Der Heppenheimer Hiob

Dieselfahrverbot

Gelebtes Vorsorgeprinzip: Scheuer entsorgen!

Feinstaub-Fake oder Bedrohung? Ist die Lungenarzt-»Expertise« nun Entkräftung oder Beschwichtigung? Alternative oder richtige Fakten? Suchen Sie es sich aus, ganz egal, denn die Antwort muss so oder so lauten: Vorsorge geht vor.

Von Roberto De Lapuente
Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident, der den Bundespräsidenten abschafft

Bei aller Kritik an Köhler, Wulff und Gauck: Sie fielen hin und wieder auf als Bundespräsidenten. Unser aktuelles Staatsoberhaupt jedoch ist so stromlinienförmig, unauffällig und banal, dass man ihn auch gleich abschaffen könnte.

Von Roberto J. De Lapuente
Staatliche Verbote

Weil. Ich. Es. Kann.

Rasen, böllern, Fleisch in rauen Mengen verzehren: Durch Beschwörungsformeln bekommt man die Menschen nicht dazu, in einem vernünftigen Maße zu handeln. Das ist Träumerei. Grenzen müssen gesetzt werden – und zwar vom Staat.

Von Roberto J. De Lapuente
GEZ-Gebühren

Den Öffentlich-Rechtlichen geht es wohl zu gut

Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten stehen kurz vorm Bankrott? Könnte man glauben, wenn man den Intendanten lauscht. Nach Milliardendeals mit dem Fußball und einen Blick auf meinen Kontoauszug sage ich: Denen geht es zu gut.

Von Roberto J. De Lapuente
Deutsche Bahn

Zumutbarkeitslimbo mit der Bahn

Aufgegebene Gleise, zu wenig und deutlich gefrustetes Personal, defekte und zu späte Züge: Die Deutsche Bahn ist ein Musterunternehmen unserer ökonomisch verordneten Effizienz-Mangelbetriebswirtschaft. Sie ist ein Limbo.

Von Roberto J. De Lapuente
Deutsche Umwelthilfe

Unsere Art zu leben und der Terror

Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert unsere Art zu leben, zu rasen und zu ballern. Dafür wird sie in die Nähe des Gesinnungsterrorismus gerückt. Die Rhetorik gegen die DUH klingt teilweise wie jene im Kampf gegen den Terror.

Von Roberto J. De Lapuente
SPD

Das Jahr, in dem die Sozis ihre letzte Chance verschenkten

Es hätte das Jahr der Sozialdemokratie werden sollen – und müssen. Das Jahr des kalkulierten Neuanfangs. Stattdessen endet 2018 für die Sozis in einem Fiasko – nicht nur für die Partei, sondern für uns alle.

Von Robero J. De Lapuente
Gelbwesten

Potenzial Ultralinker ist besorgniserregend

Die deutschen Linken können nicht so tun, als würden sie die Proteste der Gelbwesten nicht tangieren. Die sprechen nämlich Punkte an, die sogenannte Modernisierungsverlierer beschäftigen: Und die sind klassisch linke Klientel.

Von Roberto J. De Lapuente
AfD und Grüne

Das Geheimnis der Wiederbegrünung

Ohne die AfD wären die Grünen nicht die neue Volkspartei in spe. Immerhin versteht es keine Partei so sehr wie sie, sich als Anti-AfD zu stilisieren, um damit mit der Inhaltslosigkeit eines moralischen Gewissens zu punkten.

Von Roberto De Lapuente
Minijobs

Vom Verwalten des Prekären

Wegen des Anstiegs des Mindestlohnes möchte mancher im Land die Minijobs ausgeweitet sehen. Das sei angeblich ein Gebot der Fairness und der Arbeitszeitsicherung. Prekarisierung ist ein Teufelskreis, der durchbrochen gehört.

Von Roberto J. De Lapuente
Black Friday

Jeder Tag ein schwarzer Freitag

Am kommenden Freitag beginnt das Weihnachtsgeschäft. Das bedeutet Hochkonjunktur für Paketlieferanten – ein Beruf, der einen Wachstumsmarkt darstellt. Und trotzdem schlecht bezahlt und sozial geächtet wird.

Von Roberto J. De Lapuente
Friedrich Merz

Das Musterexemplar des konservativen Niedergangs

Die CDU will ihr traditionelles Profil reanimieren – sie will wieder konservativ werden. Viele glauben nun, mit Friedrich Merz könne dies gelingen. Doch Merz will nicht konservieren, sondern abschaffen, er ist Liberaler.

Von Roberto J. De Lapuente
Landtagswahlen

Stell dir vor, es ist Wahlkampf und keiner merkt‘s

Nach den Enttäuschungen der letzten Wahlen trösteten sich Sozialdemokraten gerne mit der Floskel, eigentlich einen »guten Wahlkampf geführt« zu haben - das klingt auf liebenswerte Art und Weise altmodisch. Leider.

