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50 Jahre Stonewall

Lange Zeit dachten queere Menschen, dass sie auf politischem und rechtlichem Weg Gleichstellung erlangen, gar an der Norm der Heterosexualität rütteln können. In Deutschland wurde die Ehe geöffnet und ein dritter Geschlechtseintrag mit „divers“ geschaffen. Auch international tat sich viel. Gay Prides wuchsen enorm an und gleichgeschlechtliche Partnerschaften wurden rechtlich gestärkt.
Die Menschenrechtsituation von trans- und intergeschlechtlichen Menschen ist jedoch zumeist unverändert schlecht. Zeitgleich setzte ein aggressiver Kapitalismus ein Ego-Denken durch und Homo- sowie Trans*feindlichkeit erstarken. Der globale Rechtsruck hat die queere Community zum Feind erklärt. Zudem kracht es intern gewaltig. So verteidigen schwule Männer ihre Pfründe. Eine Israel/Palästina-Debatte spaltet und es fehlen Perspektiven.
Mit dieser ersten Veranstaltung des AK queer der Hellen Panke wollen wir 50 Jahre nach Stonewall über den Stand der Bewegung sprechen und auch an den Traum einer anderen möglichen Welt erinnern.

Wir diskutieren mit Julia Ehrt (ILGA World) und Johannes Kram (Nollendorfblog).
Es moderieren Jana Hoffmann und Bodo Niendel (beide AK queer bei der Hellen Panke e. V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin).

Infos zum Termin
24. Oktober 2019, 20:00 bis 22:00 Uhr
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Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin
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