Irrlicht und Feuer

Ein Film des Fernsehens der DDR nach dem bedeutenden Ruhr-Roman von Max von der Grün

Jürgen Fohrmann arbeitet als Hauer unter Tage. Im Zuge der Kohlekrise schließt seine Zeche – er verliert die Arbeit.
In dieser Stimmung geht ihm das Wohlstandsdenken seiner Frau auf die Nerven – seine Ehe droht zu zerbrechen. Der entlassene Kohlekumpel bewirbt sich, wird zunächst Hilfsarbeiter, erhält dann jedoch eine Stelle in einem automatisierten Betrieb der Elektroindustrie und glaubt, durch diese „saubere Arbeit“ sozial aufgestiegen zu sein.
Fohrmann merkt schnell, dass das Tragen einen „weißen Kittels“ nur scheinbar besser ist als die beschwerliche Arbeit in der Grube und begreift, dass er sich nicht länger aus den Arbeitskämpfen der Kumpel heraushalten kann.

Nach dem bedeutenden Ruhr-Roman von Max von der Grün (u.a. auch Autor des Kinder-/Jugendbuchs „Vorstadtkrokodile“
Ein großer Schauspieler in einer großen Rolle: Günther Simon als Jürgen Fohrmann

Produktionsland: DDR-TV-Archiv
Regie: Heinz Thiel, Horst E. Brandt
Mit: Günther Simon, Irma Münch, Gerd Ehlers, Lissy Tempelhof, Helga Göring, Fred Ludwig u.v.a.

1 DVD, s/w; FSK: ab 6 Jahren

Preis: 14.99 Euro

  • Laufzeit: ca. 180 Minuten
  • Produktionsjahr: 1966
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