Nach Ansicht des höchsten Gerichts der Vereinten Nationen hätte Italien keine Klagen von Opfern von Naziverbrechen zulassen dürfen. Damit muss Deutschland keine weiteren Entschädigungen leisten. Menschenrechtler und Opferanwälte kritisieren diese Grundsatzentscheidung als Rückschritt im Völkerrecht.
Am Montag wird sich die Enquete Kommission des Bundestages zu Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität der wichtigen Frage widmen, wie sich der Konsum von Ressourcen reduzieren und von der Wirtschaftsleistung abkoppeln lässt. Schon in der Bundesregierung gehen die Positionen auseinander: Das Wirtschaftsministerium unterstützt die vor wenigen Tagen von BDI, Daimler, ThyssenKrupp und anderen Konzernen gegründete »Allianz für Rohstoffsicherung« ...
Die Kanzlerin wirbt um Investoren aus dem Reich der Mitte, während die Bundesbürger sich mehrheitlich wünschen, dass die Chinesen dem deutschen Markt fernbleiben mögen. Dabei haben sie hier längst Fuß gefasst.
Mit rund 350 Vertretern aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft aus über 60 Staaten begann am Freitag die 48. Münchner Sicherheitskonferenz. Zur Gegenveranstaltung treffen sich Kriegsgegner auf einer Friedenskonferenz, die gestern Abend zu einem Forum geladen hatte. Auf der heutigen Protestkundgebung werden 5000 Menschen erwartet.
Die Gewalt in Ägypten findet kein Ende. Am Freitagmorgen kam es in Kairo in der Nähe des Innenministeriums zu blutigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dort und bei anderen Protestaktionen gab es Todesopfer.
Eine Betriebsbesichtigung und Gespräche mit Betriebsräten und Gewerkschaftern in Braunschweig standen am Donnerstag auf dem Besuchsprogramm von drei Aktivisten der jüngsten sozialen Massenproteste im südamerikanischen Chile.
nd: Schirme für Banken sind politisch sehr in Mode. Was hätten Menschen mit Behinderungen gerne für einen?Nowak: Einen, unter den auch sie passen. Sie wollen nicht, dass Geld für Banken ausgegeben wird, während Menschen mit und ohne Behinderungen im Regen stehen. Deshalb rufen der Berliner Behindertenverband und andere für den 27 ...
Helmut Dietl ist verärgert - über die Medien natürlich! Gerade um deren Charakterlosigkeit ging es in »Zettl«, Dietls Ausflug in die Berliner Gesellschaft. Dort, an der Wurzel des Übels, wollte er mittels Komödie den Tiefstand an Kultur einer dekadenten politischen Klasse bloßstellen.
Wenn Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga einen Freistoß zugesprochen bekommt, kommt es schon mal vor, dass zwei Fußballer die Ausführung mit dem bekannten Schere-Stein-Papier-Spiel unter sich ausmachen. Mike Hanke und Marco Reus stehen damit exemplarisch für die neue Gladbacher Leichtigkeit.
Der demokratische Aufbruch in der arabischen Welt erreichte im März 2011 auch Syrien. Seitdem demonstrieren an allen Orten junge Aktivisten, Menschenrechtler und Oppositionelle für Demokratie und Menschenrechte. Obwohl das syrische Regime - anders als in Tunesien und Ägypten - blutig zurückschlägt, lässt sich die syrische Protestbewegung nicht entmutigen: Am vergangenen Wochenende gab es an 600 Orten Demonstrationen. Unterstützung erhalten die Organisatoren der Proteste auch aus Deutschland.
Sinkender Treibhausgasausstoß bei wachsender Wirtschaft? Ein Mythos, wie eine Studie der Unternehmensberatung »Pricewaterhousecoopers« belegt. 2010 stiegen die Kohlendioxid-Emissionen sogar weltweit schneller als das globale Bruttoinlandsprodukt.
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