Von Roberto J. De Lapuente
Medienkritik

Linkssein bedeutet mehr, als sich nach rechts abzugrenzen

Medienkritik gab es auch schon vor der AfD. Sie war links. Macht es Uli Hoeneß jetzt zum AfDler, weil er n-tv und Springer kritisierte? Kritik sollte nicht runtergeschluckt werden, nur weil sie auch von Rechten kommt.

Von Roberto J. De Lapuente
Julia Klöckner

Freiwillige vor?

Ernährungsministerin Klöckner will Salz, Zucker und Fett in Fertiggerichten eindämmen - durch kleinere TK-Pizzen. So lustig der Vorschlag zunächst klingt, zeigt er doch eine tragische Entwicklung: Politik fungiert als Werbeagentur der Konzerne.

Von Roberto De Lapuente
Autoindustrie

Bescheuerte Verkehrspolitik

Donald Trump leugnet den menschengemachten Klimawandel. Was haben wir in Deutschland für ein Glück! Der Verkehrsminister zum Beispiel, er leugnet ihn nicht. In der Konsequenz ähnelt er aber Trump: Er ist ein Funktionsgehilfe des »Weiter so«.

Von Roberto J. De Lapuente
DSGVO

Zermürbt statt informiert

Mehr Unterschriften: Die Datenschutzgrundverordnung hat in Deutschland nicht zu mehr Bewusstsein für den Datenschutz geführt, sondern den Durchschnittsbürger eher noch mehr abgestumpft, was den Umgang mit seinen Daten angeht.

Von Roberto J. De Lapuente
Pflegenotstand

Die Pfleger von heute sind die Pflegebedürftigen von morgen

Pflegepersonal ist bekanntlich rar. Die Antwort der Politik darauf: Irgendwie und von irgendwoher Personal ranschaffen. Das ist regressiv. Denn moderne Pflege braucht nicht einfach nur Manpower, sondern unbedingt Technologie.

Von Roberto J. De Lapuente
Folgen aus Chemnitz

Die deutsche Ideologie

Sachsenschelte und pädagogische Ethik: Die mediale Aufarbeitung der Geschehnisse in Chemnitz war teilweise dürftig. Sie wurde stark vom Idealismus geprägt und klammerte materialistische Aspekte aus. Ist das Junghegelianismus 2.0?

Von Roberto De Lapuente
Streitbare Demokratie

Wann verschlägt es denen mal die Werbesprache?

Unser Deutschland, in dem wir alle gut und gerne leben, ist eine Insel sprachlicher Wohlgefälligkeit. Diese institutionalisierte Harmoniesucht steht der demokratischen Streitfreudigkeit im Wege – so macht man Wutbürger.

Von Roberto J. De Lapuente
Weltoffene Neoliberale

Kaeser vs. AfD: Ein weltanschauliches Ringen zwischen Neoliberalen

Siemens-Chef Joe Kaeser kämpft gegen die AfD. Er ist ein Paradebeispiel des »progressiven Neoliberalismus«, der ökonomisch zwar das weiterhin das alte Programm vertritt, gesellschaftlich aber soft und linksliberal auftritt.

Von Roberto De Lapuente
Sozialdemokratie

Ein kritischer Parteilinker

Parteilinker: Innerhalb der SPD ist das keine politische Zuweisung, sondern so eine Art Botschafterposten zur allgemeinen Hebung der internen Moral. Man muss keine Gegenvorschläge haben, sondern nur motzig und destruktiv sein.

Von Roberto J. De Lapuente
sozialer Frieden

Der Sozialstaat ist unbezahlbar!

965,5 Milliarden Euro hat Deutschland letztes Jahr in Sozialleistungen gebuttert. So viel wie nie. Alles Augenwischerei, denn wir sind kein sozialerer Staat als je zuvor. Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt zum Beispiel jährlich ab.

Von Roberto J. De Lapuente
Rassismus in Deutschland

#metwo: Vorurteile sind typisch biodeutsch

Dass Mesut Özil so argumentieren konnte, wie er argumentiert hat, kann man auch jenen destruktiven Kräften der Politik anlasten, die sich seit Jahrzehnten weigern, Deutschland als Einwanderungsland zu definieren.

Von Roberto De Lapuente
Streit um Mezut Özil

Keine Frage der Identität

Özil und sein Präsident: Noch immer wird darüber sinniert und über Loyalitäten spekuliert. Dabei böte diese Debatte eine gute Chance, um mal über Abhängigkeiten zu sprechen - nämlich über die von Sport, Politik und Medien.

Von Roberto J. De Lapuente