Das Wort »Großoffensive« taucht in den Meldungen über Angriffe der NATO-Truppen in Südafghanistan immer seltener auf. Kein Wunder, könnte man meinen, wurde sie doch schon Ende Februar für »fast beendet« erklärt. Doch es wird weiter gekämpft. Nur von großen Erfolgen ist nicht mehr die Rede. Zuletzt zeigte sich NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Anfang März zufrieden mit dem Verlauf. Und so ... Mehr ...
Es gibt 12 000 katholische Kirchen in Deutschland, aber weit mehr Orte, an denen sich sündigen lässt. Deshalb ist die katholische Einrichtung »Kirche in Not« – sie nennt sich »weltweites Hilfswerk päpstlichen Rechts« – bereits vor geraumer Zeit auf die Idee gekommen, sich einen mobilen Beichtstuhl anzuschaffen. Auf einer Website, keiner katholischen, kann man zu solcher Gerätschaft den... Mehr ...
Der Finanzkapitalismus macht's möglich: Fehlgeschlagene Wetten auf den Kursverlauf von VW-Aktien führen letztlich zu einem Großdeal im Pharmabereich. Der schwäbische Firmenpatriarch Adolf Merckle hinterließ nach seinen Zockereien Schulden in Milliardenhöhe. Nach seinem Selbstmord mussten die Erben das Firmenimperium retten, was jetzt durch den Verkauf des Pharmaunternehmens Ratiopharm gelungen ist... Mehr ...
E s wurde nicht der Millionenmarsch, den Thailands Opposition der »Rothemden« ankündigt hatte. Doch sie verwandelten am Wochenende Bangkoks historisches Zentrum in ein rotes Meer, dem bald weitere Stadtteile folgen sollen, wenn die Regierung nicht einlenkt. Gestern Mittag lief ein Ultimatum ab, das um 24 Stunden verlängert wurde: Die Anhänger des 2006 gestürzten Premiers Thaksin Shinawatra fordern... Mehr ...
Es debattieren Cornelia Barth und Steffen Bockhahn Mehr ...
Handelt es sich bei den Begriffen Sozialismus und Zukunft nicht um Unvereinbares? Hat nicht die bisherige Geschichte des Sozialismus bewiesen, dass er keine Zukunft hat, nachdem die sozialistischen Staaten Osteuropas zusammengebrochen sind? Auch die noch existierenden wie China und die südostasiatischen Staaten sind gezwungen, dem Kapitalismus immer mehr Raum zu geben. Und solche, die das nicht tu... Mehr ...
Die Wiederkehr des Sonnenscheins und annehmbarer Temperaturen mag ja ganz nett sein. Was aber ist mit den Gefahren des Frühlings? Nicht ein »echter«(!) Panzer – wie ihn die bösen NDR-TV-Satiriker von Extra 3 gestern über die Straßen der Hauptstadt kutschierten (Foto: dpa/Stache) – ist dabei das größte anzunehmende Übel. Hier ging es ja nur um weitere Rüstungsexporte. Vielmehr sind es d... Mehr ...
Wie sehr ist einem hierzulande zuletzt die Lust am Fußball vergangen: Wettbetrugsvorwürfe, Skandale um Schiedsrichter, Schmierentheater beim DFB, Randale bei Ligaspielen. Wie wohltuend war da die Champions-League-Partie der Stuttgarter in Barcelona – wenn auch nur mit deutscher Nebenrolle. Wie schön kann Fußball sein, wenn man den Barça-Spielern um ihren Magier Messi zuschauen und die pure S... Mehr ...
Wie soll sich für die Arbeitenden in den letzten beiden Jahrzehnten Arbeit gelohnt haben, wenn ihre Produktivität (Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde) im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, in Banken und Versicherungen um 35 Prozent gestiegen ist, die Reallöhne aber im gleichen Zeitraum um 7 Prozent gesunken sind? Will man die Wahrheit über den Lohn der Arbeit erfahren, muss man sich an d... Mehr ...
Geld allein macht nicht unglücklich, leider ist es nach der Finanzkrise ein bisschen seltener geworden. Sogar Milliardäre klagen, und beim Prekariat war schon vorher wenig zu holen. Unser einschlägiger Wortschatz dagegen vergrößert sich. Geld war unter Namen wie Kohle, Asche oder Knete schon immer hoch willkommen, und nun hat auch noch der Bimbes seinen Triumphzug durch die deutschen Konten angetr... Mehr ...
Re: Man kann wohl nur einseitige Berichterstattung erwarten,
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