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Podiumsgespräch: "Seenotrettung – was kommt danach? Über Verteilmechanismen der EU"

Im Rahmen der Ausstellung “Kein Land in Sicht für die Seenotrettung” der Tageszeitung Neues Deutschland, veranstaltet vom Abgeordnetenbüro INTERIM und der RLS Sachsen.

Mit Clara Anne Bünger (Equal Rights Beyond Borders), Aktivist*innen der MISSION LIFELINE; Moderation: Sebastian Baehr (Journalist, Neues Deutschland)

Seit Juni 2018 irrten wiederholt Seenotrettungsschiffe wegen der Weigerung Italiens und Maltas Gerettete aufzunehmen tagelang auf dem Mittelmeer umher. Nur die Zusage anderer EU-Staaten die Zuständigkeit für die Asylverfahren der Schutzsuchenden zu übernehmen, half.

Die EU verfolgt derzeit eine Kombination aus „Hotspot Approach“ und „Relocation Ansatz“, was in der Praxis seit dem Inkrafttreten des EU-Türkei Deals in Griechenland beobachtet werden kann. In der Veranstaltung wird auf das inhaltliche Konzept der EU eingegangen und die Beteiligung europäischer Agenturen wie Frontex und des Europäischen Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO) aber auch des Verfassungsschutzes, der Sicherheitsüberprüfungen vornimmt, betrachtet.

Aktueller Text von Clara Anne Bünger zum Thema: “Erst Haft, dann „Cherry-Picking“? Der EU-Verteilmechanismus nach Seenotrettung”

Infos zum Termin
08. Oktober 2019 , 19:00 Uhr
interim by linxxnet
Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig
Der Termin wurde eingestellt von der Redaktion neues deutschland
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