Leipzig im Herbst (DEFA-Dokumentarfilm 1989, s/w, 55 min)

Eine Veranstaltung innerhalb der 8. Wolfener Filmtage: 30 Jahre Herbst 1989 – Von Mauerbau bis Mauerfall im DEFA-Film

Regie: Andreas Voigt und Gerd Kroske; Kamera: Sebastian Richter

„Leipzig im Herbst“ entstand in der Zeit vom 16. Oktober bis zum 7. November 1989 auf den Straßen Leipzigs. Ausgehend von den Massendemonstrationen der Bevölkerung zeichnet er in einer Vielzahl von Begegnungen ein Bild vom Denken und Fühlen in jener Anfangsphase des gesellschaftlichen Umbruchs. In Gesprächen äußern sich Demonstranten, Arbeiter, Vertreter des Neuen Forum, Theologen, Volkspolizisten und ihre Vorgesetzten, Straßenfeger, Häftlinge und Staatsfunktionäre zu den Vorgängen in jenen Tagen. In diesem Zusammenhang werden auch die gewalttätigen Übergriffe der Sicherheitskräfte, insbesondere der Leipziger Polizei, rekonstruiert. Der Film dokumentiert essenzielle Momente des Verfalls der DDR und zeigt Menschen, die getragen werden von der Euphorie des Um-bruchs. Der Film lässt jedoch auch die andere Seite zu Wort kommen: Politiker oder Polizisten etwa, die die Ereignisse unterschiedlich beurteilen, zum Teil aber auch offen Missstände eingestehen. Der Film hält den Anfang vom Ende der Deutschen Demokratischen Republik fest.

Gesprächspartner: Andreas Voigt

Eintritt: 8 €
Dauerkarte für alle Veranstaltungen: 25 €
Bitte Karten vorbestellen unter Tel.: 03494/636446 oder filmwoche@ifm-wolfen.de

Infos zum Termin
27. Oktober 2019 , 18:30 Uhr
Industrie- und Filmmuseum Wolfen / Chemiepark, Areal A
Bunsenstr. 4, 06766 Wolfen
Der Termin wurde eingestellt von der Redaktion neues deutschland
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