In Berlin ist man 
unbelehrbar

Griechischer Überlebender von NS-Massaker fordert automatische Entschädigungen nach Kriegsverbrechen und Angriffskriegen

Der Überlebende Argyris Sfountouris über Verbrechen der 
Nazis in Griechenland, die absurde Haltung der Bundesregierung gegenüber den Opfern und Wege zur Gerechtigkeit

»Trauer um Deutschland« heißt Ihr gerade erschienenes Buch, in dem Sie über die Auseinandersetzung Deutschlands mit den Verbrechen der Wehrmacht schreiben. Warum trauern Sie um Deutschland?
Die Idee ist schon in den späten 1960er Jahren entstanden, als ich das Buch »Die Unfähigkeit zu trauern« von Alexander und Margarete Mitscherlich gelesen habe. Damals habe ich begriffen, warum es so schwierig ist, mit den Deutschen überhaupt über die Ereignisse zu sprechen und von Deutschland aus den richtigen Zugang zu den Opfern zu finden. Als ich dann vor 20 Jahren öfter nach Deutschland reiste, um Vorträge zu halten, schlüpfte ich in eine neue Rolle: Ich übernahm die Trauer für unsere Toten und die Ereignisse in Griechenland auf der einen Seite und trug zusätzlich all das mit, was in Deutschland vernachlässigt worden war. Sonst wäre gar kein Kontakt möglich gewesen.

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