„Neutral" berichten - Warum wir Journalist*innen auf absurdes Theater von Rechtspopulisten reinfallen

Qualitätsjournalismus bedeutet für viele immer noch: objektiv zu berichten, ohne zu werten. Doch seit immer mehr Rechtspopulisten politisch relevant werden, müssen wir unser Grundverständnis von gutem Journalismus vielleicht überdenken. Darf man es unkommentiert wiedergeben, wenn Politiker offensichtlich lügen oder menschenfeindliche Äußerungen machen? Soll man ein Pro und Contra zu populistischen Fragen veröffentlichen?

"Die klassisch-journalistische Trennung von Berichterstattung und Meinung in Zeiten des autoritären Backlash funktioniert nicht mehr“, schrieb der Journalist und Autor Sascha Lobo kürzlich. Wie aber geht guter Journalismus heutzutage dann?

Darüber wollen wir beim nächsten Salon-Abend der Neuen deutschen Medienmacher*innen diskutieren.

Gast: Sascha Lobo
Moderation: Ferda Ataman

Anmeldung: https://www.facebook.com/events/219698285566200/

Infos zum Termin
26. September 2018 , 19:00 Uhr
Club der polnischen Versager
Ackerstraße 168, Berlin
Der Termin wurde eingestellt von der Redaktion neues deutschland
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