Elfi Schramm 20.10.2008 /

Wie krank ist der Zappelphilipp?

Krankenkasse-Studie bestätigt Arzneizentriertheit der ADHS-Therapie

Kaum eine gesundheitliche Störung im Kindes- und Jugendalter wird so kontrovers diskutiert wie das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS). Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen 300 000 und 700 000 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 17 Jahren davon betroffen sind, viermal mehr Jungen als Mädchen. Vor allem die Rolle der medikamentösen Behandlung mit Methylphenidat ist sehr umstritten.

Eine spezielle Arzneimittelanalyse der Gmünder Ersatzkasse (GEK) ergab eine steigende Zahl von Verordnungen mit diesem Medikament. Seit 1990 ist die Menge der verordneten Tagesdosis um das 150-fache angestiegen. Vermutet wird auch, dass das in den Behandlungsleitlinien vorgesehene multimodale Behandlungschema – es meint eine Therapie, die auf mehreren Säulen basiert – nur selten umgesetzt wird.

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