nd-Commune

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, die Linke hat das Siegen verlernt? Von wegen! Zumindest beim Turnier der Sportjournalisten am Donnerstagabend, dem 17. Januar 2019, hat sie gewonnen: Dort waren die Fußballer*innen Ihrer »Sozialistischen Tageszeitung« nicht aufzuhalten. Mit e...

Von Fabian Hillebrand, Online-Redakteur

Kampf der (Spiel-)Systeme

Das Redaktionsgebäude von »neues deutschland« wurde einst als Reaktion auf das Axel-Springer-Hochhaus im Berliner Westen gebaut. Am 17. Januar 2019 kam es zu einem Aufeinandertreffen der Verlagsgiganten.

Von Fabian Hillebrand

Kreuzworträtsel

Das große Kreuzworträtsel zum Jahreswechsel in der letzten »nd-Commune« war für viele wohl so etwas wie ein etwas verspätetes Weihnachtsgeschenk. Die Resonanz jedenfalls hat uns überrascht. Und weil so viele miträtselten, haben wir uns entschlossen, vier statt drei Buch...

Sudoku

Rendezvous mit der Königin des Winters

Noch ist es draußen grau und kalt, die Sehnsucht nach dem Frühling und seinen bunten blühenden Boten aber wächst von Tag zu Tag. Wenn auch Sie meinen, es nicht länger aushalten zu können, bis die Natur erwacht, dann begleiten Sie mich doch einfach nach Pillnitz und Zusc...

Von Heidi Diehl

Literarisch unterwegs in Klein-Paris

Auf der Leipziger Buchmesse kann man sich heillos verirren. Nicht so, wenn Sie sich mit Ihrer Zeitung auf den Weg durch die Messehallen machen. Das allein wäre es schon wert, sich für die nd-Leserreise vom 23. bis 25. März auf literarischen und historischen Spuren zu en...

Von Heidi Diehl

Die Russen sind Teil meiner Familie

So schnell bringt Horst Herrmann keiner aus der Ruhe. Doch als das Stichwort »Russland« fällt, leuchten die Augen des 90-Jährigen, und eine gewisse Unruhe ist ihm anzumerken. Nicht nur im »nd«, das er schon »immer« liest, verfolgt er die Entwicklungen in Russland i...

Von Anke Ziebell

Der Mann am neuralgischen Punkt

Alle Mühe der nd-Redakteure wäre vergeblich, wenn die Technik nicht funktioniert - um die kümmert sich Ralf Ziplies. Auf seinem Türschild steht IT-Manager, er selbst nennt sich Systemadministrator. Studiert hat er von 1975 bis 1978 an der Berliner Ingenieurschule für Ma...

Von Andreas Fritsche

Emil und die Brandstifter

Vor 120 Jahren wurde in Dresden ein Mensch geboren, dessen vielfältiges Schaffen irgendwann hinter dem Erfolg seiner Kinderbücher zu verblassen schien: Erich Kästner, Dichter, Reporter, Kritiker, Kabarettist und Romancier. Mit siebzehn wurde er als Soldat eingezogen, di...

Von Mario Pschera

Der Krieg im Zettelkasten

Im Februar 1944 fallen Kästners sämtliche Bücher und Manuskripte einem Bombenangriff zum Opfer. Nur seine Aufzeichnungen in einem unscheinbaren blau verpackten Büchlein nimmt er stets in den Luftschutzkeller mit: Nachrichten vom Tage, Annotationen, gallige Kommentare, d...

Nichts für Konfirmanden

»Dieses Buch ist nichts für Konfirmanden, ganz gleich, wie alt sie sind«, meinte Kästner, als die bereits entschärfte Fassung seines »Fabian« erschien. Gleichwohl erschien der Roman vielen als dekadent und obszön. Dabei tat Kästner nichts anderes, als seine eigenen Erle...

Kästner-Klassiker als Comic

Realistische Kinderliteratur ist heute nichts Ungewöhnliches. In den 1920er und 30er Jahren konnte man allenfalls Johanna Spyris »Heidi« und »Pommerle« der Frauenrechtlerin Magda Trott in Ansätzen modern nennen. Bis Erich Kästner das Genre aufmischte. Mögen seine Bücher...

Eine schwierige Liebe

1952 lernten sich der erfolgreiche Schriftsteller und die junge Angestellte des Schriftstellerverbandes kennen, beide bereits verheiratet. Es war Liebe, nicht auf den ersten Blick, dafür umso heftiger. Soeben erschien der Briefwechsel von Eva und Erwin Strittmatter aus ...

»So einfach war es …?«

Es mag makaber klingen: Mit Bücherverbrennungen kannte sich Erich Kästner aus. Hatte er sich doch mit einem Freund angesehen, wie die »Repräsentanten des deutschen Geistes«, Studenten in braunen Uniformen, aufmarschierten und die Fackeln legten, während ein gescheiterte...

