Luz Kerkeling, Chiapas 29.12.2007 /

Acteal-Morde bleiben ohne Aufarbeitung

Gedenkveranstaltung in Mexikos Süden

Noch immer sind die Hintermänner des zehn Jahre zurückliegenden Massakers von Acteal nicht zur Verantwortung gezogen worden. Daran wurde jetzt in Chiapas erinnert.

In der kleinen indigenen Gemeinde Acteal im Hochland von Chiapas versammelten sich am 22. Dezember über 1000 Menschen aus 21 Ländern, um des dutzendfachen Mordes zu gedenken, der in diesem Ort vor zehn Jahren von regierungsnahen Paramilitärs verübt wurde. Die Veranstaltung kurz vor Weihnachten war eine Mischung aus politischer Kundgebung und katholisch-indigener Messfeier. Faustina Gómez, Angehörige der christlichen Organisation »Las Abejas« (»Die Bienen«), zu der die 45 Mordopfer gehörten, hielt die zentrale Rede der Gruppierung, die stark von der Befreiungstheologie geprägt ist. Auf pazifistische Weise kämpfen die Abejas für dieselben Ziele wie die zapatistische Bewegung: indigene Autonomie, Abkehr von der neoliberalen Politik und eine tiefgreifende Demokratisierung Mexikos.

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