Der Heppenheimer Hiob

Pflegenotstand

Die Pfleger von heute sind die Pflegebedürftigen von morgen

Pflegepersonal ist bekanntlich rar. Die Antwort der Politik darauf: Irgendwie und von irgendwoher Personal ranschaffen. Das ist regressiv. Denn moderne Pflege braucht nicht einfach nur Manpower, sondern unbedingt Technologie.

Von Roberto J. De Lapuente
Folgen aus Chemnitz

Die deutsche Ideologie

Sachsenschelte und pädagogische Ethik: Die mediale Aufarbeitung der Geschehnisse in Chemnitz war teilweise dürftig. Sie wurde stark vom Idealismus geprägt und klammerte materialistische Aspekte aus. Ist das Junghegelianismus 2.0?

Von Roberto De Lapuente
Streitbare Demokratie

Wann verschlägt es denen mal die Werbesprache?

Unser Deutschland, in dem wir alle gut und gerne leben, ist eine Insel sprachlicher Wohlgefälligkeit. Diese institutionalisierte Harmoniesucht steht der demokratischen Streitfreudigkeit im Wege – so macht man Wutbürger.

Von Roberto J. De Lapuente
Weltoffene Neoliberale

Kaeser vs. AfD: Ein weltanschauliches Ringen zwischen Neoliberalen

Siemens-Chef Joe Kaeser kämpft gegen die AfD. Er ist ein Paradebeispiel des »progressiven Neoliberalismus«, der ökonomisch zwar das weiterhin das alte Programm vertritt, gesellschaftlich aber soft und linksliberal auftritt.

Von Roberto De Lapuente
Sozialdemokratie

Ein kritischer Parteilinker

Parteilinker: Innerhalb der SPD ist das keine politische Zuweisung, sondern so eine Art Botschafterposten zur allgemeinen Hebung der internen Moral. Man muss keine Gegenvorschläge haben, sondern nur motzig und destruktiv sein.

Von Roberto J. De Lapuente
sozialer Frieden

Der Sozialstaat ist unbezahlbar!

965,5 Milliarden Euro hat Deutschland letztes Jahr in Sozialleistungen gebuttert. So viel wie nie. Alles Augenwischerei, denn wir sind kein sozialerer Staat als je zuvor. Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt zum Beispiel jährlich ab.

Von Roberto J. De Lapuente
Rassismus in Deutschland

#metwo: Vorurteile sind typisch biodeutsch

Dass Mesut Özil so argumentieren konnte, wie er argumentiert hat, kann man auch jenen destruktiven Kräften der Politik anlasten, die sich seit Jahrzehnten weigern, Deutschland als Einwanderungsland zu definieren.

Von Roberto De Lapuente
Streit um Mezut Özil

Keine Frage der Identität

Özil und sein Präsident: Noch immer wird darüber sinniert und über Loyalitäten spekuliert. Dabei böte diese Debatte eine gute Chance, um mal über Abhängigkeiten zu sprechen - nämlich über die von Sport, Politik und Medien.

Von Roberto J. De Lapuente
Was tun gegen den Rechtsruck?

Der Knigge der alten Haudegen

Juncker weist Kurz zurecht, Steinmeier mahnt die verrohende Sprache des Rechtsruckes an. Die neue starke Rechte wirkt wie ein Persilschein für die etablierten Vertreter aus der Politik. Dem darf man nicht auf den Leim gehen.

Von Roberto J. De Lapuente
Erhöhung der Lohnuntergrenze

Der Mindestlohn ist kein Hotspot

Ob der Mindestlohn mäßig oder generös steigt: Die Diskussionen berücksichtigen nur selten, dass es fast schon egal ist, wie hoch er liegt - denn richtig überwacht wird er nicht. Er ist mehr Selbstverpflichtung als Gesetz.

Von Roberto J. De Lapuente
Asylstreit und Merkeldämmerung

… wer ist die Alternativloseste im ganzen Land?

In diesen Tagen wünscht sich wohl mancher Linker insgeheim, dass Angela Merkel jetzt - angesichts der Bedrohung von rechts - nicht zu schnell zurücktritt. Es ist die letzte fiese Attacke der Politik der Alternativlosigkeit.

Von Roberto J. De Lapuente
Wirtschaftskriminalität

Sind unsere Kinder noch sicher?

Merkel hat den Kriminellen Tür und Tor geöffnet, den Wirtschaftskriminellen. Sie haben im vergangenen Jahr für Schäden in Höhe von 3,7 Milliarden Euro gesorgt. Darüber sollten wir reden! Es geht auch um Generationengerechtigkeit!

