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Übersicht: Reise

  • 26.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Parteibeschluss: Haare ab!

    Runter mit der Pracht

    Ja, so war das in den sechziger und siebziger Jahren bei uns: Auch viele Männer trugen lange Haare. Das war modern und zugleich auch Ausdruck einer gesellschaftlichen Haltung. Wir waren APO. Und ich gehörte dazu. Schulterlang waren meine Haare, blond, lockig und immer wieder wurde mir auch mal zugeflüstert: Das steht Dir gut. Dann kam 1970. Ich feierte noch meinen 30. Geburtstag bei uns zuhau... Mehr ...

  • 26.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Reise zum steinreichen Nabel Deutschlands

    Wer gern wandert, hat im Fichtelgebirge die Qual der Wahl.
    Von Heidi Diehl

    Keine Ahnung, ob sich irgendwo in den Wäldern zwischen Ochsenkopf und Schneeberg Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Sicher aber ist, dass man dort - ein wenig Glück vorausgesetzt - Luchs, Auerhahn oder andere seltene Tiere antreffen kann. Das Fichtelgebirge - grob gesagt, die Region zwischen Hof und Bayreuth - kann man ohne zu übertreiben zu den Regionen Deutschlands zählen, wo die Natur bis heute Ü... Mehr ...

  • 26.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Geschichte mit Folgen

    Im Nachgang sende ich eine Geschichte, die von keiner Reise handelt, wohl aber von Folgen dieses Wettbewerbs. Mehr ...

  • 26.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Gunhild Hoffmeister: »Mach ich!«

    Gunhild Hoffmeister
    Von Heidi Diehl

    Manchmal muss es ganz schnell gehen. Wie am Mittwoch, als Erika Zuchold ganz plötzlich wegen Erkrankung absagen musste und wir ganz schnell eine neue würdige Vorleserin finden mussten. Spontan fiel uns die schnellste Frau der DDR ein - Gunhild Hoffmeister (nd-Foto: Diehl). »Mach ich!«, so ihre spontane Antwort. »Ist ja schließlich auch meine Zeitung.« Gunhild Hoffmeister war sie schon immer ei... Mehr ...

  • 26.05.2012

    »Stapelstadt des Wissens und der Wissenschaft«

    Von der Aussichtsplattform des Jentowers hat man einen guten Blick auf die Saalestadt.
    Von Roland Mischke

    Anke aus Duisburg will nie wieder weg. »Ich hätte nicht geglaubt, dass ich in Ostthüringen landen würde«, sagt sie. Als Studentin der Geografie kam sie, inzwischen ist sie Jenenserin. »Die Stadt ist groß genug, aber übersichtlich. Es gibt schöne Gassen, viel historisches Flair und moderne Gebäude, umgeben von 400 Meter hohen Muschelkalkhängen. Die Wissenschaftseinrichtungen sind gut geführt, die U... Mehr ...

  • 26.05.2012

    Zukunft gestalten heißt Traditionen leben

    Jacob Cassady und Sohn Aramai
    Von Heidi Diehl

    Jacob fasst den Bumerang mit leichter Hand und schickt ihn zügig auf seine Umlaufbahn, die, wie er erklärt, einen Winkel von 45 Grad haben muss. Sekunden später landet er, wie vorhergesagt, direkt vor seinen Füßen. Sieht so was von simpel aus, doch beim Versuch, es nachzumachen, entwickelt das Teil ein Eigenleben. Entweder stürzt es nach wenigen Metern ab wie ein Vogel mit gebrochenen Flügeln oder... Mehr ...

  • 19.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Hisatos Großmutter

    Ein japanischer Tempel im Schatten von Bäumen.

    Hisato war wie mein Bruder. Ich fühlte mich wohl bei ihm in der Familie, bei der ich als Austauschschüler in Japan herzlich aufgenommen wurde. Während meines Aufenthaltes starb Hisatos Großmutter. Als Mitglied der Familie durfte ich an der buddhistischen Beerdigungszeremonie, die drei Tage dauerte, teilnehmen und bekam wie Hisato schulfrei. Als alle Verwandten am Sterbeort der Großmutter einge... Mehr ...

  • 19.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Aufwachen im »Knusperhäusel«

    Im verwunschenen Garten vom »Knusperhäusel«
    Von Heidi Diehl

    Obercunnersdorf aus der Vogelperspektive betrachtet, weckt unwillkürlich Erinnerungen an die Modellhäuschen auf der Eisenbahnanlage aus Kinderzeiten - Häuser wie von Künstlerhand erschaffen, alles wirkt wie frisch gewaschen, dazwischen grün, viel grün und auch die Kirche mittendrin fehlt nicht. 2021 ist es 800 Jahre her, seit der Ort erstmals erwähnt wurde. Doch solange sollte man einfach nicht wa... Mehr ...

