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Genozid an Roma in der Ukraine 1941-1944: Ausstellung, Infoveranstaltung

Während des Zweiten Weltkrieges haben die deutschen Besatzer in der Ukraine über 12.000 Rom*nija ermordet. Doch im Gedächtnis von Deutschen wie Ukrainer*innen ist dieser Völkermord kaum verankert.
Im Jahr 2018 hat ein deutsch-ukrainisches Projekt Dutzende von Zeitzeug*innen in der Ukraine getroffen. Die Überlebenden sprachen über die erlittene Verfolgung, aber auch über Widerstand, sie berichteten von Kollaboration, aber auch von Solidarität.
Die Ausstellung gibt die zentralen Aussagen von Zeitzeug*innen wieder, ergänzt durch Informationen zum Verlauf des Genozids, zur (verzögerten) Aufarbeitung, aber auch zur heutigen Situation der Rom*nja in der Ukraine und in Deutschland.

Ausstellung 28. 1. – 27. 2.
Vernissage mit Vorträgen am 28. 1.:
Mikhail Tyaglyy (Ukrainisches Zentrum für Holocaustforschung, Kiew)
Romani Phen, Sonja Kosche, Anja Reuss (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma).
Infos zum Termin
28. Januar 2020, 18:30 bis 27. Februar 2020, 12:00 Uhr
Haus der Demokratie
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
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