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02.03.2016

BGH stärkt Kunden

Online-Banking

Der BGH setzt hohe Anforderungen für den Fall, dass streitig ist, ob der Kontoinhaber selbst oder eine andere Person ohne sein Wissen eine Überweisung in Auftrag gab.

Auch wenn sich der Kunde mit gültiger PIN- und TAN-Nummer identifizierte, muss geklärt sein, dass das Sicherungssystem zum Zeitpunkt unüberwindbar war und fehlerfrei funktionierte. Dem Kontoinhaber darf auch nicht einfach grob fahrlässiges Verhalten unterstellt werden, so der Bundesgerichtshofs im Urteil vom 26. Januar 2016, Az. XI ZR 91/14).

Im Online-Banking-System der Hamburger Sparkasse wurden 2011 knapp 240 000 Euro an ein Fitnessstudio überwiesen, ein Großteil der Summe vom Studiokonto weiter an einen Rechtsanwalt transferiert.

Die Sparkasse wollte von ihm das Geld samt Zinsen zurück. Nun muss das OLG Schleswig-Holstein neu entscheiden. dpa/nd

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