Die dritte Frau

Eine Liebesgeschichte des Fernsehens der DDR aus der Zeit der Bodenreform

Nach Ende des zweiten Weltkriegs erhält der bis dahin mittellose Fritz Plessow (Jürgen Reuter) acht Hektar Land und einen Neubauernhof zugesprochen; Grundlage dafür ist die vollzogene Bodenreform. Fritz ist verheiratet und hat zwei Söhne, und er hat den festen Willen, allen Leuten zu zeigen, was in ihm steckt und was man mit eigenem Grund und Boden erreichen kann. Geblieben ist die Feindschaft gegenüber dem reichen Altbauern vom Dolgenbrodthof, der seinen damaligen Knecht Fritz vom Hofe verwies, als sich andeutete, dass sich zwischen ihm und dessen Tochter Hella (Barbara Schnitzler) eine Liebesbeziehung anbahnte. Jetzt, in der neuen Zeit, findet die Liebe von damals wieder neue Nahrung. Diese Gefühle sind leidenschaftlich, aber auch unbarmherzig: zwei Ehen werden durch die Verbindung zwischen Fritz und Hella zerstört, und alte Freundschaften gehen auseinander. Das ist der Preis, den beide bezahlen müssen.
Jahre sind ins Land gegangen. Die Liebe zwischen Fritz und Hella steht vor einer großen Bewährungsprobe: Fritz soll den Dolgenbrodt-Hof übernehmen, ansonsten würde sich Hella von ihm trennen. Damit aber nicht genug: Hella wehrt sich vehement gegen die Kollektivierung im Dorf; aber Fritz ist der Meinung, dass weder sie noch ihr Vater diese Entwicklung aufhalten können. Schließlich verlässt ihn sein Sohn, und Fritz steht alleine da.
Als eine Fremde namens Else (Renate Reinicke) ins Dorf kommt, bewundert Fritz deren Kraft und Enthusiasmus, mit dem sie ihr Leben neu beginnt. Die beiden kommen sich näher und heiraten.

Produktionsland: DDR-TV-Archiv
Regie: Michael Knof
Darsteller: Plessow (Jürgen Reuter), Hella (Barbara Schnitzler), Else (Renate Reinecke), Dolgenbrodt (Heinrich Schmidt);  Edgar Külow,  Ulrich Mühe u.v.a.

1 DVD; Farbe; FSK: o.A.

Preis: 15.99 Euro

  • Laufzeit: ca. 167 Minuten
  • Produktionsjahr: 1985
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