Politik

George Pell

Ehemaliger Vatikan-Finanzchef bleibt in Haft

Als Finanzchef war George Pell jahrelang die Nummer drei im Vatikan. Nun sitzt der Kardinal wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen im Gefängnis. Und dabei bleibt es: Die Hoffnung auf Freispruch in zweiter Instanz erfüllt sich nicht.

Von Christoph Sator und Subel Bhandari
Studie

Mehrheit für Verkehrswende mit Rädern und öffentlichem Nahverkehr

Verstopfte Straßen, Feinstaub und Lärm - für viele Großstädter ist das Alltag. Sie wollen Veränderungen im Verkehr: Nach einer Studie sprechen sich 70 Prozent der Befragten für mehr Fahrstreifen für Busse und Bahnen auf staubelasteten Straßen aus.

Lampedusa

Flüchtlinge der »Open Arms« gehen an Land

Sie lachen und recken die Fäuste in die Höhe: In der Nacht zu Mittwoch endet für die Migranten und Helfer auf dem Schiff »Open Arms« eine zermürbende, fast dreiwöchige Hängepartie. In Lampedusa können sie von Bord gehen.

SPD-Vorsitz

Tischler, Ökonom - SPD-Chef?

Allzu viel weiß die breite Öffentlichkeit noch nicht über Dierk Hirschel. Der aufmerksamen Leserschaft dieser Zeitung dagegen wird sein Name durchaus geläufig sein. Jetzt bewirbt sich der Gewerkschafter gemeinsam mit Hilde Mattheis um den SPD-Vorsitz.

Von Jana Frielinghaus
Ukraine-Konflikt

Präsidententreffen ohne Konzessionen

Im Ferienort Brégançon diskutierten Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron viele internationale Krisenfragen.

Von Ralf Klingsieck, Paris
Krieg in Syrien ndPlus

Ein Angriff als Verteidigung

Die syrische Führung hat mit einem Luftangriff auf das Vordringen eines türkischen Militärkonvois im Nordwesten Syriens reagiert. Der Vorfall liefert neuen Zündstoff zwischen Damaskus und Ankara.

Von Karin Leukefeld

Neuer Test mit alter Rakete

Die USA haben - kaum dass der INF-Vertrag Geschichte ist - am Sonntag eine Rakete mit einer Reichweite über 500 Kilometer getestet. Russland und China sind empört.

Von René Heilig
Öffentlicher Dienst

Der Staat überfordert, die Gesellschaft verroht

83 Prozent der Menschen meinen, dass die Gesellschaft zunehmend verrohe. Eine Mehrheit glaubt auch, der Staat komme seinen Aufgaben nicht mehr nach.

Von Jörg Meyer
Landtagswahl in Sachsen

Wahlkampf mit König und Quertreiber

Sachsens CDU will die dritte Pleite bei einer Wahl gegen die AfD verhindern und setzt dafür auf ihren früheren Star. Doch die Reihen sind alles andere als geschlossen.

Von Hendrik Lasch, Leipzig
Mounir Baatour

Kandidatur der Kontroversen

Der Anwalt Mounir Baatour wollte als erster offen schwuler arabischsprachiger Kandidat bei den tunesischen Präsidentschaftswahlen im September antreten. Doch nun wurde seine Kandidatur untersagt.

Von Julia Nowecki und Eva Tepest
Youssef Chahed ndPlus

Schnelle Wahl der alten Gesichter

Tunesien hat seit 2011 tiefgreifende demokratische Reformen eingeleitet, kämpft aber mit großen wirtschaftlichen Problemen. Vor der anstehenden Wahl bleiben die wichtigsten Fragen unbeantwortet.

Von Philip Malzahn
Mietpreisbremse

Auch Wohneigentum verpflichtet

Das Bundesverfassungsgericht hat die Mietpreisbremse für zulässig erklärt. Es sei im öffentlichen Interesse, der Verdrängung ärmerer Bevölkerungsgruppen entgegen zu wirken.

