Rolf Herricht – DEFA-Edition

Die schönsten Komödien mit einem der beliebtesten DDR-Komiker. 6 DEFA Spielfilme auf 6 DVDs in einer Box

Musterknaben (1959, Regie: Johannes Knittel, ca. 71 Minuten)

Die beiden Freunde Bassi und Edwin bewohnen gemeinsam ein möbliertes Zimmer und arbeiten im gleichen Betrieb. Gemeinsam kommen diese beiden Musterknaben allmorgendlich zu spät. Sie verlieben sich in zwei Mädchen namens Thea und Susi, Freundinnen, die im selben Haus wohnen. Als die beiden Jungen den Mädchen ihre Aufwartung machen wollen, geraten sie in eine turbulente Hausversammlung. Aus Jux geben Bassi und Edwin sich als die Funktionäre aus, die dort erwartet werden – nicht ahnend, dass sie aus dieser verantwortungsvollen Rolle gar nicht mehr so leicht herauskommen.

Geliebte weiße Maus (1964, Regie: Gottfried Kolditz, ca. 77 Minuten)

Die weiße Maus heißt Fritz und ist Dirigent einer belebten Dresdner Kreuzung. Jeden Morgen fährt Helene mit ihrem Motorroller an ihm vorbei. Er gibt seine Zuneigung durch bevorzugte Grün-Schaltungen zu erkennen. Damit die Beziehung aber in Fahrt kommen kann, muss Helene erst eine Verkehrswidrigkeit begehen – absichtlich. Dann erst wird sie von Fritz eingeladen  – zu einer Verkehrsnachsitzestunde zu zweit. Allerdings mit verwirrenden Folgen. Es dauert noch eine ganze Weile, bis die Ampel für Fritz und Helene auf »Grün« steht.

Der Reserveheld (1965, Regie: Wolfgang Luderer, ca. 76 Minuten)

Leider fallen die Flitterwochen des berühmten Filmschauspielers Ralf Horricht ins Wasser. Denn kurz nach der Eheschließung mit Susanne wird er von zwei Polizisten zwangsvorgeführt, weil er den Einberufungsbefehl zur Reserve versehentlich verbrannt hatte. Der Versuch, sich zu drücken, schlägt fehl. Die anderen Soldaten bewundern und verhätscheln den Star, nur Hauptmann Hottas, genannt Dynamit, nicht. Horricht gerät mächtig mit ihm aneinander. Und als dann auch noch seine junge Frau in der Kaserne auftaucht, um nach ihrem Mann zu schauen, überschlagen sich die ohnehin schon turbulenten Ereignisse.

Hände hoch oder ich schieße (1966, Regie: Hans-Joachim Kasprzik, ca. 76 Minuten)

In der Gangsterkomödie verzweifelt Holms, ein hoch motivierter Volkspolizist an seinem verbrecherlosen idyllischen Dorf namens Wolkenheim, das von allen Städten der DDR die niedrigste Kriminalitätsrate hat. Während er seine Depression von einem Psychiater behandeln lässt, versucht sein guter Freund und Ex-Ganove Pinkas dem gelangweilten Kriminalinspektor mit anderen Mitteln zu helfen. Gemeinsam mit seinen Gaunerfreunden täuscht er den Raub des wertvollen Denkmals vom Marktplatz vor und verschafft Holms endlich den Fall seines Lebens.

Meine Freundin Sybille (1967, Regie: Wolfgang Luderer, ca. 80 Minuten)

Reiseleiter Hurtig muss Hals über Kopf für seinen Freund Hubert eine Schwarzmeerreise übernehmen. Was soll er mit dieser kunterbunten Reisegruppe nur anfangen? Er ist von Hause aus schüchtern und hat noch nie mehr als eine Sprache beherrscht. Nun soll er sich nicht nur in sieben Sprachen, sondern auch noch in Herzensangelegenheiten zurechtfinden. Dabei könnte alles so zauberhaft sein: Batumi, Suchumi, Sotschi – und alles auf einem Luxusdampfer. Es kommt anders: Hurtig wird zusammen mit Sybille und Ronny samt aller Pässe der Reisegruppe aus Versehen an Land zurückgelassen. Nun genießen die drei Land und Leute und kommen sich näher.

Der Baulöwe (1979, Regie: Georgi Kissimov, ca. 87 Minuten)

Der erfolgreiche Unterhaltungskünstler Ralf Keul muss sein Grundstück an der Ostsee bebauen, sonst wird es anderweitig vergeben. Er stürzt sich – unerfahren, aber mutig – in das Abenteuer, ein Haus zu bauen. Was schief gehen kann, misslingt. Ständig am Rande des Nervenzusammenbruchs kämpft er mit den Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung, dem Transport und mit den Handwerkern. Auf halber Strecke geht ihm das Geld aus, und er muss seine Münzsammlung verkaufen. Am Ende, nach all den Strapazen, dem beruflichem Ärger und einer überstandenen Ehekrise, steht das Haus. Frau und Töchter sind begeistert. Und jede Menge Besucher kommen, neugierig auf das neue Heim.

Regie: Johannes Knittel, Georgi Kissimov, Gottfried Kolditz, Wolfgang Luderer, Hans-Joachim Kasprzik
Darsteller: Rolf Herricht, Hartmut Reck, Brigitte Krause, Gudrun Wichert, Karin Schröder, Marianne Wünscher, Gerd Ehlers, Marita Böhme, Gerhard Rachold, Günther Simon, Zdenek Stepanek, Evelyn Cron, Hans-Joachim Preil, Hanns-Michael Schmidt, Evelyn Opoczynski, Eva Maria Hagen, Annekathrin Bürger, Agnes Kraus, Hans Klering

6 DVDs im Schuber; Laufzeit ca. 468 Min.; Farbe und s/w

Preis: 29.99 Euro

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann teilen Sie ihn doch mit anderen

Ähnliche Artikel im nd-Shop: