Artikel zum Schlagwort »DDR«

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Den Choke ziehen und dann los ...

Ein Buch über Gemeindeschwestern in der DDR: Schmerzen lindern, Unglückliche trösten, Kampfhähne trennen

Silvia Ottow

Kein Friede in Schönberg

Gegner des gewählten LINKE-Bürgermeisters: Ex-Grenzkommandeur durfte nicht antreten

Velten Schäfer

Souveräne Frauenkraft

Die Schauspielerin Walfriede Schmitt über die Gründung des Unabhängigen Frauenverbandes und Emanzipation in der DDR

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Schulden hemmen Abriss

Kommunale Vermieter: DDR-Verbindlichkeiten müssen entfallen

Hendrik Lasch, Leipzig
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Selbstbewusste Rückschau

Vermächtnis DDR – ein kritischer und selbstkritischer Rückblick

Norbert Podwin
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Weltmeistermacher

Radsportlegende Wolfram Lindner gestorben

Jirka Grahl
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Hermann Kant: Deutsche und ein Tisch

Hermann Kant hat einen neuen Roman geschrieben: »Kennung«. Er beginnt damit, dass bei dem »aufstrebenden Kritiker« Linus Cord ein Genosse mit Klappkarte erscheint, um sich nach der Nummer von Cords Wehrmachts-Erkennungsmarke zu erkundigen. »Ein zur Groteske getriebenes Spiel um Einfluss, Beschränktheit und Arroganz eines Machtapparats«, nennt der Aufbau-Verlag das Buch, das noch im Februar ausgeliefert werden soll. Der ganze Roman Kennung, dem dieser gemütliche Ausschnitt entnommen wurde, handelt von drei Tagen im noch mauerlosen Berlin und von einer bösen Möglichkeit. Zwar liebt der Autor es lieblicher, doch zwang sich ihm die arge Erfindung auf. Wenn die Zeiten danach wären und Zeit dazu bliebe – beides sei wohl nicht zu viel verlangt – wolle er gern erbaulich sein. Sagt er und grüßt vom festen Standpunkt her, wen immer es betrifft.

Rückzug ins Schleusenhäuschen

Im Februar 1990 saß Rolf Henrich am Runden Tisch und galt als politisches Schwergewicht mit Zukunft. Doch es kam alles ganz anders

Roland Heine