Tausende erinnern in Moskau an Nemzow

Ein Jahr nach dem Mord an dem Ex-Vizeregierungschef: Anhänger der russischen Opposition fordern Ablösung Putins

Berlin. Ein Jahr nach der Ermordung des Kremlkritikers und früheren Vizeregierungschefs Boris Nemzow haben Tausende Anhänger der russischen Opposition einen Gedenkmarsch durch Moskau abgehalten. Sie forderten unter anderem eine Ablösung von Präsident Wladimir Putin. In über 50 anderen Städten in Russland und im Ausland wurde ebenfalls des Politikers gedacht. »Boris Nemzow darf auf keinen Fall vergessen werden«, sagte die Moskauerin Jelena Filemonowa. »Wir vergessen und vergeben nicht«, riefen die Demonstranten. Einige trugen Plakate mit der Aufschrift: »Ich fürchte mich nicht«. Viele führten russische Fahnen mit, an denen ein Trauerflor hing. Sie wollten damit Vorwürfe der Staatsführung entkräften, die Kritiker als Vaterlandsverräter oder »fünfte Kolonne« abtut.

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