Politik

Liebe Leserinnen und Leser!

Es bedarf nicht viel, um zu helfen: Mit Summen von 40 bis 150 Euro kann Bauernfamilien in Senegal, Nepal oder Ghana lebenswichtige Unterstützung zuteilwerden. Für die Neuauflage unserer Solikampagne bitten wir um Solidarität.

Bolivien

UN verurteilen brutales Vorgehen der Regierung in Bolivien

Bolivien kommt auch eine Woche nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten Evo Morales nicht zur Ruhe. Die Vereinten Nationen verurteilen das staatliche Vorgehen gegen Anhänger von Ex-Präsident Evo Morales.

Impeachment

Neue Zeugenaussagen bringen Trump in Erklärungsnot

Täglich werden neue Zeugen befragt und Transkripte von Aussagen bei den Impeachment-Ermittlungen gegen den US-Präsidenten veröffentlicht. Mit jedem Detail wächst der Druck auf Trump.

Teilhabe

Jeder Zehnte ist einsam

Millionen Menschen sind von Einsamkeit und sozialer Isolation betroffen. Die Probleme nehmen mit dem Alter oft zu. Die LINKE fordert politische Anstrengungen dagegen, etwa Nachbarschaftstreffen oder gemeinsames Kochen.

Jeanine Áñez

Reaktionärin

Die bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Áñez will die Zeit am liebsten zurückdrehen. Dabei wird die christliche Reaktionärin aus guten Gründen weiter auf indigenen Widerstand stoßen.

Von Martin Ling
Klimaschutz

Eine Bank überholt die Bundesregierung

Das erste Klimapaket der Koalition hat am Freitag den Bundestag passiert. Herzstück ist das Klimaschutzgesetz. Die Opposition übte scharfe Kritik daran, insbesondere an den ihrer Meinung nach zu niedrig angesetzten CO2-Preisen.

Von Christian Mihatsch

Mehr Geld, mehr Kritik

Die Schwarze Null steht, trotzdem wachsen die Ausgaben im Bundeshaushalt gegenüber dem Entwurf um 1,66 Milliarden. Auch bedrohte Demokratievereine könnten profitieren, weil das zuständige Ministerium nun doch mehr Mittel erhält. Trotzdem sieht die Opposition grundlegende Mängel in der Haushaltspolitik der Koalition.

Schicksale Kriegsgefangener werden systematisch erforscht

Deutschland will erstmals große Datenmengen zu sowjetischen Kriegsgefangenen an Russland übergeben - keine Originale, sondern in digitalisierter Form. »Es ist für viele Russen wichtig zu wissen, was aus ihren Vorfahren geworden ist, wo sie begraben liegen«, sagt Dmitri ...

Russland ndPlus

Vorläufig ins Exil

Robert Latypow, der Vorsitzende von Memorial Perm, droht in Russland die Verhaftung. Er flüchtete deshalb nach Deutschland. Seine Zukunft und die Memorials sind ungewiss. Denn in Russland verschärft sich die politische Situation massiv.

Von Felix Jaitner

Ökologische Vielfalt stärkt Kleinbauern

Jede*r Sechste in Nepal leidet an Unterernährung. Insbesondere Frauen und Kinder unter fünf Jahren sind von Mangelernährung betroffen. Die Ursachen sind vielfältig: begrenzte Anbauflächen, geringe landwirtschaftliche Produktivität, fehlende Infrastruktur, Monokulturen. ...

Von Luise Will

Wissen teilen - Kakaobauern stärken!

Armut und Kinderarbeit gehören zum Alltag auf den Kakaoplantagen in Westafrika. Auf kleinen Flächen bauen die Menschen dort in mühsamer Handarbeit den Rohstoff für unsere Schokolade an. Von einem Euro, den eine Tafel bei uns kostet, erhalten sie gerade einmal sechs Cent...

Von Maximilian Knoblauch

Agrarökologische Ansätze in Senegal

Enda Pronat ist eine senegalesische Basisorganisation, die 1982 mit dem Ziel gegründet wurde auf die negativen Folgen des Einsatzes chemischer Pestizide in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen. Die großflächige Verwendung von chemischen Inputs für den Anbau von Nahru...

Von Marie von Schlieben
Proteste in Südamerika

Das lateinamerikanische Pendel

Die Ereignisse in Lateinamerika überschlagen sich. Nationale Entwicklungen folgen - trotz aller Eigenheiten - meist regionalen Dynamiken. Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass das Pendel der Macht langsam wieder Fahrt nach links aufnimmt.

Von Georg Sturm
Chile

Chilenische Verfassung wird überholt

Santiago de Chile. Nach wochenlangen teilweise gewaltsamen Massenprotesten haben sich Regierung und Opposition in Chile auf den Weg zu einer neuen Verfassung geeinigt. Die Abgeordneten des Nationalkongresses verständigten sich am Freitagmorgen nach stundenlangen Verhand...

Ricarda Lang

Vorlaute folgt auf Vermittlerin

Ricarda Lang will in den Vorstand der Grünen: Die 25-jährige Jura-Studentin war Sprecherin der Grünen Jugend und will Gesine Agena beerben. Bisher ist ihre Heimat vor allem Social Media, hier wurde sie bekannt.

Von Lotte Laloire
Rehabilitation ndPlus

Häftling Hans braucht Hilfe

Hans ist 24 Jahre alt und seit knapp einem Jahr inhaftiert. Voraussichtlich muss er noch bis 2021 im Hafthaus Theenhausen bleiben. Das Personal ist auf die Inklusion von verhaltensauffälligen Straftätern spezialisiert.

Von Andreas Boueke
Haftbedingungen ndPlus

Die Mehrheit der Inhaftierten leidet an psychischen Erkrankungen

Der forensische Arzt Carl-Ernst von Schönfeld bemüht sich um einen menschenwürdigen Umgang mit psychisch kranken Häftlingen. Als Leiter der Forensischen Fachambulanz der von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel arbeitet er seit 27 Jahren im geschlossenen Vollzug.

Von Andreas Boueke
Rote Hilfe ndPlus

Abschreiben und abstempeln

Die herrschende Politik bastelt seit geraumer Zeit an einem Verbotsverfahren gegen die Rote Hilfe. Eine inhaltlich fragwürdige Dissertation zum Thema will wohl Material dafür liefern – und agiert dabei hart an der Grenze des Presserechts.

Von Markus Mohr
Gelbwesten

Was haben Sie denn vorzuweisen?

Mit der »Weste für erhöhte Sichtbarkeit« rückte die Gelbwestenbewegung Menschen in den Fokus der politischen Debatte, die vorher unsichtbar waren - und beendeten ein Zyklus erfolgloser linker Politik. Eine Bestandsaufnahme von Guillaume Paoli.

Von Nelli Tügel
Macronismus ndPlus

Wo Arroganz regiert

Der Raffineriebrand von Rouen ist in Frankreich zu einem Symbol für kapitalistische Umweltzerstörung geworden. Er schürt Kritik am Macronismus - und könnte neue Allianzen schaffen.

Von Matthias Ebbertz
Dolmetscher*in ndPlus

»Dolmetschen ist eine Lebenshaltung und kein Beruf«

Dolmetscher sind wie Ärzte: Sobald sie jemanden im Ohr haben, arbeiten sie für alle Kunden, so gut sie können. Anders als Ärzte können Dolmetscher aber im Voraus entscheiden, welche Kunden sie annehmen. Caroline Elias will nicht für Neoliberale arbeiten.

Von Marion Bergermann