Schengen: CDU-Politiker droht Griechenland mit Rauswurf

Generalsekretär des Wirtschaftsflügels: »Fortsetzung der Politik der offenen Tür« teurer als Abschottung / Gabriel warnt vor »Ideen der Konservativen«

Berlin. Vor dem EU-Gipfel in Brüssel hat der Wirtschaftsflügel der Union einen Rauswurf Griechenlands aus dem Schengen-Raum ins Gespräch gebracht. Wenn ein Land seine Pflichten zur Abschottung der EU-Außengrenze nicht erfülle, »dann muss sich Schengen in Richtung Mitteleuropa bewegen«, forderte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Zeitung »Die Welt« vom Montag. Für Deutschland seien die Kosten zeitweiliger Grenzschließungen geringer als eine »Fortsetzung der derzeitigen Politik der offenen Tür«, sagte der Politiker. Er warf Griechenland vor, seine Pflicht zur Abschottung der EU zu vernachlässigen. Die Regierung in Athen weist das zurück. Die SYRIZA-geführte Regierung verweist auch auf die gefahren für die Geflüchteten. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind in der Ägäis seit Jahresbeginn mindestens 320 Migranten ums Leben gekommen.

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