Husaren in Berlin

Manfred Krug als Husaren-Marschall aus Ungarn

1757, im zweiten Jahr des Siebenjährigen Krieges, hat Gastwirt Augustin für seine Tochter Andrea eine »gute Partie« ausgewählt: einen reichen Kaufmann aus Berlin, den das schöne und eigenwillige Mädchen allerdings nicht heiraten will. Auf dem Weg zu ihm werden sie von ungarischen Husaren unter Marschall Hadik überfallen und gefangen genommen. Andrea verliebt sich in den schneidigen Trompeter Pali und auch ihm gefällt das Mädchen. Die Husaren ziehen weiter nach Berlin und besetzen die spärlich gesicherte Stadt. Es kommt zur Verbrüderung zwischen Husaren und Bevölkerung, angeführt von Pali und Andrea. Berlin ist einen Tag lang besetzt, bevor die Husaren vor dem nahenden preußischen Heer fliehen müssen.

Der Film beruht auf den wahren Begebenheiten um den Berliner Husarenstreich 1757. Zu der historischen Tatsache erfindet der Film Ereignisse um Liebe, fragwürdige Ehrbegriffe und Kriegsgewinnlertum.
Über dieses Ereignis im Siebenjährigen Krieg wurde folgende Anekdote überliefert:
Als ritterliche Geste gegenüber der Kaiserin Maria-Theresia wollte Graf Hadik der Herrscherin ein Souvenir aus der feindlichen Hauptstadt mitbringen. Er verlangte von einer Berliner Manufaktur ein Dutzend kostbarer Damen-Handschuhpaare, die mit dem Berliner Wappen gestempelt waren. Nachdem er sie bekommen hatte, sandte er sie umgehend in einer Holzkassette nach Wien. Die Berliner hatten ihn ausgetrickst – es waren nur linke Handschuhe ...


Produktionsland: DEFA
Regie: Erwin Stranka
Darsteller: Manfred Krug, Evelyn Opoczynski, Istavan Iglodi, Rolf Herricht, Gabor Agardi, Antol Farkas, Herwart Grosse, Norbert Christian

1 DVD (HD-remastered); Farbe

Preis: 12.99 Euro

  • Laufzeit: 93 Minuten
  • Produktionsjahr: 1971
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