Die Ermittlungen zu den Verbrechen der NSU-Bande sollten zügig erfolgen. Doch nun sind schon über drei Monate ohne Durchbruch vergangen.
Seit Monaten herrscht regelmäßig Belagerungszustand vor dem ehemaligen Hotel »Sport«: Roma im tschechischen Varnsdorf verbarrikadieren sich in dem Gebäude, draußen marschieren die Ultrarechten auf. Angst haben die Belagerten auch vor Hasstouristen aus dem Ausland - den Neonazis aus Deutschland.
Trotz des vorläufigen Endes des Streiks am Frankfurter Flughafen könnte es heute noch zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen.
Im Literaturforum im Brecht-Haus drängten sich am Dienstagabend sehr viel mehr Menschen, als für gewöhnlich hineinpassen. Als der Hauptraum voll war, wichen die unbeirrt weiter Hineinströmenden auf die Empore und in die bestuhlte Garderobe aus. Statt der hier sonst durchschnittlich dreißig Lesungsgäste waren zur Premiere von Barbara Kirchners und Dietmar Daths neuem Buch »Der Implex ...
Presse und Politik, die beiden Pole verbindet ein enormes Spannungsverhältnis - und dies natürlich nicht erst seit dem skandalträchtigen Anruf des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff auf der Mailbox des »Bild«-Chefredakteurs Kai Diekmann. Aber presserechtliche Konflikte um gedruckte Meinungen sowie versuchte Einflussnahmen sind nicht nur ein Problem der »großen« Politik, es gibt solche Auseinandersetzungen auch auf lokaler Ebene ...
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft geht zurück in die Zukunft: In seiner zweiten Amtszeit soll Svetislav Pesic die Korbjäger nach der verpassten Olympiaqualifikation zu neuen Erfolgen führen. Unter der Regie des 62-Jährigen hatte der Deutsche Basketball Bund (DBB) mit dem EM-Titel 1993 den größten Erfolg der Verbandsgeschichte gefeiert ...
Dieser in Berlin lebende Russe ist ein Träumer. Victor Kossakovsky. Aber einer mit kühlem Blick. Das erinnert an Jules Vernes, der sich eine Reise zum Mittelpunkt der Erde ausmalte - und dabei immer die märchenhaften Seite mit der des Wissenschaftlers verband. In »Vivan las antipodas« gehen wir auf eine sehr reale filmische Expedition, die jedoch immer mit der doppelten Perspektive spielt ...
Er ist 1982 geboren, in gutem Hause, veröffentlichte mit siebzehn den Roman »Crazy«, der eine Auflage von über einer Million erreichte. Seither noch weitere Bücher. Doch er ist sich nicht einmal sicher, ob er bereits ein »Schriftsteller« sei. Benjamin Lebert schaut uns vom Umschlag seines neuen Buches mit weit geöffneten Augen und mit Stirnfalten an ...
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