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Wissen

Drogenpolitik

O’zapft ist immer

Eigentlich würde dieses Wochenende das Münchner Oktoberfest eröffnet. Doch Corona erspart uns nicht nur Sauf-Selfies der versammelten Voll- und Halbprominenz - sondern macht es auch möglich, einmal nüchtern über Sucht und Drogenpolitik nachzudenken.

Von Lidia Polito und Velten Schäfer
Alkoholsucht

Ein dreckiges Molekül

Lange galt als ausgemacht, dass Alkoholkrankheit auf eine Verknappung des »Glückshormons« Dopamin im Gehirn zurückgeht. Doch in Mannheim geht eine Forschungsgruppe gerade vom Gegenteil aus - mit auf den ersten Blick höchst unorthodoxen Folgerungen.

Von Lidia Polito
Palmyra

Schöne tropische Plage

Südsee und Kokospalmen - das perfekte Idyll. Doch die aus Südostasien stammenden Pflanzen wurden dort erst von den Menschen eingeschleppt. Auf dem Palmyra-Atoll versucht man nun, den Zustand vor 1500 wieder herzustellen.

Von Michael Lenz
Aborigines

Mehr als Jäger und Sammler

Die englischen Eroberer behaupteten immer, Australiens Ureinwohner seien Nomaden gewesen. Doch auf einer Insel im Norden Australiens fanden Forscher alte Bananenfarmen, die schon vor über 2000 Jahren von Indigenen angelegt worden waren.

Von Barbara Barkhausen
GEW

Eilfertig angepasst

Bis heute ist die GEW-Stiftung nach dem ersten Bundeschef der Bildungsgewerkschaft benannt. Eine historische Forschung zu Max Traegers Rolle in der Nazizeit bleibt zwar ambivalent - fördert aber auch potenziell geeignetere Galionsfiguren zu tage.

Von Axel Berger
GEW

Klima des Misstrauens

Auch in den Gewerkschaften gab es in den 1970er Jahren Sanktionen bis hin zum Ausschluss gegen als »verfassungsfeindlich« erkannte Linke. In einer ersten Studie zum Thema hat nun die Bildungsgewerkschaft GEW diese Zeit untersuchen lassen.

Von Alexandra Jaeger
Dr. Schmidt erklärt die Welt

Wie hoch sind die Berge auf dem Mars?

Dieses Jahr starten vier Missionen zum Mars. Dort gibt es auch Berge. Wie misst man die Höhenmeter, wo es doch gar kein Meer und kein Meeresspiegel gibt?

Von Christof Meueler

Extreme Optik

Energiesparendes Bauen, eine Kombination von Optik und Robotik in der Medizin und noch leistungsfähigere Computerchips - darum geht es bei den für den Deutschen Zukunftspreis 2020 nominierten Projekten. Drei Forscherteams stellten am Mittwoch in München ihre Arbeiten vo...

Rinderhaltung

Die Hörner sollen weg

In der Rinderhaltung sind die Hörner der Tiere meist buchstäblich im Weg. Auf engem Raum besteht Verletzungsgefahr. Um das zu vermeiden züchtet man hornlose Rinderrassen. Dabei wird inzwischen auch Gentechnik eingesetzt - mit zum Teil zweifelhafte Ergebnissen.

Von Susanne Aigner

Links auf Deutsch, rechts auf Türkisch

Nach 1990 wurden Türkischstämmige allmählich als Stimmenpotenzial für deutsche Parteien interessant. Eigentlich hätten sie eher zur CDU gepasst, die aber Vorbehalte hatte. Also griff die Linke zu: die Geburt eines schiefen Bündnisses, das bis heute wirkt.

Von Ilkay Çiçek

Die Linke und die Religionen

Die Linke ist im Allgemeinen wohl diejenige Kraft, die der Religion am fernsten steht. Doch stellt sich die Frage nach der Haltung zum Glauben auch in ihrem Lager, zuweilen relativ komplex: Wie viel vom aufgeklärten Spott über den »Aberglauben«, wie viel Kritik an konse...

Corona und soziale Folgen

Welt im Wartestand

Wie wird Covid-19 Europa verändern? Diese Frage hat den Politologen und brillanten Denker Ivan Krastev nicht losgelassen. In seinem Buch spricht Krastev von einer ungleichen Gefahrenverteilung und stellt bestehende Vorhersagen auf den Prüfstand.

Von Irmtraud Gutschke

Agitatorischer Überschwang

Gerhard Hanloser ist ein ausgewiesener Kenner von innerlinken und antilinken Antisemitismusdebatten. Nun hat er einen Band über linken Antisemitismus herausgegeben. Die Beiträge bieten wichtige EinbliInformationen und Denkanstöße, nicht nur für die laufende Debatte.

