Stielke, Heinz, fünfzehn…

Literaturverfilmung der DEFA aus dem Jahr 1987 nach Motiven des Romans „Abenteurer wider Willen“ von Wolfgang Kellner

Der Berliner Heinz Stielke ist ein fünfzehnjähriger fanatischer Hitlerjunge und gerade erst Rottenführer geworden, da stellt sich heraus, daß sein im Krieg als Offizier und Held gefallener Vater jüdische Vorfahren hatte. Wegen dieser jüdischen Abstammung wird Heinz vom Gymnasium geworfen, seine ehemaligen Freunde meiden ihn. Heinz will aber noch nicht einsehen, dass er mit seinem Aussehen eine nichtarische Vergangenheit hat und geht den nächsten Tag zu einem sportlichen Wettkampf in die Schule. Dabei kommt es zur endgültigen und nicht gewaltfreien Beendigung der ehemaligen Freundschaften mit seinen Mitschülern. Auf der Flucht vor den Verfolgern findet er Unterschlupf in einer Gartenanlage bei einem Invaliden. Als dessen Laube von einer Bombe getroffen wird, kommt dieser um und Heinz muss weiter fliehen.

Von der Polizei aufgegriffen, schickt man ihn zu seinem Bruder in ein katholisches Waisenhaus in Thüringen. Doch Heinz flieht wieder und ist jetzt auf dem Weg in ein Arbeitsdienstlager. Im Lager angekommen, werden die jungen Menschen für das letzte Kriegsaufgebot ausgebildet, da die Engländer schon in der Nähe sind.Nach einer kurzen Gefangenschaft bei den Engländern kehrt er nach Hause zurück.

Produktionsland: DEFA
Regie: Michael Kann
Darsteller: Marc Lubosch (Heinz Stielke); Heide Kipp; Werner Dissel, Barbara Dittus, Rolf Ludwig, Gert Gütschow, Berthold Schulze u.v.a.
Drehbuch: Manfred Schmidt, Andreas Scheinert

1 DVD

Preis: 12.99 Euro

  • Laufzeit: 99 Minuten
  • Produktionsjahr: 1987
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann teilen Sie ihn doch mit anderen