Lang lebe die Königin

Ein niederländischer Kinderfilm aus dem Jahr 1995 von Esmeé Lammers

Der Film war Eröffnungsfilm beim Cinekidfestival und gewann 1996 ein „Gouden Kalf“ als bester langer Spielfilm.

Die achtjährige Sara lebt in einer kleinen Stadt in den Niederlanden bei ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrem Opa. Von ihrem Vater weiß sie nur, dass er in Südafrika lebt. Mehr will ihre Mutter ihr erst erzählen, wenn Sara 16 ist. In der Schule steht sie so schlecht, dass ihre Versetzung gefährdet ist, da sie während des Unterrichts lieber träumend aus dem Fenster sieht. Ihr Klassenlehrer vereinbart darum mit ihrer Mutter Nachhilfeunterricht.
Von ihrem Taschengeld kauft Sara im Laden des Vaters ihres Schulfreundes Victor ein besonderes Schachspiel. Victor bringt ihr das Schachspiel bei, indem er ihr die Geschichte vorliest, wie die weiße Königin das Schachspiel erfindet, um den weißen König vom Kriegführen abzuhalten. Diese Geschichte regt Saras Fantasie an, so dass sie Teil des Geschehens im Reich der weißen Königin wird und auch sonst mit den Schachfiguren kommuniziert. Aufgrund einer Verabredung mit der weißen Königin zum ersten Probespiel flüchtet Sara aus dem Nachhilfeunterricht. In diesem Probespiel leitet Sara erfolgreich die schwarzen Spielfiguren und gewinnt so gegen den weißen König.
Im Simultanschachturnier gegen ihren Klassenlehrer gewinnt sie mit Unterstützung der weißen Königin als einzige aus ihrer Klasse. Durch diesen Sieg kann sie an einem Turnier gegen den Großmeister Bob Hooke aus Südafrika teilnehmen, von dem sie vermutet, dass er ihr Vater ist …

Produktionsland: Niederlande
Romanvorlage und Regie: Esmé Lammers
Darsteller: Tiba Tossijn in der Hauptrolle als Sara und Monique van de Ven als die weiße Königin aus dem Schachspiel; René Nijman (Victor); Rudolf Lucieer (Lehrer) u.v.a.

1 DVD (Digital restauriert in Bild und Ton); Farbe; Sprache: Deutsch/Niederländisch; FSK: o.A.; Label: Studio Hamburg

Preis: 14.99 Euro

  • Laufzeit: ca. 115 Minuten
  • Produktionsjahr: 1995
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