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100 Jahre Novemberrevolution

Im November vor 100 Jahren zerbrach die Monarchie, weil die Deutschen es leid waren, weiter Krieg zu führen und zu hungern. Nach russischem Beispiel entstanden Arbeiter- und Soldatenräte. Und während die einen die sozialistische Republik Deutschland gründen wollten, kanalisierten die anderen den revolutionären Furor und gründeten zu Weimar einen bürgerlich-demokratischen Staat. So blieb die Weltrevolution aus, auf die die Russen gesetzt hatten. Umstände und Konsequenzen dieser halben oder doch ganzen Revolution haben Konsequenzen für die folgende deutsche Geschichte, Auswirkungen bis zur Gegenwart.

Referent: Dr. Stefan Bollinger (zum Thema erschienen jüngst von ihm: "November '18. Als die Revolution nach Deutschland kam" (Edition Ost, Berlin 2018) sowie "Vom Schicksal der 'wunderlichsten aller Revolutionen'. Frieden! Demokratie! Sozialismus!? – Die zwiespältigen Resultate einer deutschen Revolution", in: Z- Zeitschrift marxistische Erneuerung. H. 115 (2018), S. 8-21)
Moderation: Helga Labs

Infos zum Termin
30. Oktober 2018, 10:00 bis 12:00 Uhr
Karl-Liebknecht-Haus
Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin
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