A Billion Dollars For The USSR

US Militärhilfen für die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieges

Im Herbst 1941 hatten die deutschen Truppen die Rote Armee mit 5 Millionen Solden in einem Blitzkrieg aufgerieben. Der Weg nach Moskau war für Hitlers Armee frei.
Stalin wendete sich an den amerikanischen Präsidenten Roosevelt. Dieser schließt mit seinem kommunistischen Gegner den größten Leih- und Pachtvertrag der Geschichte und lieferte unvorstellbare Mengen an Kriegsgerät über spektakuläre Routen unter enormen Verlusten. Russland zahlt bis heute den Vertrag zurück, während der gleichartige Vertrag mit Großbritannien von den USA ausgebucht wurde.

Diese spannende Dokumentation mit unveröffentlichten Fakten, Zahlen und Ereignissen wurde vom Russischen Fernsehen gedreht.

Produktionsland: Russland
1 DVD; deutsche Sprachfassung und russische Originalfassung

Hintergrund

Das faschistische Deutschland hatte zu Beginn des Zweiten Weltkrieges die Ressourcen seiner Verbündeten und der okkupierten europäischen Länder zu seiner Verfügung und besaß daher bedeutende wirtschaftliche Vorteile. Die wichtigsten Produktionskapazitäten der sowjetischen Wirtschaft aber lagen im westlichen Teil Russlands, hauptsächlich an der Linie Leningrad - Moskau - Tula - Brjansk - Charkow - Dnepropetrowsk. Gerade deshalb kam es so, dass über 80 Prozent der Betriebe der Verteidigungsindustrie, darunter 94 Prozent des Flugzeugbaus, sehr bald in die Zone der Kampfhandlungen oder die frontnahen Gebiete gerieten. Die Lage in der Verteidigungsindustrie der UdSSR war in den ersten Kriegsmonaten sehr schwer.

Mit dem Kriegsbeginn mobilisierte die Sowjetunion alle Lebensbereiche des Landes.
Eine groß angelegte Evakuierung von Industriebetrieben ostwärts - in das Wolgagebiet, das Uralgebiet und nach Sibirien - setzte ein. 1941/42 wurden über 2 000 Industriebetriebe in den Osten verlegt. Die Belegschaften mussten unglaubliche Schwierigkeiten überwinden. Viele Arbeiter waren schon in die Armee einberufen oder meldeten sich freiwillig zum Kampf. Deshalb lastete die Arbeit im Hinterland auf den Schultern der Frauen, Halbwüchsigen und alten Leute.
"Alles für die Front, alles für den Sieg!": So lautete die Hauptparole jener Zeit. Viele Menschen spendeten Geld und Kostbarkeiten für den Verteidigungsfonds, spendeten auch Blut und beteiligten sich am Luftschutz. Millionen Frauen wurden zum Ausheben von Schützen-, Panzergräben und zur Anlegung anderer Verteidigungsanlagen herangezogen.

Preis: 16.95 Euro

  • Laufzeit: ca. 39 Minuten
  • Produktionsjahr: 2016
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