Von Roberto J. De Lapuente
Pflegenotstand

... dann klappts auch mit dem Nachwuchs

Um eine Verbesserung der aktuellen Pflege zu erreichen, braucht es dringend neue attraktive Arbeitszeitmodelle, meint Roberto J. De Lapuente. Diese würden die Berufe viel mehr aufwerten als bessere Bezahlung.

Von Roberto J. De Lapuente
Mensch als Ressource

Wir haben doch nur uns

Großprojekte darben, Infrastruktur undurchdacht - Deutschland verliert den Anschluss und nennt diesen Zustand großspurig: Aufschwung. Wo steckt der Innovations- und Erfindergeist? Der Mensch war doch mal die Ressource des Landes.

Von Roberto J. De Lapuente
DSGVO

Der Triggerstaat und die Privatisierung der Gesetzgebung

Das Lesen dieses Textes kann Cookies zur Folge haben, lieber Leser. Ach – das wissen Sie schon? Dachte ich es mir! Nur die Datenschutzgrundverordner halten Sie für dumm genug, das nicht zu wissen. Über Fürsorge als Triggerwarnung.

Von Roberto J. De Lapuente
Charlotte Roche

Hipster-Naturalismus oder Wandervogel reloaded

Aufs Land als letzte Rettung? Das hat jedenfalls Charlotte Roche kürzlich so angeraten. Städte machen nämlich nur krank, größenwahnsinnig und kriminell. Dahinter steckt ein Naturalismus, der falsche Schlüsse zieht.

Von Roberto J. De Lapuente
Wertekunde im Unterricht

Unsere Werte – unauffindbar

Brauchen Migrantenkinder Werteunterricht? Schaden kann das nicht. Den Kindern eingesessener Familien übrigens auch nicht. Werte gehören aber auch in die Erwachsenenbildung. Denn die benehmen sich zum Teil mehr als daneben.

Von Roberto J. De Lapuente
Markus Söder

Kruzifix, der Söder!

Die katholische Kirche fühlt sich als Opfer von Söders Profilierungssucht – wieder mal. Es will was heißen, wenn Politik katholischer sein möchte als der Papst. Profilierung durch Provokation: So geht das Söder-Prinzip.

Von Roberto J. De Lapuente
Anschlag in Toronto

Zum Glück nur eine Amokfahrt!

Der Terrorismus hat offenbar abgenommen. Das heißt nicht, dass es jetzt keine Toten mehr durch Gewalteinwirkung eines Täters gäbe. Sie werden nur anders genannt: Opfer einer Amoktat. So wie kürzlich in Toronto.

Von Roberto De Lapuente
Echo auf den Echo

Kollegah und Kollegen

Was war das für ein Echo auf den Echo! Plötzlich sah es in der Öffentlichkeit so aus, als sei dieser ordinäre Quantitätspreis zu einem ethischen Qualitätspreis geworden. Dabei ist er ein bisschen wie Kollegah: Tumbe Protzerei.

Von Roberto J. De Lapuente
Islam-Debatte

Deutschland ist kein Tendenzbetrieb

Gehört nun der Islam zu Deutschland oder nicht? Um diese Frage hat sich ein verquere Debatte entzündet. Denn die Antwort lautet sachlich und nüchtern betrachtet: Nein, aber … Das gilt auch für das Christentum.

Von Roberto J. De Lapuente

Der Heil ist ein Unheil

Hubertus Heil ist als Arbeitsminister der passende oberste Herr von Arbeitslosen, denen man unterstellt, noch nie selbst ihr Leben finanziert zu haben. Er hat es nämlich auch nicht. Wie immer mehr der »jungen Wilden«.

Von Roberto J. De Lapuente

Antiamerikanismus: Das Buch zum Bauchgefühl

Menschen wenden sich von der Politik ab. Sie fühlen sich alleine. Aus alten Gewissheiten sind neue Ungewissheiten geworden. Es ist eine seltsame Zeit, in der wir leben. Wir stehen mitten in der Abwicklung, die die Bande löst.

Von Roberto J. De Lapuente

Dreieinhalb Wochen im Herbst

Nach dieser Regierungsbildung ist klar: Rot-Rot-Grün ist tot. Inhaltlich wie rechnerisch. Dabei wäre vor nicht mal fünf Jahren ein solches Bündnis machbar gewesen. Das Narrativ von der getriebenen SPD lässt das oft vergessen.

Von Roberto J. De Lapuente
Ostdeutsche in der GroKo

Identität als Inhalt: Eine Verschleierungstaktik

Es gibt ja noch richtige Skandale. Zum Beispiel das hier: Es gibt keine ostdeutschen Minister mehr. Der wahre Skandal ist jedoch, dass man immer noch so tut, als stelle Identität soziales Kapital im politischen Betrieb dar.

Von Roberto De Lapuente