episode der tiefen Krise, in der die US-Gesellschaft und ihre Institutionen stecken.

Kriegstreiber Bundesrepublik

Die deutschen Waffenexporte nach Ägypten zeigen, dass auch 2021 Alles beim Alten bleibt: Deutschland ist die Sicherung von Handelsrouten und Wirtschaftsinteressen wichtiger als Menschenrechte, auch im Jahr 2021.

Verfolgte Frauenrechtlerin

Sie lebt in einem Land, in dem nur Jungen fliegen dürfen. Die Frauenrechtsaktivistin Al-Hathlul lässt sich aber nicht davon abbringen, ihren Traum zu verfolgen. Nun wurde zu über fünf Jahren Haft verurteilt.

Klappriger Arbeitstag

Systemrelevant bin ich also, so steht es in dem Schreiben, das ich von unserem Geschäftsführer bekommen habe und das ich seither immer bei mir trage. Wobei, dass ich systemrelevant bin, steht nicht so direkt drin, aber wer will, kann es so interpretieren. Als Redakteur ...

Strategie zum Schämen

Der Türkei derzeit keine Waffen mehr zu liefern, sei also strategisch »nicht der richtige Weg« im Umgang mit dem Nato-Partner - so sieht das zumindest der Bundeschefstratege Heiko Maas: Denn das Land würde sich ja sonst die Waffen einfach in Russland besorgen. Dass Anka...

Whistleblowerin

Überall auf der Welt ist die Höhe der Corona-Zahlen ein Politikum. Besonders allerdings in den USA. Wie sehr republikanische Politiker Druck auf die Behörden machen, die »passenden« Zahlen zu liefern, machte die Whistleblowerin Rebekah Jones öffentlich.

Preisträgerin im Gefängnis

Die 57-Jährige Iranerin Nasrin Sotudeh ist Rechtsanwältin. Am Donnerstag, an dem ihr per Videoschalte der Alternative Nobelpreis verliehen werden sollte, ist sie ins Gefängnis zurückgekehrt.

Anschlag auf die Diplomatie

Es ist ein Willkommensgeschenk, auf das der zukünftige US-Präsident Joe Biden hätte verzichten können. Die Ermordung des iranischen Physikers Mohsen Fakhrizadeh lässt ihn vor dem Scherbenhaufen seiner Iran-Politik stehen, noch bevor diese überhaupt begonnen hat. Noch im...

Verkünder der Wahrheit

George Orwell hätte diese Präsidentschaft nicht besser beschreiben können: Wo Lügen zu Wahrheit, Schuld zu Unschuld und Verrat zu Dienst am Land umgedeutet werden, stellte sich nicht die Frage, ob Donald Trump das US-Präsidentenamt beschädigt hat, sondern wie lange der ...

USA reduzieren Truppen in Afghanistan

Bis zum 15. Januar wird die US-Präsenz in Afghanistan von 4500 auf 2500 Soldaten verringert. Auf Nato-Mitglieder wie Deutschland steigt nun der Druck, selbst schnell abzuziehen.

Das asiatische Jahrhundert

Es sind wahrlich Superlative nötig, um die Gründung der »Umfassenden Regionalen Wirtschaftspartnerschaft« einzuordnen. 15 Nationen, 2,2 Milliarden Menschen, rund ein Drittel der globalen Wirtschaftsleistung, ein gemeinsames Bruttoinlandsprodukt von 26,2 Billionen US-Dol...