Jeder stirbt für sich allein

Ein dreiteiliger Film des Deutschen Fernsehfunks nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada

Hans Fallada (1893-1947) schrieb diesen Roman im Jahre 1946. Das Werk basiert auf einem authentischen Fall aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Johannes R. Becher hatte Fallada die entsprechenden Prozessakten zur Verfügung gestellt.

Berlin 1940, Jablonskistraße 55. Die Hausgemeinschaft bildet einen Querschnitt der Bevölkerung jener Tage: Ein Blockwart, eine versteckte Jüdin, ein Ex-Richter, ein Denunziant, ein Kleinkrimineller, ein Hitlerjunge, eine Briefträgerin und das Arbeiterehepaar Quangel. Angst ist das bestimmende Gefühl dieser Zeit. Von einem Schicksalsschlag getroffen, beschließen die Quangels, etwas zu tun. Auf der Suche nach Gerechtigkeit kämpfen sie mit klaren Botschaften auf schlichten Postkarten gegen Adolf Hitler.

Produktionsland: DDR-TV-Archiv
Regie: Hans-Joachim Kasprzik
Darsteller:  Erwin Geschonneck (Otto Quangel),  Elsa Grube-Deister (Anna Quangel),  Wolfgang Kieling,  Fred Düren,  Fred Delmare,  Helga Göring u.v.a.

2 DVDs; 3 Teile; s/w; FSK: ab 12 Jahren; Studio Hamburg

Siehe auch:

Hans Fallada - Jeder stirbt für sich allein (BRD-Verfilmung von 1976)

Preis: 19.99 Euro

  • Laufzeit: ca. 308 Minuten
  • Produktionsjahr: 1970
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