Velten Schäfer 04.03.2009 / Inland

Im Verein gegen Rechts

Ausschließen, integrieren, kooperieren – wie Sportvereine in Mecklenburg-Vorpommern mit Neonazis umgehen

Am Wochenende beginnt der Rückrunden-Fußballbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihm gehen auch die Probleme mit rechtsradikalen Schlachtenbummlern und Vereinsmitgliedern in eine neue Runde. Wie reagieren die Clubs? Einige Beispiele – aber kein Rezept.

Lange Zeit war Hans Oldag das Besondere am Lübtheener Vereins-sport. Der Leichtathlet wurde 1925 nordwestdeutscher Meister im 5000-Meter-Lauf und gewann, wie die Vereinsgeschichte der »Concordia« stolz vermerkt, 1927 in den USA einen Fünf-Meilen-Lauf »in einer Zeit, die 1924 Weltrekord gewesen wäre«. Die örtliche Mehrzweckhalle trägt bis heute seinen Namen. In zwei Wochen findet dort der Lübtheener »Ball der Vereine« statt, auf dem unter anderem engagierte Bürger geehrt werden sollen. Dieter Karczewski braucht allerdings keinen Preis mehr. Der Geschäftsführer des Sportvereins hat schon im Januar einen bekommen: den Courage-Preis der Nordost-Linkspartei. Ein Vorbild an Zivilcourage sei er, hat Helmut Holter damals gesagt.

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