  • 19.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Fast 200 Geschichten

    Von Heidi Diehl

    Das hatten wir noch nicht: Fast 200 Leserinnen und Leser haben ihre Geschichte unter dem Motto »Reiselust und Welt-Anschauung« aufgeschrieben und zum 10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb eingeschickt. Haben Sie ganz herzlichen Dank dafür! Jetzt hat die Jury die schwere Arbeit, daraus die zehn auszuwählen, die dann am 30. Mai, ab 18 Uhr, im Münzenbergsaal im nd-Gebäude in Berlin, Franz-Me... Mehr ...

  • 19.05.2012

    Im Zwergstaat der Dilettanten-Kicker

    Fast das ganze Land passt auf ein Foto.
    Von Stefan Brünjes

    Europas beste Fußball-Nationalmannschaften dribbeln bald um den Titel. Europas schlechtestes Team bolzt in San Marino. Besichtigen sollte man die Truppe allerdings erst nach allen anderen Sehens- und Merkwürdigkeiten dieser ältesten Republik der Welt. Null Punkte, Platz 53 - letzter in der Europarangliste. Und null Punkte auf Platz 206 - Schlusslicht der FIFA-Weltrangliste: Kein Zweifel, San ... Mehr ...

  • 19.05.2012

    Erlesene Städte

    Von Heidi Diehl

    Wissen Sie, wem der Pariser Starkoch Escoffier sein berühmt gewordenes Dessert Pfirsich Melba widmete? Oder welches Wiener Kaffeehaus Thomas Bernhard zum zweiten Wohnzimmer wurde? Vielleicht wollten Sie auch schon immer mal herausfinden, wo sich die Kanzlei von »Liebling Kreuzberg« befand? Ihre Neugier kann nun endlich gestillt werden. Lesend! Denn seit Mai gibt es eine neue Reihe im Verlag Tr... Mehr ...

  • 12.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Eine gar nicht lustige Bootsfahrt

    So eine Spritztour kann einem auch das Fürchten lehren

    Von meinem Großvater erbte ich eine unbändige Reiselust, die ich an meine Tochter und die zwei Enkelinnen weitergegeben habe. Das äußert sich u. a. darin, dass Enkelin Elke von ihren Mitschülern den Spitznamen »Dawarichschon« erhalten hat. Im Geografieunterricht konnte eine beliebige Region oder Stadt Europas behandelt werden, Elke war schon da. Seit Mitte der 60er Jahre besaßen wir dank Marie-... Mehr ...

  • 12.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Mein Lieblingsinstrument

    Ein Schild, das die Berliner gut kennen

    Die Diskusionen vom Weißenseeer See hallten noch in meen Ohrn. Ja, die Bahnen Richdung Südn, die faaaahn. Um die Ostazeit jabs doch schon zwee Wochn Schienersatzverkehr. Von daher, nich schon wieda! Uff‘m südlichen S-Bahnring, da jibbt det irjendsowat, abba nisch uff da Schdrecke, wo du fährst. Naja, wenna alle denkt, isset wohl so, dacht ick bei mir. Hab da uff’m Weech hierher anna Anzeijetafel z... Mehr ...

  • 12.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Jetzt oder nie

    Von Heidi Diehl

    Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich vorgenommen haben, sich am 10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb unter dem Motto »Reiselust und Welt-Anschauung« zu beteiligen und es bislang noch nicht getan haben, dann wird es allerhöchste Zeit. Am Sonntag ist Einsendeschluss, also der letzte mögliche Tag, um Ihre Geschichte in den Kasten zu stecken oder auf die Datenautobahn zu schicken. Fast 150... Mehr ...

  • 12.05.2012

    Happy Birthday, Sandwich!

    Gläser bis hierher und nicht weiter - Warnung an einem Pub.
    Von Heidi Diehl

    Was dem Sachsen seine Bemme und dem Berliner seine Stulle, ist dem Engländer sein Sandwich - ein belegtes Brot. Dennoch liegen zwischen den ersten beiden und Letzterem Welten. Nicht nur, was die Konsistenz des Backwerks angeht. Das Sandwich hat's zu einer Marke geschafft, man kann es rund um den Erdball problemlos bestellen, ohne ein einziges Wort der jeweiligen Landessprache zu beherrschen. Seit ... Mehr ...

  • 11.05.2012

    Grenzenloses Vergnügen an einem Tag

    Blick auf den Wörther See und ...
    Von Elke Thonke

    Das Dreiländereck zwischen Italien, Slowenien und Österreich ist Schnittpunkt der drei großen europäischen Kulturkreise, dem germanischen, dem romanischen und dem slawischen. Mehr ...

  • 11.05.2012

    Urlaubsplanung in Kinderhand

    Von Mirco Drewes

    Die Buchreihe präsentiert Kindern auf spannenden Wegen die reizvollsten Blickwinkel unterschiedlicher Zielorte. Wissbegierig durchstreifen die beiden Protagonisten im Alter von 4 und 9 Jahren die schönsten Städte und Regionen Europas. Mehr ...

  • 11.05.2012

    Rundreise in die Geschichte

    Beeindruckende Ruinen künden von vergangener Pracht
    Von Rainer Heubeck

    Das heilige Tal Wasi Qadischa, die Baumgruppe »Zedern des Herrn« sowie die Ruinen in Anjar, Baalbek, Byblos und Tyros - der Libanon lädt mit geschichtsträchtigen Orten zur Entdeckungsreise ein. Mehr ...

