Kurt Stenger 07.03.2016 /

Briefaktionismus wegen Fessenheim

Regierung von Rheinland-Pfalz bittet um Abschaltung des AKW, die Grünen fordern einen EU-Atomgipfel

Die Rufe im Südwesten Deutschlands nach Abschaltung des französischen AKW Fessenheim werden lauter. Die Atomaufsicht hat indes keine Bedenken.

Die Enthüllung eines vertuschten schweren Störfalls im grenznahen französischen Atomkraftwerk Fessenheim sorgt in Deutschland weiter für heftige Reaktionen. So forderte die im Wahlkampf befindliche Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), die sofortige Abschaltung der Anlage am Oberrhein. Dreyer und Energieministerin Eveline Lemke (Grüne) baten Frankreichs Präsident François Hollande in einem Brief »eindringlich, als Sofortmaßnahme die Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom abzuschalten«, teilte die Mainzer Staatskanzlei mit. Dies gelte, solange keine umfassende Untersuchung und Aufklärung des »gravierenden Vorfalls« vorgenommen worden seien und keine ausreichende Sicherheit für die Bevölkerung garantiert werden könne. CDU-Landeschefin Julia Klöckner bot Dreyer per Brief ihre Zusammenarbeit an. Auch bei diesem Thema müsse man »europäisch denken und gegenüber unseren französischen Partnern entschlossen mit einer Stimme auftreten«.

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