Ute Evers, Havanna 18.02.2009 / Ausland

Sturm auf die Festung

XVIII. Internationale Buchmesse in Havanna: Heiteres Volksfest der Literatur mit Chile als Gastland

Während Bücherfreunde in Deutschland noch im Winter ausharren, erfreuen sich die Besucher der XVIII. Internationalen Buchmesse in Havanna seit 12. Februar an dessen karibischer Variante mit hochsommerlichen Temperaturen bis zu 30 Grad. Ein heiteres Volksfest der Literatur nimmt sie auf, eine Pilgerstatt für Leseratten genauso wie für kulturpolitisch Interessierte, denn das Angebot an Themen ist weit gefächert.

Groß und Klein, Alt und Jung finden sich in der Festung San Carlos de la Cabaña zusammen, die von den Spaniern im Jahre 1774 errichtet wurde; dort wo José Martí (1853-1898) schon in jungen Jahren wegen seines Kampfes um die Unabhängigkeit Kubas in den Verliesen der spanischen Kolonialmacht einsaß; dort, wo der argentinische Arzt und Revolutionär Ernesto »Che« Guevara kurz nach dem triumphalen Einzug der Barbudos in Havanna seine Kommandantur errichtete; dort, wo seit dem zweiten Millennium die Internationale Buchmesse von Havanna gefeiert wird. Diesmal haben sich rund 185 Aussteller aus 43 Ländern, der Schwerpunkt liegt in Lateinamerika, in den kühlen Gemäuern und Kasematten niedergelassen.

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