Von Jens Renner
Dr. Schmidt erklärt die Welt

»Haustier der Molekulargenetiker«

Dr. Steffen Schmidt, Jahrgang 1952, ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Ulrike Wagener fragte ihn nach Fruchtfliegen.

Von Ulrike Wagener
Klimawandel und Landwirtschaft

Neue Äpfel für heiße Zeiten

In Neuseeland wird erstmals ein Apfel angeboten, der dem Klimawandel trotzen soll. Die Obstsorte kann extrem hohe Temperaturen tolerieren. Forscher setzen ihre Hoffnung im Kampf gegen den Klimawandel auf Pflanzen, die unter härtesten Bedingungen gedeihen können.

Von Barbara Barkhausen

Afrika ist frei vom wilden Poliovirus

Nach Jahrzehnten des Kampfes ist der afrikanische Kontinent frei von wildem Polio. Die unabhängige Africa Regional Certification Commission (ARCC) erklärte in dieser Woche, dass in allen 47 Ländern der Afrika-Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Wildtyp des ...

Von Gioia Forster und Arne Bänsch

Knapp vorbeigeflogen

Ein Asteroid von der Größe eines Geländewagens ist so nah an der Erde vorbeigeflogen wie kein anderer aufgezeichneter Himmelskörper seiner Art zuvor. Wie die US-Weltraumbehörde Nasa mitteilte, passierte der Asteroid den südlichen Indischen Ozean am Sonntag in einer Höhe...

Mülleimer Atlantik

Im Atlantik befinden sich einer neuen Studie zufolge Millionen Tonnen Mikroplastik. Allein in den oberen Wasserschichten der ersten 200 Meter seien es näherungsweise 12 bis 21 Millionen Tonnen des Abfalls. Das ergaben Messungen von Forschern des National Oceanography Ce...

Augen wie Insekten

Forscher haben an einem 429 Millionen alten Gliedertierchen erstaunliche Parallelen zu heutigen Insekten entdeckt. Konkret geht es um die Augen eines sogenannten Trilobiten, einer ausgestorbenen Art, die als Fossil 1846 in Tschechien entdeckt wurde. Die interne Struktur...

Bald nur noch vier deutsche Gletscher

Von den bislang noch fünf kleinen Gletschern in den deutschen Alpen werden wegen der Klimaerwärmung bald nur noch vier übrig sein. Der Flächenverlust der Gletscher habe seit der Jahrtausendwende rapide zugenommen, sagte der Münchner Geowissenschaftler Christoph Mayer au...

Honigbienen

Abwehr aus dem Darm

Imker klagen in vielen Länder über große Bienenverluste. Schuld sind neben der Varroa-Milbe und den von ihnen übertragenen Viren auch einige Pestizide. Inzwischen wurden genveränderten Darmbakterien der Bienen getestet, die Milben und Viren stoppen. Unklar ist, ob das Ganze auch in große Bienenvölkern klappt und wie sicher das Verfahren ist.

Von Susanne Aigner
Ludwig-Bölkow-Campus

Mit Algen in die Lüfte

Am Rande der bayrischen Hauptstadt befindet sich der »Ludwig-Bölkow-Campus« der TU München. Dort wird an der Zukunft der Luftfahrt geforscht. Ein Projekt soll nachhaltigen Treibstoff aus Algen liefern.

Von Rudolf Stumberger

Braune Haut und buntes Obst

Die braune Haut bei Menschen und die kräftig gefärbten Früchte haben eines gemein: Sie dienen dem Schutz vor den ultravioletten Strahlen der Sonne. Deren UVB-Anteil ist nämlich kraftvoll genug, um - ob in den Zellen unserer Haut oder denen des Obstes - Radikale zu bilde...

Von Iris Rapoport , Boston und Berlin
Landwirtschaft

Faule Äpfel mit weißer Weste

Die Massentierhaltung in Europa braucht mehr Kraftfutter als hiesige Äcker liefern. Soja aus Brasilien stopft oft die Futterlücke. Zum Schaden des Klimas und der Artenvielfalt, denn wenigstens ein Fünftel davon stammt von illegal gerodeten Urwaldflächen.

Von Norbert Suchanek

Jungmännerseilschaften bei Delfinen

Delfine suchen bereits in ihrer Kindheit Freunde aus, die sie als Erwachsene auf Erfolgskurs bringen. Dies fand eine US-Studie heraus, die die Säugetiere in der Shark Bay in Westaustralien untersuchte. Und: auch bei den Meeressäugern sind es vor allem Jungmänner-Seilschaften. die sich helfen.

Von Barbara Barkhausen