Der Kinnhaken

Ein Mauerfilm, für den Manfred Krug das Drehbuch schrieb

Der Tag des 13. August 1961: Die junge Carolin hört im Radio, dass die Grenze zu Westberlin geschlossen ist. Dort hat sie als Bardame gearbeitet und dort will sie wieder hin. Am Übergang trifft sie nur auf den Betriebskampfgruppen-Mann Georg, der sich von ihr angetan zeigt, sie jedoch nicht passieren lässt. Beide treffen sich kurze Zeit wieder. Als Carolin ihm deutlich macht, in den Westen fliehen zu wollen, verspricht er ihr, sie nach Abzug der Kampfgruppen über einen sicheren Pfad in den Westen zu bringen ...

„Der Kinnhaken“ war der einzige Film, bei dem Manfred Krug auch als Drehbuchautor in Erscheinung trat. Er hatte die Idee zum Film und schrieb sich die Hauptrolle auf den Leib.
Im Vergleich zu anderen Mauerfilmen wirkt „Der Kinnhaken“ leichter, weil er oft ungewollt komisch mit dem Thema umgeht. Das liegt nicht zuletzt am Dialogwitz und dem unprätentiösen Spiel von Manfred Krug, der hier begann, was er als Brigadeführer Balla in Frank Beyers „Spur der Steine“ vervollkommnete.

Produktionsland: DEFA
Regie: Heinz Thiel
Darsteller: Manfred Krug, Dietlinde Greiff, Marita Böhme, Jürgen Frohriep, Erik S. Klein, Marga Legal, Gerry Wolf u.v.a.

1 DVD; s/w

Preis: 12.99 Euro

  • Laufzeit: ca. 79 Minuten
  • Produktionsjahr: 1962
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