Velten Schäfer 13.02.2009 / Bewegung

Auferstehung der Nestbeschmutzer

Die »Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizisten« formiert sich neu – trotz aller Hindernisse

In den Achzigern und Neunzigern machten die »Kritischen Polizisten« Furore. Sie kritisierten die Polizeipraxis, forderten die Abschaffung der Geheimdienste und deckten einen Rassismusskandal bei der Hamburger Polizei auf. Dann wurde ihr Sprecher Thomas Wüppesahl in einem fragwürdigen Prozess wegen eines geplanten Raubmordes inhaftiert. Jetzt kämpft er um seine Rehabilitierung – und will die Arbeit wieder aufnehmen.

Thomas Wüppesahls Leben gleicht einem Agentenroman. Es führte ihn aus der Hamburger Polizei in die Bewegungen der achtziger Jahre, in den Bundestag, zurück zur Polizei, immer wieder vor Gericht – und zuletzt für Jahre hinter Gitter. Dennoch denkt der Mann, der E-Mails mit »Euer Lieblingsbulle, Euer Lieblingsknacki« unterzeichnet, nicht ans Resignieren. Er will dort weitermachen, wo er vor 20 Jahren begonnen hat. Die »Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizisten«, von Wüppesahl und anderen 1986 gegründet und vor einigen Jahren verstummt, soll wieder erwachen. Am 21. Februar wird es in Hamburg eine Mitgliederversammlung geben, die erste seit vielen Jahren.

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