140.000 Flüchtlinge in Deutschland verschwunden

Regierung geht von Weiterreise oder Untertauchen aus / Anstieg der Suchanfragen beim Roten Kreuz um 60 Prozent

Berlin. Mehr als jeder zehnte im vergangenen Jahr in Deutschland registrierte Flüchtling ist nicht bei der zuständigen Aufnahmeeinrichtung angekommen. Das räumte das Bundesinnenministerium in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken ein, die der »Süddeutschen Zeitung« vorlag. Das betrifft demnach rund 13 Prozent der etwa 1,1 Millionen Flüchtlinge, die 2015 erfasst wurden, also rund 143.000 Menschen. Als mögliche Gründe nennt das Ministerium dem Bericht zufolge unter anderem Weiterreisen in andere Länder und das »Untertauchen in die Illegalität«.

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