Von Alina Leimbach
Polizeigewalt

Polizei erschießt 19-jährigen Flüchtling

Erschossen hat die Polizei einen 19-jährigen Asylbewerber im niedersächsischen Stade. Er habe die Beamten mit einer Metallstange attackiert, heißt es. Der Flüchtlingsrat hat kritische Fragen.

Von Hagen Jung
»Unteilbar«-Bündnis

Dresden soll unteilbar sein

Das Bündnis Unteilbar rechnet mit mehreren zehntausend Teilnehmern auf seiner Demo am Samstag in Dresden. Aus Berlin rollen sogar zwei Sonderzüge an.

Von Simon Poelchau
Waffen in den USA ndPlus

Die bewaffneten Linken

Die Mitglieder der Socialist Rifle Association reagieren auf die Trump-Präsidentschaft und den rechten Waffenwahn in den USA - damit knüpfen sie an eine alte linke Tradition an.

Von Moritz Wichmann, Atlanta
Connewitz

Richter: »Völlig bescheuerte« Angreifer

Martin K. und Dennis W. müssen für die Beteiligung an einem Nazi-Überfall auf den Leipziger Stadtteil Connewitz doch nicht mehr als anderthalb Jahre ins Gefängnis. Ihr Urteil wurde in der Berufung zur Bewährung ausgesetzt - nach vagen Angaben zum Vorfall.

Von René Loch
Berlin 1936

Hakenkreuze sollen der Bildung dienen

In dem Computerspiel »Berlin 1936« soll man in die Rolle Adolf Hitlers bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 schlüpfen. Der Herausgeber gibt an, das Spiel zu Bildungszwecken veröffentlicht zu haben. Zwei Tester und eine Expertin bezweifeln diese Absicht.

Von Katharina Schwirkus
Italien

Ministerpräsident Conte tritt zurück

Die Regierungskrise in Rom gilt schon jetzt als eine der verrücktesten des Landes. Jetzt rechnet Ministerpräsident Conte mit Hardliner Salvini ab. Und erklärt seinen Rücktritt. Doch wie geht es weiter?

Open Arms

Geflüchtete springen ins Meer

Seit fast drei Wochen ist das Rettungsschiff »Open Arms« auf See. Italien weigert sich weiter strikt, die Migranten an Land zu lassen. Einige hielten nun die desaströse Lage nicht mehr aus - und sprangen ins Meer.

SPD-Vorsitz

Scholz kandidiert mit Brandenburgerin Geywitz

Olaf Scholz, der derzeitige Bundesfinanzminister, will zusammen mit der Brandenburger Landespolitikerin Klara Geywitz als Tandem für den SPD-Parteivorsitz kandidieren. Sie wollen sich für eine liberale Gesellschaft einsetzen.

Bundesverfassungsgericht

Mietpreisbremse ist verfassungskonform

Vor allem in Großstädten sind explodierende Mieten ein großes Problem. Gerade erst hat die Große Koalition sich deshalb auf eine Verlängerung der Mietpreisbremse geeinigt. Aber ist die überhaupt verfassungsgemäß? Jetzt gibt es eine Entscheidung aus Karlsruhe.

Elizabeta Madjarevic

Kroatische Diplomatin nach rassistischen Kommentaren suspendiert

Elizabeta Madjarevic wurde als Botschaftssekretärin Kroatiiens in Deutschland abberufen. Sie kommentierte Bilder mit den Worten: »Reines und authentisches Europa. Nur weiße Europäer, wie es vor nur 30 Jahren in ganz Europa noch war.«

"Open Arms"

Madrid: Vorgehen von Salvini »Schande für gesamte Menschheit«

Das Rettungsschiff »Open Arms« befindet sich seit Tagen in unmittelbarer Nähe der italienischen Insel Lampedusa, darf die Menschen aber nicht an Land bringen. So will es der italienische Innenminister Salvini. Spanien kritisiert diese Haltung scharf.