Enkelin hat Kettenriss

Für diese Rubrik bitten wir Leserinnen und Leser um Denkspielideen oder auch komplette Aufgaben. Das Echo war bisher erfreulich - herzlichen Dank! (Kontakte siehe Spalte links) Nun regt es sich offenbar auch bei den Kindern und Kindeskindern. Jedenfalls schickte uns Lin...

Von nd

Knifflige Zirkusnummer

Die Internetseite www.schulmodell.eu ist einzigartig. Der Chemnitzer Mathematiklehrer Thomas Jahre veröffentlicht dort jede Woche eine Aufgabe, die sich an seine Schüler, aber darüber hinaus an alle mathematisch Interessierten richtet. Der sechssprachige Newsletter hat ...

Einstein mit Augenzwinkern

Es gibt kluge Köpfe, von denen man angesichts ihres geistigen Nachlasses meint, sie hätten zeitlebens nur Aphorismen aus dem Ärmel geschüttelt. Dabei lassen sich zwei Arten dieser Autoren ausmachen: zum Ersten diejenigen, die es literarisch zu nicht mehr geschafft haben...

Von Mike Mlynar

Buchgewinne

Lösungseinsendungen: »Knifflige Zirkusnummer« bis Donnerstag, 31. Januar, »Einstein mit Augenzwinkern«, »Kettenriss« sowie »kurz & knackig« bis Donnerstag, 7. Februar. Jede Lösung kann auch einzeln eingeschickt werden, denn für jede richtige Lösung (»kurz &...

kurz & knackig

Ob ein Glas halb voll oder halb leer ist, ist bekanntlich Ansichtssache, mathematisch allerdings rätselhaft: Es sei ein volles Glas Gv und ein leeres Glas Gl. Laut Redewendung gilt: Gv/2 = Gl/2. Multipliziert man die Gleichung mit 2 folgt Gv = Gl, womit ein volles Glas ...

Von mim

Gleich und ähnlich, Glücks und Glück, Bresche und Mia

»Irritierendes Dreiecksverhältnis« Bei unserer regelmäßigen »Gastaufgabe« wird es mitunter sehr knifflig. Diesmal gab es ganze fünf »Richtige«. Die Beweisführungen waren für Frage 2 bis zu engzeiligen zweieinhalb (!) Seiten lang. Wir machen es hier viel kürzer und v...

Von mim

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, Sie werden sich vielleicht beim Blick auf das oben stehende Foto fragen: Was hat der Kinderwagen vor der Eingangstür des »nd« verloren? Und die Frage ist durchaus berechtigt. Natürlich ist das Foto inszeniert. Obwohl, eine Betriebskita fürs »...

»nd.DieWoche« - eine erste Bilanz

Seit 20. Oktober gibt es mit »nd.DieWoche« eine komplett neu konzipierte und gestaltete Wochenendausgabe unserer Tageszeitung »neues deutschland«. Nach zweieinhalb Monaten des Erscheinens lohnt sich eine erste Bilanz. Das Ziel der Veränderung besteht angesichts des...

Von David König und Olaf Koppe

Die Fontänen singen sich schon ein

Warum Bärbel und Klaus Rozinat im Frühjahr dieses Jahres endlich wieder nach Bulgarien wollten, hatte einen tiefen Grund. »Wir waren 1975 dort, zum Studentensommer. Erst hatten wir drei Wochen lang bei der Tomaten- und Tabakernte geholfen, dann zwei Wochen privat Urlaub...

Von Michael Müller

Das letzte Stück lief ich mit dem Freund

Robby Clemens ist Extremsportler, Überlebenskünstler und mein Freund. Seit Jahren verfolge ich seine Laufabenteuer. Das letzte große war seine Tour vom Nordpol bis (fast) zum Südpol - zu Fuß wohlgemerkt. Gut 23 0000 Kilometer hat er in den vergangenen knapp 20 Monaten z...

Von Rainer Genge

»nd« war immer dabei

Fast 20 Monate war Robby Clemens unterwegs - nd-Redakteurin Heidi Diehl lief die ganze Zeit quasi in seinem Schatten mit. Sie verabschiedete ihn im April 2017 auf dem Flughafen in Berlin-Tegel und begrüßte ihn nach erfolgreicher Mission am 15. Dezember zurück in der Hei...

Verborgene Schätze

Passionierte Kinogänger dürften ihn kennen - den nd-Filmclub. Seit 2012 zeigt der Club Film-Klassiker im Kino Toni. Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam organisiert von der sozialistischen Tageszeitung »neues deutschland«, der Friedrich-Wolf-Gesellschaft, dem Berliner...

Von Paul Werner Wagner