OXI

Ressourcen im All

Neue Weltnahme

Mit der Entdeckung der Erde sind wir fertig. Seit Ende des 15. Jahrhunderts wurden alle weißen Flecken nach und nach eingefärbt. Jetzt ist das Weltall dran.

Von Kathrin Gerlof
Stadt und Land

Über die Dörfer

Dorf und Land sind medial allgegenwärtig. Doch selten geben sie dabei eine gute Figur ab. In vielen Diskursen lebt das alte Bild vom dumpfen Dorf und den souveränen Städtern fort. Ja, Dorf und Land scheinen zu Synonymen für ungelöste gesellschaftliche Debatten geworden zu sein.

Von Jürgen Tietz
Digitalisierung

Der Bauer erkennt sein Schwein an den Daten

Technisierung als Heilspraxis: über Kühe, die SMS versenden, »smarte« Bienenstöcke und moderne Landmaschinen als rollende Netzknoten.

Von Frank Beuth
Karl Marx

Nach der Agrarrevolution

Für Karl Marx bedeutete die Durchsetzung des Kapitalismus vor allem Agrarrevolution. Ein Platz für Bauern war darin ebenso wenig mehr vorgesehen wie eine Rolle in den kommenden Revolutionen.

Von Axel Berger
Ökolandbau

»Dann kam der kaputte Traktor dazwischen«

Sarah und Sebastian Spindler über den Traum vom Ökolandbau, das Leben und Arbeiten mit 137 Ziegen und wie man auf 30 Hektar ein bisschen die Welt retten kann.

Von Katrin Gerlof
Landwirtschaft

In Zeiten von Corona

Agrarproduktion, Hoftourismus, Dorfläden: Wenn eine Pandemie auch auf dem Land vieles auf den Kopf stellt.

Von Svenja Glaser
Globalisierung

Die Welt als Dorf

Seit der Londoner Schau von 1851, dieser Hinweis ist Wolfram Kaiser zu verdanken, haben Weltausstellungen den Anspruch verfolgt, die Welt als Dorf vorzuführen. Eine lokal komprimierte Variante des Globalen, eine möglichst maßstabsgetreue Miniaturversion des Großen im Kleinen.

Von David Pfeiffers
linke Wirtschaftspolitik

Die anderen Strophen

Der Boden, auf dem Richtungsfragen der Wirtschaftspolitik diskutiert werden, hat sich verändert. Sind die Linken auf der Höhe der Zeit?

Von Tom Strohschneider
Sozialdemokratie

It ain’t over till it’s over

Es ist am Ende eine Machtfrage, ob die SPD wieder linke Wirtschaftspolitik machen will und kann.

Von Alban Werner
Postwachstum

Dringendes Veränderungsbedürfnis

Wenn Postsozialismus auf Postwachstum trifft: Über alte Erfahrungen und neue Wohlstandsnarrative.

Von Ulrike Baureithel
Eigentumsfrage

Wer trägt die Last?

Soziale Frage und ökologische Katastrophe: Nur über die Eigentumsfrage kann der Gordische Knoten zerschlagen werden.

Von Christian Hofmann und Philip Broistedt
Krisenpolitik in Spanien

Wächter des Wandels

Die Mitte-links-Regierung in Spanien kommt bei dem Versuch, die Krisenpolitik der Vergangenheit zu korrigieren, nicht recht voran.

Von Svenja Glaser
Abschied von der Austerität

Was die »Klapperkiste« hergibt

Portugal hat sich unter Mitte-links-Regierungen weitgehend vom Austeritätsdiktat verabschiedet. Der Kurswechsel ist aber nicht frei von Widersprüchen.

Von Kim Schröther
regionalpolitische Alternativen

Eine Frage des Ausprobierens

Längere Leine für Kommunen, Reallabore und demokratische Experimente: zu möglichen Formen regionalpolitischer Alternativsuche.

Von Tom Strohschneider
abgehängte Regionen ndPlus

Demokratische Rendite

Verlorene Stärke schwacher Regionen: Für eine Ökonomie, die den Eigenwert von Daseinsvorsorge und Gemeinwohl anerkennt.

Von Michael Thomas
Digitalisierung

Akuter Handlungsbedarf

Wie Digitalisierung und Innovation regionale Ungleichheiten verstärken.

Von Kim Schröther
Italiens Sonderwege ndPlus

»Unsere Gesellschaft lebt«

Der Wirtschaftssoziologe Tonino Perna über Italiens Sonderwege, die rechte Lega als neues politisches Subjekt und warum in der Krise der Linken die Hoffnungen auf der Zivilgesellschaft ruhen.

Von Norbert Hagemann
Rojava

Demokratischer Konföderalismus

Rojava zeigt, dass eine soziale und feministische Revolution möglich ist. Die europäische Linke sollte sich mehr dafür interessieren.

Von Ercan Ayboga
Konsumenten ndPlus

An der Kasse wartet die Guillotine

Befriedigung von Bedürfnissen? Drei Anmerkungen zu der Art und Weise, wie die Geschäftswelt unsere Wünsche bewirtschaftet.

Von Stephan Kaufmann
Kaffeehandel

Globaler Handel auf Augenhöhe

Regine Beyß beschäftigt sich ziemlich viel mit Kaffee – das hat mehrere Gründe. Sie fragt, wie globale Handelsbeziehungen aussehen könnten, die nicht kapitalistisch geprägt sind.

Von Regine Beyß
Bedürfnisse ndPlus

Das erste Bedürfnis

Dumme Konsumenten, böse Kapitalisten? Wir sollten anders über Bedürfnisse reden.

Von Tom Strohschneider
Arbeitskämpfe

Anerkennung und Aufwertung

Was Arbeitskämpfe in den Kitas und den Krankenhäusern erreichen. Ein Gewerkschafter berichtet.

Von Martin Beckmann
umfassende Pflegeversicherung

Eine Sorge weniger

Benjamin W. Veghte über eine verbindliche und umfassende Pflegeversicherung, wie sie in den USA diskutiert wird

Von Sigrun Matthiesen