20.Juli 1944. Das Attentat auf Hitler

Semidokumentarischer Fernsehfilm der DDR von Karl Gass aus dem DDR-TV-Archiv. Das Attentat auf Adolf Hitler und der gescheiterte Versuch des Widerstands um Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Der missglückte Anschlag wird durch eine Nachinszenierung erlebbar gemacht. Die Folgen für die Attentäter werden unter anderem durch Ausschnitte aus den Freislerschen Schauprozessen dokumentiert und Historiker analysieren die Motivation der Attentäter sowie anderer oppositioneller Gruppierungen im Dritten Reich.

Revolution am Telefon (2 Teile) - Eine Dokumentation zum 20. Juli 1944

Regie: Karl Gass, Günther Stahnke; Autoren: Karl Gass, Karl Eduard von Schnitzler, Günther Stahnke; Redaktion, Reporter: Karl Gass;  Produktion: Gerhard Abraham; DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF) / Fernsehens der DDR, 1964; Laufzeit: Teil 1: ca. 42 min., Teil 2: ca. 59 min.

Das Attentat auf Hitler

Regie und Autor: Rolf Schnabel; Redaktion: Michael Polster; Produktion: Karlheinz Klatte; DEFA-Studio für Dokumentarfi lme im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF)/ Fernsehens der DDR, 1984; Laufzeit: ca. 43 min.

Produktionsland/-jahr: DDR 1964 / 1984
1 DVD: Laufzeit: 144 Min.; Artikelnr. 49215

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der deutschen Geschichte war ein großer Schwerpunkt der Arbeiten von Karl Gass. Ende der 1970er Jahre wendete sich der Regisseur diesem Thema, den großen politischen Fragen der Zeit, zu. In diesen Filmen, an denen auch Uwe Zeising mitarbeitete, überzeugen neben der Dramaturgie der Fakten die klaren Argumentationen, die auf emotionales Verstehen hin arrangiert sind und nicht propagandistisch überrumpeln sollen. Sie sind materialintensive Filme, die häufig bisher Ungesehenes verwerten und die Zuschauer aufklären wollen.
ZWEI TAGE IM AUGUST - REKONSTRUKTION EINES VERBRECHENS (1982) untersucht minutiös, wie es zum Einsatz der ersten Atombombe kam. RACKETEERS (1984) blickt auf die US-Invasion auf Grenada. AM TAG DANACH. MADE IN GERMANY (1984) zeigt Bilder von den Bombenangriffen auf Berlin im Jahr 1944. Zwei Millionen Zuschauer schauen sich DAS JAHR 1945 (1985) an und machen das Werk zum erfolgreichsten des Jahres. Der Kompilationsfilm erzählt von den letzten 100 Tagen des Zweiten Weltkrieges und wird Dank seiner konventionellen Gliederung, seiner klug montierten Fakten und der Vermeidung von moralisierender Agitation ein Publikumserfolg.

EINE DEUTSCHE KARRIERE. RUCKBLICKE AUF UNSER JAHRHUNDERT (1987) schaut auf den Admiral Karl Dönitz. JEDER KONNTE ES SEHEN (1988) ist ein Film über den Beginn der Judenverfolgung in der NS-Zeit. NATIONALITÄT: DEUTSCH (1990) über einen Lehrer, der drei Systemen treu dient, wird der letzte Film des Regisseurs.
Ines Walk ( www.film-zeit.de )

Preis: 9.99 Euro

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