  • 05.05.2012

    Den Wölfen nach durch die Lausitz

    Immer der Wolfstatze nach
    Von Andre Micklitza

    Es ist eine unspektakuäre Landschaft. Auf der einen Seite Kiefern, Binnendünen und Heidekraut, gegenüber eine von Braunkohlebaggern ausgespuckte Sandwüste. Der Wolf liebt solche fast menschenleeren Areale. Diesmal ließen sie ihn in der Lausitz gewähren, obwohl seine Sippe angeblich die Großmutter und das Rotkäppchen verschlang sowie arglistig den sieben Geißlein nachstellte. Nach über hundertj... Mehr ...

  • 05.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    In der Fremde ein Zuhause gefunden

    Der Löwenhof im Nasridenpalast von Granada

    Da standen wir nun, Andrea und ich, in der Mittagshitze eines andalusischen Frühsommers. Die Fahrt von Malaga nach Granada im klimatisierten Bus, vorbei an endlosen Sonnenblumenfeldern und Olivenhainen, war sehr entspannend gewesen. Wir hatten diese, unsere erste Reise nach Andalusien, als Badeurlaub am Mittelmeer geplant. Aber nur Sonnen und Baden war uns zu langweilig. Urlaube mussten drei ... Mehr ...

  • 05.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    Unsere Reiselust hilft Griechenland

    25 Jahre vergingen bis zum Anstoßen auf's Wiedersehen.

    Das Motto des 10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerbs schließt auch die Umkehrung ein. Welt-Anschauung kann auch zu unterschiedlichster Reiselust führen. Anfang der 70er kam ein Studentenpaar aus Griechenland zu uns in die DDR, das wegen seiner Welt-Anschauung von der Militärjunta verfolgt wurde. Wir betreuten es, halfen bei der Welt-Anschauung und der Vorbereitung auf die Heimkehr, in das unter d... Mehr ...

  • 05.05.2012
    10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerb

    »Eine tolle Sache«

    Von Heidi Diehl

    Mit dem Motto des 10. nd-Lesergeschichten-Wettbewerbs »Reiselust und Welt-Anschauung« scheinen wir ins Schwarze getroffen zu haben. Täglich kommen weitere Geschichten hinzu, mehr als 100 sind es inzwischen geworden. Oftmals kommen sie von guten, alten Bekannten, die sich schon oft am Lesergeschichten-Wettbewerb beteiligt haben, aber erfreulicherweise sind auch viele Erstschreiber dabei. Rei... Mehr ...

  • 05.05.2012

    Auf Spurensuche nach Kunta Kinte

    Die Fischerei ernährt die Menschen Gambias.
    Von Kai Althoetmar

    Träge schleppt sich der Gambia-Fluss auf seinen letzten Kilometern dahin, ehe er in den Atlantik vor Westafrikas Küste mündet. Bis zu zehn Kilometer dehnt sich das Flussdelta in die Breite. Den winzigen gleichnamigen Staat teilt der Gambia in eine Nord- und eine Südhälfte. Im sonst so verschlafenen Dorf Juffure am Nordufer des Gambia lassen die Fischer ihre Netze liegen und werfen rasch die Auß... Mehr ...

  • 28.04.2012

    Fünfländerblick übern Bodensee

    Ruheschaukeln unterwegs laden zur Rast ein.
    Von Andreas Steidel

    Bei Markdorf werden am heutigen Samstag die ersten Premium-Wanderwege am Bodensee eröffnet. Sie heißen »Landgänge« und führen durchs bäuerliche Hinterland. Ein Testlauf über die aussichtsreiche Route »Guck ins Land.« Ein Apfelschimmel wiehert auf der Weide. Blinzelt in die Mittagssonne, streicht um den großen alten Birnbaum herum, der in der Mitte der Wiese steht. Irgendwo dahinter tuckert ein ... Mehr ...

  • 28.04.2012

    Michal, spiel uns das »Lied vom Tod«!

    Der 27-jährige Michal Kołton ist stolz darauf, die Familientradition als Hejnałista fortführen zu dürfen. Geschwollene Venen an den Füßen, von Arthritis deformierte Hände oder eine Warze auf der Nase - nichts menschliches war Veit Stoß fremd, als er den Altar für die Marienkirche schnitzte.
    Von Heidi Diehl

    Ordnung muss sein! Auch wenn Michal Kołton an seinem Arbeitsplatz 54 Meter über der Stadt meistens ganz allein ist. Sekunden vor jeder vollen Stunde schaut der 27-Jährige auf die Uhr, setzt akkurat seine Feuerwehrmütze auf und streicht die blaue Uniform glatt. Erst dann greift er die blitzblank polierte Trompete und öffnet das südlichste Fenster des höheren der beiden Türme der Krakówer Marie... Mehr ...

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Frisch gebloggt
26.05.2012 | Marcus Meier

Sind Frauen die besseren Politiker?

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Wir laden ein zu Musik, regen Markttreiben, zu Polittalks, Lesungen, Diskussionen...
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