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Portbou 1940. Die letzten Tage von Walter Benjamin

Eine fotografische Spurensuche von Bernhard Schurian

Ausstellung in der junge Welt-Ladengalerie vom 1. September bis 29. September 2020

Vernissage am 1. September 2020, 19 Uhr
Eröffnung: Andreas Wessel
Es spricht: Bernhard Schurian

Finissage am 29. September 2020, 19 Uhr
Es spricht: Arnold Schölzel

Vor 80 Jahren, am 26. September 1940, starb der jüdisch-marxistische Philosoph Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nazis im spanischen Grenzort Portbou. Die Todesursache ist bis heute ungeklärt, wahrscheinlich wählte er den Freitod.

Anlässlich der Entstehung des Gedenkortes »Passagen« in Portbou, das Anfang der 1990er Jahre vom israelischen Künstler Dani Karavan geschaffen und – nach langen Debatten – von zwölf deutschen Bundesländern finanziert wurde, entstanden die hier gezeigten Arbeiten des Fotografen Bernhard Schurian.


Der Fotograf
Bernhard Schurian wurde 1962 geboren und verbrachte seine Kindheit in Kamerun. Nach der Ausbildung an der Fotoschule München (Bayerische Staatslehranstalt für Photographie) 1986 arbeitete er als Fotojournalist und war Mitgründer der Fotoagentur »argum«. Von 1990 bis 1994 lebte und arbeitete er in Barcelona, seit 1994 in Berlin. 2007/08 absolvierte er Master Studies bei Stephen Shore am Bard College (NY, USA) und ist seit 2015 Fotografenmeister. Seit 2012 arbeitet er am Museum für Naturkunde Berlin. Neben zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen hatte er Personalausstellungen in Dachau (2014), Berlin (2018 [siehe jW vom 9.5.2018]) und Leipzig (2019).
Infos zum Termin
01. September 2020, 19:00 bis 29. September 2020, 22:00 Uhr
jW-Ladengalerie
Torstr. 6, 10119 Berlin
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