Die Kraniche ziehen

Sowjetischer Filmklassiker. Remastered Version

Phänomenaler Welterfolg des sowjetischen Kinos. Liebe, Krieg und Schmerz in einer zeitlos gültigen Kinolegende.

Kaum haben sich Weronika und der junge Techniker Boris ineinander verliebt, tritt der Mann 1941 freiwillig der Roten Armee bei und geht bei Kriegsausbruch an die Front. Vergeblich wartet Weronika auf ein Lebenszeichen von ihm. Während eines Bombenangriffs verliert das Mädchen ihre Eltern und ihr Zuhause. Die Familie von Boris nimmt Weronika auf. Mark, Boris’ Bruder, ein Musiker, bemüht sich um Weronika. In einer furchtbaren Bombennacht gibt sich das Mädchen Mark hin und heiratet ihn wenig später. Die Ehe wird jedoch von den Erinnerungen an Boris überschattet, so dass sich Weronika schließlich wieder von ihrem Mann trennt. Bis zum Ende des Krieges glaubt sie fest, dass Boris zurückkommen werde. Als sein Tod zur Gewissheit wird, schenkt sie ihre ganze Liebe einem kleinen Waisenjungen...  

'...Die entfesselte Kamera, die Bildkomposition, die Helldunkelmalerei wirkten in den ausgehenden Fünfziger Jahren revolutionär - auch heute packen die gewagten Kamerafahrten und die expressiven Einstellungen.'
Das Drama erhielt 1958 auf dem Festival von Cannes die Goldene Palme.

Picasso sagte seinerzeit über 'Die Kraniche ziehen': 'Hundert Jahre habe ich nichts Ähnliches gesehen.' Urs Mühlemann, Zoom 1986

Produktionsland: UdSSR
Regie: Michail Kalatosow
Darsteller: Tatjana Samoilowa, Alexej Batalow, Wassili Merkurjew, A. Schworin, S. Charitonowa, K. Nikitin, W. Subkow
Drehbuch: Viktor Rosow

1 DVD

Preis: 12.99 Euro

  • Laufzeit: 91 Minuten
  • Produktionsjahr: 1957
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