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Alexander Isele

Ressort: Politik
Alexander Isele

Alexander Isele, Jahrgang: 1984, Studium Geschichte und Internationale Beziehungen. Nach einem Praktikum im Berlin Ressort seit 2013 regelmäßig als freier Journalist für das nd tätig. Seit 2015 Volontär.

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Aktuelle Beiträge von Alexander Isele

Doppelt betroffen

Auf der Flucht zu sein, heißt meist auch, in großer Not zu sein. Für Mädchen auf der Flucht ist die Not oft ungleich größer. Wenn Gewalt, Hunger oder das sich verändernde Klima Menschen dazu zwingt, ihre Heimat zu verlassen, dann sind es meistens Mädchen, die als Erstes Opfer werden.

Rohstoff Kaffeebohne

In Deutschland wächst kein Kaffee - für den morgendlichen Muntermacher müssen Bohnen nach Berlin, Hamburg oder München importiert werden. Kaffee ist ein Exportschlager des afrikanischen Kontinents. Jährlich werden von dort Bohnen im Wert von 1,8 Milliarden Euro in die W...

Gefühlte Bedrohungen in Nordostasien

Es gibt ein Thema, bei dem sind sich Nord- und Südkorea einig: Beide werfen Japan vor, sich seiner brutalen Kolonialgeschichte nicht zu stellen. Die japanische Ankündigung, bei einer internationalen Flottenparade auch die »Flagge der aufgehenden Sonne« zu hissen, ist fü...

Autos, Autos, Autos. Auch um sie geht es beim - von Trump zunächst verlassenen Freihandelsabkommen mit Japan.

»Make Detroit great again« ohne Japan

Was haben die ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan, George Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama gemeinsam? Sie alle scheiterten darin, Japan zu einem bilateralen Handelsabkommen zu bewegen. Nun versucht sich Donald Trump daran, mit dem kaum verdeckten ...

Manuel Valls möchte Bürgermeister in Barcelona werden.

Nicht unterzukriegen

Die Klatschpresse in Spanien und Frankreich war sich einig: Als »Paar des Sommers« bezeichneten sie die Blätter die Liasion zwischen Manuel Valls, Ex-Premier unter Präsident François Hollande, und Susana Gallardo, katalanische Geschäftsfrau, steinreiche Industrieerbin u...

Am wenigsten haben immer die Kinder

Genau wie der bewaffnete Konflikt in Jemen ein Stellvertreterkrieg ist, sind auch die dortigen strategischen Kriegsziele nur Stellvertreterziele: Vordergründig lässt die jemenitische Regierung und ihr Verbündeter Saudi-Arabien den Hafen von Hudaida angreifen. Dort befin...

Ultimaten und Notfallpläne

Bis Montag müsse May einen »Plan B« vorlegen, sonst drohten weitere Rücktritte, berichtet die »Sunday Times«. Unterdessen sorgt EU-Ratspräsident Tusk für Verärgerung in Großbritannien.

Shinzo Abe könnte der am längsten regierende Premier Japans werden.

Militarist

Es gibt einige Themen, von denen sich Japanerinnen und Japaner wünschen, dass sich ihre Regierung ihrer annimmt: Bei Umfragen landen Arbeitsmarktreformen, die Benachteiligung von Frauen, der Fachkräftemangel und Investitionen auf den vorderen Plätzen. Die Abkehr von der...

In Nordkorea weiß man, wie man gute Bilder erzeugt.

Ein Friedenszeichen aus Pjöngjang

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erklärt sich breit, wichtige Atomanlagen unter unabhängiger Beobachtung abzubauen. Dafür verlangt er von den USA allerdings Zugeständnisse.

Normalisierung, nicht Durchbruch

Im Inszenieren ist Nordkorea unerreicht. Der innerkoreanische Gipfel in Pjöngjang besticht mit fein ziselierten Bildern, sei es, wenn jubelnde Nordkoreaner Moon am Flughafen abholen oder wenn sich Kim und Moon vor der Karte einer ungetrennten koreanischen Halbinsel - fl...

Myanmars Oberbefehlshaber Min Aung Hlaing

UN: Völkermord in Myanmar

Die UN-Untersuchungskommission legt ihren vollständigen Bericht zu Menschenrechtsverletzungen in Myanmar seit 2011 vor. Auch Verbrechen von ethnischen Gruppen werden aufgezeigt.

70 Jahre angestauter Redebedarf

Da scheint es viel Redebedarf zu geben: »Ab heute können Süd- und Nordkorea 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr direkte Konsultationen zu Fragen der Fortschritte in den innerkoreanischen Beziehungen, Frieden und Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel führen«, so Ch...

Gläubiger Ökonom

Es ist eine Entlassung, die auf bittere Weise die politische Realität in Pakistan widerspiegelt. Der international renommierte Atif Mian musste seinen Posten als Wirtschaftsberater der Regierung räumen, nachdem Islamisten wochenlang gegen ihn gewettert hatten. Mian, den...

Unfrei frei

In einem Jahr kann viel passieren, in Kambodscha zum Beispiel reichten die vergangenen zwölf Monate aus, um die wichtigste Oppositionspartei auszuschalten und der Regierung eine Wahlsieg zu bescheren, der ihr 125 von 125 Sitzen im Parlament einbrachte. Nun, da Langzeith...

Sanktionskrieg gegen Iran

Ob der preußische Generalmajor Carl von Clausewitz auch in Teheran gelesen wird? Sein Primat, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, wird bis heute ja nicht nur an Militärakademien auf der ganzen Welt gelehrt, sondern findet auch im Bereich der Unter...

Einseitiger Liebesbrief

In Singapur erntet der Kinofilm »Crazy Rich Asians« viel Kritik, weil er westliche Vorurteile bedient. Der Produzent durfte nicht zur Premiere einreisen - allerdings aus einem anderen Grund.

Gegner der koreanischen Annäherung

Der Satz schlug ein wie eine Bombe, zumindest bei Donald Trump: »Die USA sind immer noch nicht in der Lage, die nordkoreanischen Erwartungen zu erfüllen«, beschwerte sich Pjöngjang in einem Brief nach Washington. So etwas lässt sich der US-Präsident natürlich nicht biet...

US-Demokraten arbeiten Debakel auf

Hätte Donald Trump gegen einen anderen Kandidaten oder eine andere Kandidatin der US-Demokraten verloren? Diese Frage ist müßig, aber nicht wenige Analysten geben Hillary Clinton mindestens Teilschuld am Debakel vom November 2016. Die im Parteiestablishment gesetzte Cli...

Stockende Aufarbeitung

Um Untersuchungen durch den Internationalen Strafgerichtshof wegen der Gewalt im Vorjahr zu verhindern, hat Myanmars Regierung eine eigene Kommission eingesetzt. Kritik an ihr kommt aus den USA.