Redaktionsübersicht

Alexander Isele

Alexander Isele

Jahrgang 1984. Redakteur im Politikressort mit Schwerpunkt Asien. Hat Geschichte, Internationale Beziehungen und Kunst & Politik studiert. Kam 2013 über ein Praktikum im Berlinressort zum nd, schrieb danach regelmäßig als freier Autor, bis er zwischen 2015 und 2017 im Volontariat zum Redakteur ausgebildet wurde.

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Aktuelle Beiträge von Alexander Isele

Joko Widodo wird Präsident Indonesiens bleiben.

Ohne Wandel

Die Wiederwahl des indonesischen Präsidenten Joko Widodo erinnert an die zweite Amtszeit von Barack Obama in den USA. Einige Anhänger von Widodo sind schon jetzt enttäuscht, dass es ihm nicht gelingt, zentrale Wahlversprechen umzusetzen.

In Finnland hat Antti Rinne auf mehr Stimmen gehofft.

Ersatz wartet schon auf ihn

Knapp 7000 Stimmen hatten die finnischen Sozialdemokraten am Ende Vorsprung, viel weniger als erwartet. Aber 17,7 Prozent sind mehr als die 17,5 Prozent der rechten Partei Die Finnen (ehemals Wahre Finnen) oder eben 17,0 Prozent der rechtsliberalen Sammlungspartei. Und ...

Nominell ist Choe Ryong Hae Nordkoreas Staatsoberhaupt.

Paukenschläger

Gleich die erste Rede von Choe Ryong Hae als Nordkoreas nominelle Nummer eins war ein Paukenschlag und eine Kampfansage an die Nachbarn im Süden. Denn Choe verlautete darin den neuesten Titel von Kim Jong Un, der formell nur Nummer zwei ist: Kim lässt sich von nun an »o...

Ein Kooperationspartner ohne Gemeinsamkeiten

Zwischen China und der Europäische Union gibt es vor dem Gipfel in Brüssel Streit über Handelsfragen und Investitionen. Für die Kommission wäre ein Scheitern des Treffens ein Rückschlag.

Epochenwandel im modernen Japan

Für fünf Jahre dürfen ungelernte ausländische Arbeitskräfte künftig in Japan arbeiten. Angehörige dürfen sie nicht begleiten.

Uneinige Europäische Union

Auch wenn es Paris, Brüssel und Berlin nur ungern sehen: China ist es gelungen, sich wirtschaftlich und politisch in der Europäischen Union festzusetzen. Das kann bestenfalls zu Stabilität führen, da beide Seiten einen geregelten Warenaustausch wünschen. Innerhalb der E...

Neuseeland rückt zusammen

Jacinda Ardern macht nach dem Terrorangriff in Christchurch vor einer Woche vieles richtig. Sie kümmert sich um Hinterbliebene, hört zu, tröstet, zollt mit Kopftuch Respekt, redet über die Getöteten statt über den Täter. Und sie wartet nicht, Politik zu machen. Nur sech...

Brückenkopf im neuen Systemwettbewerb

Auf dem EU-Gipfel soll ein Zehn-Punkte-Plan zu den Beziehungen zu China diskutiert werden. Doch die EU ist nicht geeint, Italien hofft auf eigene Geschäfte mit Peking.

Ein Signal an die USA

Zum Abschluss des diesjährigen Nationalen Volkskongress verabschieden die Abgeordneten in Peking ein Gesetz, dass Investitionen ausländischer Unternehmen in China schützt - im Handelsstreit eine Geste an die USA.

Großbritannien kündigt Zollsenkung an

Nachdem Premierministerin May am Dienstagabend zum zweiten Mal mit dem von ihr verhandelten Brexit-Vertrag scheiterte, beschloss das Europäische Parlament Notfallmaßnahmen.

Weltweit mehr Waffenexporte

Der internationale Waffenhandel nimmt weiter zu, und auch Deutschland exportiert deutlich mehr Kriegsgerät. Laut dem jüngsten Fünf-Jahres-Rüstungsbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) vom Montag entfallen 75 Prozent der weltweiten Waffenexporte zwis...

Anpassung an chinesische Lebensstile

Am Sonnabend vor 60 Jahren begann der Aufstand in Tibet, der zur Flucht des Dalai Lamas ins indische Exil und der Gründung der Tibetischen Exilregierung führte. Noch immer wird um Autonomie gestritten, doch in Tibet selbst sind andere Themen akut.

Frauenstreik im »nd«-Haus

Ein Feiertag zur Ehre der Frau reicht den Kolleginnen beim »nd« nicht. Sie zeigen, wie schnell alles zum Stillstand kommen kann, wenn Frauen ihre Arbeit verweigern - Und das auch schon am 7. März.

Erster Frauenstreik nach 25 Jahren

Bundesweit sollen am 8. März in mehr als 40 Städten Frauenstreiks stattfinden. Dies nehmen knapp 100 Journalistinnen zum Anlass, um gegen Missstände in der Medienbranche zu kämpfen.

Waffen, Hunger und Sanktionen

Eine Woche ist es her, dass die Staatschefs der USA und Nordkorea auf dem Gipfel in Hanoi im Streit um Nuklearwaffen auf der koreanischen Halbinsel keine Lösung fanden. Wie wichtig es ist, dass die Gespräche weitergeführt und möglichst bald zum Abschluss kommen, zeigen ...

»Die Verhandlungen gehen jetzt erst richtig los«

Nur mit Maximalforderungen ohne Bereitschaft zu Kompromissen musste der das Treffen des US-Präsidenten mit Nordkoreas Staatschef scheitern. Das eröffnet neue Chancen und zwingt zu besserer Vorbereitung.

Abflug ohne Deal

Die Hoffnung auf ein Ende des Koreakrieges war umsonst, Trump und Kim können sich im Streit um Sanktionen und nukleare Abrüstung nicht einigen. Immerhin soll weiter verhandelt werden.

Stümperhafte Vorbereitung

Eigentlich werden auf Gipfeltreffen, bei denen wichtige Entscheidungen getroffen werden, keine oder nur noch letzte Details verhandelt. Der Gipfel in Hanoi scheiterte daran, dass die entscheidenden Punkte im Vorfeld nicht geklärt wurden. Der selbst ernannte beste Dealma...

Kaschmirs Krieg - kalt und heiß

»Der gefährlichste Ort der Welt«, so nannte der ehemalige US-Präsident Bill Clinton einst Kaschmir, und dass dieser Ruf berechtigt ist, dringt dieser Tage wieder einmal ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Dabei gibt es an der hochmilitarisierten Kontrolllinie, die d...

Kampfjets über Kaschmir abgeschossen

Die Atommächte Indien und Pakistan melden, gegenseitig Kampfflugzeuge abgeschossen zu haben. Pakistan will indische Kampfpiloten gefangen genommen haben.